Vorfall sorgt für Aufregung

Mit Auto durch den Friedhof von Mösbach gefahren

Autor: 
Roland Spether
Lesezeit 3 Minuten
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19. Oktober 2019

Knapp am Grabstein vorbei ging es für eine Person, die mit ihrem Auto mitten durch den Mösbacher Friedhof fuhr und Material für die Grabpflege transportierte.. ©Roland Spether

Ein Vorfall auf dem Mösbacher Friedhof erregte die Gemüter. Im Ortschaftsrat wurde über das Vorgehen einer Friedhofbesucherin debattiert.

„Wir haben ja eine Friedhofsordnung und ich weiß nicht was ich dazu sagen soll, wenn ein Person mit dem Auto durch den Friedhof fährt“. Ortsvorsteherin Gabi Bär und die Ortschaftsräte verstanden die Welt nicht mehr, als sie die Information bekamen, dass am letzten Montagnachmittag ein Auto den Hauptweg des Friedhofes durchquerte, um Material für ein Grab im hinteren Bereich zu fahren. Der hier arbeitende Mitarbeiter des Bauhofes habe die Person auf die Friedhofsordnung und darauf aufmerksam gemacht, dass im vorderen Bereich kleine Wägen für den Transport bereit stünden. Doch dieses Argument zählte nicht und wurde mit dem Hinweis abgetan, dass  sie zu schwere Lasten zu transportieren habe. Auch der Arbeiter einer Firma habe sie angesprochen und der Kommentar lautete: „Haben sich nun bald alle aufgeregt“.  Diese und andere Vorkommnisse veranlasste nun die Ortsvorsteherin, die Friedhofsordnung im Gemeindeblatt abzudrucken, um deutlich zu machen, was auf und zwischen den Gräbern erlaubt ist und was nicht. Mit dem Auto fahren gehe auf gar keinen Fall. 

Mit fünf Ja-Stimmen, einer Nein-Stimme und drei Enthaltungen befürworteten die Räte den Ferienplan und die Schließtage für den katholischen Kindergarten St. Roman für 2020. Eingereicht wurden 31 Schließtage, im vergangenen Jahr waren es 32 Schließtage. Für Alleinerziehende mit Kindern sei dies nicht machbar, so Stefan Wilhelm, während Gabi Bär deutlich machte, dass dieses Thema bereits vergangenes Jahr diskutiert wurde und es keine Möglichkeit gab, dass Kinder während der Ferien aus dem einen in einen anderen Ort aufgenommen würden.  

Sowohl Stefan Wilhelm als auch Rudi Braun meinten, dass es möglich sein müsste, in den Sommerferien mit halber Personalbesetzung und mit versetztem Urlaub der Erzieherinnen Kinder zu betreuen. Es gebe da keine großen Spielräume, hinzu komme, dass in den Sommerferien Großputz gemacht werden müsste und dazu der Kindergarten geschlossen bleibe.  

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Ein weiterer Punkt betraf die Anmietung von Räumen durch Jugendliche und der Raumbedarf für die Dorfjugend. In Mösbach könnten das Foyer der Drei-Kirschen-Halle, der Grillplatz und der Romanus-Saal der Pfarrei angemietet werden, für das Beachvolleyballfeld fielen keine Kosten an. Hier würden aber die gleichen Regeln wie beim Grillplatz gelten, dass um 22 Uhr Veranstaltungsende sei und die Nutzer den Platz bis 23 Uhr abgeräumt haben müssten. 

Zu laute Techno-Musik

Erhebliche Probleme gab es gerade auf dem Grillplatz im Bereich des Rebberges mit zu lauter Techno-Musik, die bis in das nahe gelegene Waldulm dröhne und des Öfteren Anwohner und Polizei auf den Plan rief. Angesprochen wurde auch, ob es nicht möglich sei, einen Jugendraum zu schaffen. Doch da gebe es derzeit keine Möglichkeit, zumal viele Fragen vom Schließdienst über Alkohol und Drogen bis zur Verantwortung geklärt werde müssten, so Gabi Bär.  

Einstimmig votierten die Ortschaftsräte dafür, die „Mösbacher Gutscheine“ in der bisherigen Art im Verbund der Veranstalter des Kirschblütenzaubers fortzusetzen. Nach der Schließung des Schloss-Cafes Ende des Jahres kommt die Winzergenossenschaft Waldulm auf den Gutschein neu hinzu. 

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