Adventsfeier des VdK-Ortsverbandes Renchen

Kritische Worte bei besinnlichen Stunden

Autor: 
Peter Meier
Lesezeit 2 Minuten
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07. Dezember 2017

Ehrung beim VdK Renchen – von links: Dieter Jost, Ortsvorsitzender Paul Jägel, Kreisvorsitzender Frank Hübner und die stellvertretende Ortsvorsitzende Anita Sälinger. ©Peter Meier

Bei der Adventsfeier des Vdk-Ortsverbandes Renchen im Gasthaus »Löwen« wurden zunächst Kaffee und Kuchen serviert, dann  stellten Bürgermeister-Stellvertreter Werner Bär und der VdK-Kreisvorsitzende Frank Hüttner die Bedeutung und den Einsatz des Sozialverbandes für eine soziale Ausgewogenheit heraus. 

»Der VdK als starke Gemeinschaft setzt sich für die Menschen ein, die nicht auf der Sonnenseite stehen«, betonte Vorsitzender Paul Jägel. Die Kluft zwischen Arm und Reich werde derzeit immer größer, bedauerte er, um so wichtiger sei es, dass der Sozialverbsand darauf achtet, dass die Sozialpolitik nicht allzu sehr unter die Räder gerät. 
Gerade in der Pflege und bei der Renten gebe es trotz einzelner Reformen noch große Baustellen. »Die Rente muss zum Leben reichen«, wiederholte er eine Grundsatzforderung des VdK und verwies darauf, dass ohne weitere Reformen für zahlreiche ältere Arbeitnehmer der Weg in die Armut vorprogrammiert ist. 
Die jüngste Bundestagswahl habe gezeigt, so Paul Jägel, wohin der Unmut über Fehlentwicklungen führen kann. Die Politik dürfe nicht länger die Forderungen der 1,8 Millionen VdK-Mitglieder überhören.
Werner Bär dankte Paul Jägel für die Arbeit der VdK-Ortsgruppe mit ihren über 100  Mitgliedern. Als starke Gemeinschaft könne vieles geleistet werden, was die Stadt alleine nicht schaffen kann. Der gute Besuch der Veranstaltung zeige, dass die Mitglieder mit dem Einsatz des VdK zufrieden sind, dass sie sich aber auch darüber freuen, gemeinsam besinnliche Stunden zu erleben.
Steigende Mitgliederzahl
VdK-Kreisvorsitzender Frank Hübner ging auf die steigende Zahl an VdK-Mitgliedern auch auf Bundesebene ein, die zeige, dass für viele Menschen die Probleme zunehmen und dass sie die Unterstützung einer starken Gemeinschaft suchen. 
Neben der zunehmenden Altersarmut nannte er die Kinder, die unterhalb der Armutsgrenze leben, deren Zahl sich innerhalb weniger Jahre nahezu verdoppelt hat. Hier sei es Aufgabe des VdK, immer wieder auf die Entwicklung sozialer Probleme hinzuweisen. 
Gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Anita Sälinger und dem Kreisvorsitzenden nahm Paul Jägel auch eine Ehrung vor. In Anerkennung seiner Verdienste und Leistungen in über zehn Jahren im VdK-Ortsverband überreichten sie Dieter Jost das Treuezeichen in Silber mit Urkunde. Jägel erinnerte daran, dass Jost auch seit Jahren im Vorstand des Ortsverbandes mitwirkt.
Es folgte der besinnliche Teil der Adventsfeier mit gemeinsam gesungenen Adventsliedern, am Akkordeon begleitet von Ingrid Schmidt. Dazu trugen Mitglieder Gedichte und Geschichten zu Advent und Weihnachten vor. VdK-Kassierer Robert Speth überreichte jedem Mitglied einen selbst gebackenen Christstollen.

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