Einblicke für Kinder und Familie

Laufer Kolpingsfamilie hat ein großes Vorbild

Autor: 
Karl Glaser
Lesezeit 3 Minuten
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12. September 2018

Kinder dokumentierten im Kinderwortgottesdienst in Lauf das Thema »Die Heilung eines Taubstummen« in Form eines Spiels. ©Karl Glaser

Adolph Kolping war in vielen Hinsichten ein besonderer Mann. Das erfuhren Kinder und Jugendliche bei einem eigens für sir organisierten Tag in Lauf.

Die Kolpingsfamilie hatte auf Sonntag die Kinder mit ihren Eltern nach dem Kinderwortgottesdienst zum Gemeindehaus St. Josef eingeladen, um einmal das Leben und Werk des Gesellenvaters Adolph Kolping vorzustellen. Rund 30 Kinder mit Eltern folgten der Einladung. Der Kinderwortgottesdienst stand unter dem Thema: »Die Heilung des Taubstummen« und begann mit dem Lied: »Einfach Spitze, wir loben Gott«. 
Arm aber glücklich
Die Laufer Kolpingsfamilie wollte durch die Einladung den jungen Familien zeigen, was die Kolpingsfamilie ist und leistet. Zur Gründerperson Adolph Kolping ist zu sagen, dass er am 8. Dezember 1813 in Kerpen bei Köln als Kind einer armen, aber durch Frömmigkeit und herzlicher Liebe, glücklichen Schäferfamilie das Licht der Welt erblickte.
Da dem talentierten Jungen die Mittel zum Studium fehlten, erlernte er beim Dorfschuster das Schuhmacherhandwerk und ging nach beendeter Lehre auf die Wanderschaft, um sein berufliches Wissen zu erweitern. Hierbei lernte Kolping das moralische und sittliche Elend der Handwerkergesellen kennen und er beschloss, Priester zu werden, um das traurige Los dieser armen, heimatlosen Menschen erleichtern zu können. 
Mit 23 Jahren setzte sich Kolping noch auf die Schulbank und brachte es durch eisernen Fleiß und großes Gottvertrauen fertig, dass er am 13. April 1845 in der Minoritenkirche in Köln die Priesterweihe erhielt.
Nach vier Kaplanjahren im Arbeitszentrum Elberfeld kam Adolph Kolping 1849 als Domvikar nach Köln zur Verwirklichung seiner Idee, den Handwerksgesellen und damit dem Handwerk überhaupt zu helfen, aber nicht durch eine politische Partei, eine Kampforganisation oder eine Interessengemeinschaft, sondern, und das war seine Eigenart, durch eine Erziehungsgemeinschaft. Am 4. Dezember 1865 starb Adolph Kolping mit erst 52 Jahren. 
Vorsitzender Klaus Basler und dessen Stellvertreter Armin Bauer freuten sich bei der Begrüßung über das große Interesse von jungen Familien. Hierdurch werde die Arbeit der Verantwortlichen der Kinderkirche geschätzt. Nach einem Tischgebet durch Gemeindereferent Rolf May-Seehars gab es ein Mittagessen, später noch Kaffee und Kuchen. In Form einer RollUp wurde die Jahresarbeit gezeigt. Dazu zählen Besichtigungen, kirchliche-, gemeinschaftliche Vereinsgeschichte, Soziales und Termine. In einer toll organisierten Spielstraße durch das aktive Mitglied Erich Bäuerle hatten die vielen Kinder ihren Spaß. 
Neue Mitglieder erhofft
Die Verantwortlichen der Kolpingsfamilie Lauf erhoffen sich, dass die große Vorbereitungsarbeit auf fruchtbaren Boden fällt und junge Familien den Weg zur  Kolpingfamilie finden. Vorsitzender Klaus Basler und Stellvertreter Armin Bauer nehmen gerne neue Mitglieder auf. 

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