Renate Sester geht in Ruhestand

Lautenbacher Bürgermeister-Sekretärin sagt adieu

Autor: 
Gemeinde Lautenbach
Lesezeit 2 Minuten
Jetzt Artikel teilen:
15. November 2019

Nicht gerne verliert Lautenbachs Bürgermeister Thomas Krechtler die Bürgermeister-Sekretärin Renate Sester, wünschte ihr aber für den verdienten Ruhestand gerne alles Gute. ©Gemeinde Lautenbach

Lautenbachs Bürgermeistersekretärin Renate Sester wurde nach 31 Jahren bei der Gemeinde Lautenbach und nahezu 46 Jahren ab Beginn ihrer Tätigkeit im öffentlichen Dienst im Rahmen einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet.

„Eine Ära im Vorzimmer der Lautenbacher Bürgermeister geht zu Ende“, so begann Bürgermeister Krechtler seine Abschiedslaudatio. In der Gemeinde Lautenbach war Renate Sester sicherlich eine „Institution“, so Krechtler: „Zwei Bürgermeister haben Sie „überdauert“, und ich muss nun derjenige sein, der dies ändert.“
Am 1. September 1973 wurde Renate Sester bei der Stadt Oberkirch eingestellt und zum 1. September 1974 als Verwaltungsangestellte übernommen. Im Rahmen ihrer Ausbildung wurde sie dem Standesamt und den Stadtwerken zugewiesen. 1977 wurde Renate Sester aufgrund ihrer Berufserfahrung zum Verwaltungslehrgang I zugelassen und legte vor dem Ausschuss der Badischen Gemeindeverwaltungsschule die Angestelltenprüfung ab.
Viele Paare getraut
Danach erfolgte ein Einsatz als Sachbearbeiterin beim Standesamt. Nach den Erziehungszeiten ab 1981 begann Renate Sester ihre Anstellung in Lautenbach, wo Sie 1993 durch Bürgermeister Bißdorf zur Standesbeamtin bestellt wurde. 
Bürgermeister Krechtler hob die Stelle der Bürgermeistersekretärin als eine wichtige Drehscheibe und Schaltstelle im Rathaus hervor. „Hier laufen zahlreiche Fäden zusammen. Hier gibt es eine Fülle an Aufgaben sowohl nach innen, zu den Kollegen, wie auch nach außen, zu den Bürgern, zu den Gemeinderäten, zu den Behörden, Büros, Firmen, usw. Alle wollen sofort und optimal bedient, alle wollen freundlich und zuvorkommend behandelt und alle wollen möglichst mit Samthandschuhen angefasst werden. Da ist unendlich viel Fingerspitzengefühl gefragt. Das ist ein sehr hoher Anspruch, dem Renate Sester in hohem Maße gerecht wurde.“ 
Vielfach gefragt
Darüber hinaus hatte sie, wie in einer kleineren Gemeinde üblich, noch etliche weitere Aufgaben zu bewältigen, vom Standesamt über das Personalamt bis zum Baurecht war auf dieser Stelle vieles zu bearbeiten und ein umfangreiches Wissen erforderlich. „Lautenbach ist Ihnen stets am Herzen gelegen“, so Bürgermeister Krechtler, „und für das Wohl von Lautenbach haben Sie sich nicht nur bei der Arbeit, sondern auch in Ihrem Privatleben mit vollem Engagement eingesetzt“. Bürgermeister Krechtler bedankte sich für das großartige Engagement und für das gute Miteinander, auch im Namen der Kollegen sowie des Gemeinderates und wünschte der langjährigen Bürgermeistersekretärin alles Gute im verdienten Ruhestand. Als äußeres Zeichen der Wertschätzung übergab er mehrere Geschenke, welche den Einstieg in die Rente erleichtern sollen.

