Autofahrer zu schnell unterwegs

Mehr Verkehrssicherheit am Ortseingang von Stadelhofen

Autor: 
Peter Meier
Lesezeit 2 Minuten
Jetzt Artikel teilen:
21. November 2020

Anstelle der Querungshilfe am Friedhof soll zwischen den Einmündungen Friedhofsweg und Königsgasse ein Zebrastreifen angelegt werden, da trotz Tempo 30 oft zu schnell gefahren wird und Kinder unterwegs sind. ©Peter Meier

Anstelle der Querungshilfe am Friedhof in Stadelhofen soll zwischen den Einmündungen Friedhofsweg und Königsgasse ein Zebrastreifen angelegt werden, weil Autofahrer oft zu schnell fahren.

 Anstelle der Querungshilfe am Friedhof soll zwischen den Einmündungen Friedhofsweg und Königsgasse ein Zebrastreifen angelegt werden, da hier trotz Tempo 30 oft zu schnell gefahren wird und dort Kinder unterwegs sind. Es war ein Thema, das vom Ortschaftsrat schon mehrfach angesprochen, aber auch von Bürgern bei der Ortsverwaltung vorgebracht wurde und in der Sitzung am Dienstagabend erneut zur Sprache kam.

- Anzeige -

Schon mehrfach wurde beklagt, dass am Ortseingang aus Richtung Ulm, auf Höhe des Friedhofs, oft viel zu schnell gefahren wird. Dies bringe für die Fußgänger und nicht zuletzt für die gestiegene Zahl von Kindern aus dem Neubaugebiet, die auf dem Schulweg oder dem Weg zur Kita zwischen den Einmündungen Friedhofstraße und Königsgasse die Kreisstraße überqueren, eine hohe Gefährdung mit sich. Deshalb hatte sich der Ortschaft bereits im Frühjahr letzten Jahres dafür ausgesprochen, auf Höhe der jetzigen Überquerungshilfe einen entsprechenden beleuchteten und ausgeschilderten Fußgängerüberweg anzulegen. 

Das Thema sollte jetzt im November dieses Jahres erneut von der Verkehrsschau beraten werden. Wie Ortsvorsteher Müller dem Ortschaftsrat am Dienstagabend berichtete, fällt diese Verkehrsschau wegen der Corona-Pandemie aus. Um mit einer Entscheidung bis nach dem Ende der Pandemie warten zu müssen habe er kurzfristig einen Termin mit je einem Vertreter des Landratsamtes und des Rechts- und Ordnungsamtes der Stadt vereinbart, bei dem das Thema erörtert werden soll. Dabei werde nicht zeigen, ob der Fußgängerüberweg tatsächlich eine Chance hat. Ein Mitglied des Ortschaftsrates erinnerte daran, dass ein Ingenieurbüro damit beauftragt war, das Aufkommen an Fußgängern einen ganzen Tag lang zu zählen. Diese Zahlen seien nicht besonders hoch gewesen, betonte Müller, es bleibe abzuwarten, wie sie von der Straßenverkehrsbehörde des Landratsamtes beurteilt werden..

Weitere Artikel aus der Kategorie: Achern / Oberkirch

vor 6 Stunden
Kultur- und Tagungszentrum soll entstehen
Rund acht Millionen Euro soll die Einrichtung des Kultur- und Tagungszentrums Illenau (KTI)  in Achern kosten. Die Fertigstellung könnte bis Ende 2022 erfolgen.
vor 9 Stunden
Kommentar
Eine Mehrheit der Oberkircher Gemeinderäte lehnt den von Bund und EU geforderten Lärmaktionsplan und Tempo 30 in der Appenweierer und Renchener Straße ab. Eine Entscheidung, die Fragen aufwirft.
vor 9 Stunden
Lärmaktionsplan Oberkirch
Um die Anwohner besser vom Straßenlärm zu schützen, schlug die Oberkircher Verwaltung Tempo 30 auf dem östlichen Teil der Renchener und der Hauptstraße vor. Der Gemeinderat entschied knapp – und war sich alles andere als einig.
vor 12 Stunden
Achern
Weil er beim ersten Lockdown im April im Stadtgarten eine Ordnungswidrigkeit beging, musste sich ein 37-Jähriger nun vor dem Amtsgericht verantworten. Die verhängte Strafe dürfte ihm weh tun.
vor 15 Stunden
Appenweier
Eigentlich hatte der Appenweierer Gemeinderat vor einem Jahr beschlossen, weiter Mitglied der Wirtschaftsregion Ortenau (WRO) zu bleiben. In der Gemeinderatssitzung am Montag debattierte das Gremium erneut einen möglichen Austritt. Was ist passiert?
vor 16 Stunden
Achern / Oberkirch
Ins Rutschen ist ein Lastwagengespann am Dienstagmorgen auf der B28 ins Rutschen gekommen und streifte die Leitplanke. Der Anhänger kippte anschließend in den Grünstreifen,.
vor 21 Stunden
Adventskalender mit Michael Thoma aus Ottenhöfen
Bis Heiligabend gibt es ab heute als Adventskalender der ARZ-Redaktion Achern an jedem Wochentag ein Interview mit Personen aus dem Raum Achern / Appenweier / Renchen / Rheinau rund um das Thema Weihnachten und Winter. Die Serie startet mit Michael Thoma vom Basgarde-Hof in Ottenhöfen.
vor 23 Stunden
„Weihnachten mal anders“ (1)
 „Weihnachten mal anders“ (1): In der aktuellen Adventsserie fragt die ARZ nach, wie Renchtäler trotz Corona Weihnachten feiern. Los geht es heute mit Puppenspieler und Autor Carsten Dittrich.
vor 23 Stunden
Auf Ottenhöfener Gemarkung
In die stockende Umsetzung des Achertal-Radwegs auf Ottenhöfener Gemarkung kommt nach Zusagen zu Grundstücksverkäufen Bewegung. Vor allem der Ortsteil Furschenbach profitiert davon.
vor 23 Stunden
Deutsche Hilfsaktion für Missionskrankenhäuser (DHM)
Die Deutsche Hilfsaktion für Missionskrankenhäuser (DHM) in Achern hat ein Krankenhausprojekt in einer Kleinstadt im Nepal unterstützt. Weitere Spenden werden benötigt.
vor 23 Stunden
Pfarrer aus Önsbach
Für seinen fast 70-jährigen seelsorgerlichen Einsatz, davon 23 Jahre in Önsbach, wurde Pfarrer Anton Schweiß am Sonntag feierlich verabschiedet. Ein besonderer Dank galt auch seiner Schwester.
vor 23 Stunden
Private Initiative
Martin Hebding hat im Hof seines Wohnhauses eine Weihnachtskrippe und dazu leuchtende Dekoration aufgestellt. Wer Lust hat, kann dort vorbeischauen und auch Weihnachtsmusik hören.