Kunstweg der Erzdiözese Straßburg

Kunst von Tania Gertz in der Kirche in Kappelrodeck

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Redaktion
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03. August 2021
Die Kirche St. Nikolaus ist Teil des Kunstweges der Erzdiözese Straßburg, der auch über die Partnergemeinde Rosheim führt, von links Carolin Grössl vom Gemeindeteam, die Künstlerin Tania Gertz, Laurence Levard von der Erzdiözese Straßburg, Richard Muller aus Rosheim und der Sprecher des Gemeindeteams Berthold Wald.

Die Kirche St. Nikolaus ist Teil des Kunstweges der Erzdiözese Straßburg, der auch über die Partnergemeinde Rosheim führt, von links Carolin Grössl vom Gemeindeteam, die Künstlerin Tania Gertz, Laurence Levard von der Erzdiözese Straßburg, Richard Muller aus Rosheim und der Sprecher des Gemeindeteams Berthold Wald. ©Roland Spether

Der Kunstweg der Erzdiözese Straßburg führt auch in das Achertal. Die Künstlerin Tania Gertz zeigt dabei eine Auswahl ihrer Werke zum diesjährigen Licht-Thema.

Um „Das Licht des Inneren und das Innere des Lichts“ zu erspüren, braucht es anderer Dimensionen des „Sehens“, wie dies die Besucher der kleinen Ausstellung in der Kirche St. Nikolaus entdecken können. Denn zum Kunstweg „Chemin d’Art Sacré en Alsace“ der Erzdiözese Straßburg durch 13 Kirchen gehören auch die der Partnergemeinden Rosheim und Kappelrodeck. In beiden stellt Tania Gertz eine Auswahl ihrer Werke zum diesjährigen Licht-Thema dieser ganz besonderen und grenzüberschreitenden Ausstellung aus.

Ihre innere Haltung beschreibt die Künstlerin so: „Ich will einen wohlwollenden und neugierigen Blick auf das werfen, was mich umgibt, es begreifen und ihm seine Schönheit zurückgeben“.

Bilder und Skulptur

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Das „Innere Licht” ist im religiösen Verständnis ein Synonym für Gottes Geist, der in jeder menschlichen Seele zu finden ist und der auf den Schöpfer allen Seins verweist, der das Gute schlechthin verkörpert und der letztlich auch Herr über Leben und Tod ist. Dieses Licht-Thema stellt Tania Gertz in der St. Peter und Paul Kirche in Rosheim, die viele Kappelrodecker schon besucht haben, mit einer interessanten Licht-Installation dar, im „Achertäler Dom“ sind es Bilder sowie eine Skulptur. Diese hat die Form wie ein Kelch von Blättern, aus denen heraus der Kopf eines Menschen schaut, der gleichsam das Licht der Welt erblickt und in eine neue Perspektive des Sehens und des Seins hineingeboren wird.

Blätter sind für die Künstlerin ein Sinnbild für das Werden und Vergehen und damit für alles Leben, das unabdingbar in diesen Kreislauf eingebunden ist und aus dem es letztlich kein Entrinnen gibt. Der Mensch hängt in diesem Kreislauf fest, er wehrt sich auch dagegen, weil er weiß, dass er irgendwann sterben und zu dem „Staub“ zurückkehren wird, aus dem er nach der biblischen Schöpfungsgeschichte entstand. Dieses Vergehen und Neuwerden greift sie mit Blättern auf, die gleichsam ihre „Sprache“ und Ausdrucksformen sind. Dazu wurde sie nach ihrem Kunststudium in Frankreich und den USA in zahlreichen Reisen nach China inspiriert, wo sie die Kunst der Kalligraphie und der chinesischen Landschaftskunst kennenlernte.

Unter dem Motto „Kunst in der Kirche“ findet zum fünften Mal in der Kirche St. Nikolaus diese grenzüberschreitende Ausstellung statt, zu deren Eröffnung Pfarrer Georg Schmitt sowie Carolin Grössel und Berthold Wald vom Gemeindeteam die Künstlerin Tania Gertz, den Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates von Rosheim, Richard Muller, und die künstlerische Leiterin der Erzdiözese Straßburg, Laurence Levard, begrüßen und mit ihnen bei einem Gottesdienst die Verbundenheit im Glauben zwischen den Menschen „hiewe un diewe“ bekräftigen konnten. Die Ausstellung ist auch ein Symbol für die „Brücke“ der Freundschaft und der Verbundenheit zwischen Menschen in den Gemeinden Rosheim und Kappelrodeck, die seit 27 Jahren eine offizielle, lebendige Jumelage haben.

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