Weitere Artikel aus der Kategorie: Achern / Oberkirch

vor 1 Stunde
Buntes Bühnenprogramm
Während des Oberkircher Weihnachtsmarktes, der am Freitag seine Pforten öffnet, wird den Besuchern wieder ein vielseitiges  Bühnenprogramm auf dem Kirchplatz geboten. Verschiedene Kindergärten, Chöre,  Musikschulen und Musikkapellen sorgen treten auf dem Kirchplatz auf.
vor 1 Stunde
Ganz schön tapfer!
Ein Mann betritt eine Bäckerei in Sasbach, schnappt sich in einem unbeobachteten Moment die Kasse und flüchtet auf dem Rad. Mit was er nicht gerechnet hat: der hinterherrennende Bäckermeister.
vor 4 Stunden
Hohe Auszeichnung
Heinz Zimpfer aus Helmlingen erhielt am Samstag das Bundesverdienstkreuz in Stuttgart von Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Die hohe Auszeichnung gab es gleich für mehrere Leistungen in Zimpfers Leben.
vor 7 Stunden
Achern
Wenn eine Straße mit allem Drum und Dran gebaut wird, werden Anwohner an den Kosten beteiligt. In Achern waren 2008 zum Amtsantritt von OB Muttach 41 Straßen nicht ganz ausgebaut und somit auch nicht abgerechnet. „Das stinkt mir“, sagte Klaus Muttach am Montag im Bauausschuss.
vor 8 Stunden
Vorstoß im Gemeinderat
Ist in Oberkirchs Innenstadt Silvesterfeuerwerk bald verboten? Einen derartigen Antrag hat Grünen-Stadträtin Manuela Bijanfar am Montag gestellt. Die Stadt will schnellstmöglich eine Änderung der Polizeiverordnung prüfen.
vor 12 Stunden
Dörfer können Bauwilligen etwas bieten
In Fautenbach, Großweier, Önsbach und Sasbachried bringt die Stadt Achern kleinere Baugebiete nach Paragraf 13 b auf den Weg.
vor 12 Stunden
Beschilderung aufgestellt
Schwerpunkt der Ortschaftsratssitzung in Großweier war die Beratung über ein Verbot des Abbrennens von pyrotechnischen Gegenständen. In den vergangenen Jahren gab es im Bereich des Kirchplatzes, Rathausplatzes und Schulhofes untragbare Zustände über Lärm bis in die Morgenstunden und überbordende...
vor 12 Stunden
Neuwahlen des Vorstandes
Informationen zum Mietrecht und zu Änderungen bei der Grundsteuer bildeten den Schwerpunkt der Mitgliederversammlung des  Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümervereins im  „Gaisbacher Hof“. Natürlich wurde in der gut besuchten Versammlung  wurde auch über die Arbeit des Vereins berichtet.
vor 12 Stunden
Konzession neu vergeben
Beim Ringbus Oberkirch gibt es zum Fahrbahn- auch einen Betreiberwechsel. Ein reibungsloser Übergang ist vorbereitet.
vor 12 Stunden
Adventsfeier des Sozialverbands in Oberkirch
Rund 90 Mitglieder des VdK Oberkirch stimmten sich am Samstag im „Pfauen“ auf Weihnachten ein. Der Sozialverband ehrte dabei auch seine besonders Treuen.
vor 12 Stunden
Treffen in Wagshurster Halle
Besinnlich ging es bei der Seniorenadventsfeier in der Wagshurster Maiwaldhalle zu, zu der die Pfarrgemeinde und Ortsverwaltung gemeinsam eingeladen hatten.
vor 12 Stunden
Seniorenadventsfeier
Schöne Stunden mit erfrischender Unterhaltung durch den Kindergarten und die Schlossgartenschule nebst Beiträgen vom „Chor Großweier“ erlebten zahlreiche Senioren ab 70 Jahren bei der Weihnachtsfeier in der Schlossfeldhalle. Eingeladen hatte die Ortsverwaltung. 

Das könnte Sie auch interessieren

- Anzeige -
  • vor 22 Stunden
    KF Kinzigtaler Fenster GmbH - Der Experte in Gengenbach
    Winter – die Tage werden wieder kürzer und dunkler, die beste Saison für Einbrecher. Gut, wer da sichere Türen und Fenster hat. Die KF Kinzigtaler Fenster GmbH in Gengenbach hat sich genau darauf spezialisiert und ist in der Region Experte für die Sicherheit zu Hause.
  • 10.12.2019
    Triberger Weihnachtszauber 2019
    Wenn die Weihnachtsmärkte schon abgebaut sind, lädt der „Triberger Weihnachtszauber“ vom 25. bis 30. Dezember zu einem romantischen Weihnachtsspektakel ein. Mehr als eine Million Lichter verwandeln den Schwarzwald an Deutschlands höchsten Wasserfällen in ein funkelndes Wintermärchen!
  • 09.12.2019
    Gravuren, Reparaturen, Anfertigungen
    Bei Juwelier Spinner dreht sich alles um Schmuck und Uhren. Aber nicht nur edle Accessoires lassen sich hier finden – es gibt auch einen ausgezeichneten Service mit vielen weiteren Dienstleistungen.
  • 06.12.2019
    Durbach
    Vorspeise, Hauptspeise, Dessert – das kann jeder. Das Hotel Ritter in Durbach geht dagegen andere Wege. Mit [maki:‘dan] haben die Hoteleigentümer Ilka und Dominic Müller nichts anderes als die Revolution im Ritter eingeleitet. Was dahintersteckt.