Schwierige Bergungsarbeiten

Müllwagen umgekippt: Feuerwehr befreit Fahrer in Oberkirch

Autor: 
Patric König
Lesezeit 2 Minuten
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05. Januar 2018

©Patric König

Fast acht Stunden lang blockierte am Freitag ein umgekippter Müllwagen die Oberkircher Burgstraße. Die Bergung des voll beladenen Fahrzeugs nach einem Unfall gestaltete sich schwierig.

Selbstständig gemacht hatte sich am Freitagmittag kurz vor 15 Uhr ein Müllfahrzeug im oberen Teil der Burgstraße in Oberkirch. Sein Fahrer hatte es nach Polizeiangaben  rückwärts in eine steile Seitenstraße hineinmanövriert und war dann ausgestiegen. Eine mutmaßlich unzureichende Sicherung des Gefährts führte laut der Polizeimeldung dazu, dass sich das Müllfahrzeug selbstständig machte und mit der Front nach vorne rollte. Der 31-Jährige sprang ins Führerhaus und versuchte noch, das Unheil zu verhindern. 
Angesichts der engen, steil abfallenden Straße ohne Gehwege, die durch ein Wohngebiet von der Schauenburg Richtung Stadt führt, hätte ein führerloses Fahrzeug an dieser Stelle eine tödliche Wirkung entfalten können. 
So weit kam es nicht: Der Müllwagen rollte gegen eine Böschung und kippte um. Der Fahrer konnte nicht mehr selbstständig aussteigen und musste laut Polizei von Einsatzkräften der Feuerwehr Oberkirch befreit werden. Eingeklemmt war der Mann allerdings nicht. Ein Löschzug der Feuerwehr war mit 22 Mann im Einsatz. Der Müllwagenfahrer wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Für die Bergung wurde ein Offenburger Spezialunternehmen hinzugezogen; der Einsatzleiter der Firma sprach auf Facebook von einer »nicht alltäglichen Bergung«: Eine Anfahrt von hinten an die Unfallstelle sei nicht möglich gewesen, so dass der Fahrer sein Kranfahrzeug rückwärts die enge, abschüssige  Straße hinaufmanövrieren musste. Zudem war kein Platz vorhanden, um das Bergefahrzeug aufzustellen - der umgekippte Müllwagen blockierte an dieser Stelle das komplette Straßenprofil.
Das voll beladene, 26 Tonnen schwere Fahrzeug wurde mit einem Hebekissensystem angehoben. Gegen 22.30 Uhr, also fast acht Stunden nach dem Unfall, war die Straße wieder frei. Der Sachschadedn dürfte sich nach Polizeiangaben  im Bereich von mehreren Zehntausend Euro bewegen.
 

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