Kirchenkonzert

Musikverein Tiergarten war in bester Spiellaune

Autor: 
Peter Meier
Lesezeit 2 Minuten
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14. November 2018
Musikverein Tiergarten beeindruckte mit einem Kirchenkonzert.

Musikverein Tiergarten beeindruckte mit einem Kirchenkonzert. ©Peter Meier

Eine überzeugende Leistung bot der Musikverein Tiergarten bei seinem Kirchenkonzert am Samstagabend in der Pfarrkirche »St. Urban«. Unter Leitung von Dirigent Volker  Schmidt bot das Orchester ein stimmungsvolles Programm, das von Werken der italienischen  Renaissance über Barock und Klassik bis zur Moderne reichte. Solisten zeigten dabei ihre musikalische Leistungsfähigkeit.

Mit einer feierlichen Fanfare wurde das Kirchenkonzert in Tiergarten eröffnet, es erklang Robert Longfields Bearbeitung der berühmten Richard-Strauß-Komposition »Also sprach Zarathustra«. Im Namen des  Gemeindeteams hieß Anneliese Müller-Harter als Sprecherin und Mitglied des  Pfarrgemeinderats die Besucher willkommen. »Musik ist die Sprache der Engel«, zitierte  sie den schottischen Philosophen und Historikers Thomas Carlyle.

Schollenhof-Kontakte

Thomas Kohler vom Vorstandsteam des Musikvereins  erinnerte daran, dass die Kapelle in den letzten Jahren ihre Kirchenkonzerte im  Rahmen des Lichterfestes gestaltete, bei dem in der Gemeinschaft der örtlichen Vereine anschließend  auch bewirtet wurde. Darauf müsse auch diesmal nicht verzichtet werden, betonte er, auf dem  Dorfplatz halte das Team des Vereins »Integration Schollenhof« eine Stärkung bereit. Bei dieser  Gelegenheit verwies er auf die guten Kontakte der Tiergärtner Musiker zum Schollenhof, wo sie alljährlich am 2. Adventssonntag zur Unterhaltung der Besucher bei der lebenden Scheunenkrippe  aufspielen.

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Es folgte das feierlich-getragenen Musikstück »Ata Trinita Beata«, eine Melodienfolge aus dem Italien  des 15. Jahrhunderts, das Dirigent Schmidt für Blaskapellen arrangiert hatte. Dann bot die Kapelle die  lebhafte, fantasievolle »Toccata« des italienischen Komponisten und Organisten Girolamo Frescobaldi  (1615) in einem Arrangement von Franz Watz. Weiter spannte sich der musikalische Bogen zu »Wo  Menschen sich vergessen« von Kurt Gäble.

Fröhliche Leichtigkeit

Ein weiterer musikalischer Höhepunkt war die Arietta aus der  Mozart-Oper »Hochzeit des Figaro«, als Solisten am Euphonium boten Clemens und Bernd Müller eine  überzeugende Leistung. Auf Ludwig van Beethovens »Air Pathétique« folgte mit der »Elisabeth  Serenade« des britischen Komponisten Roland Binge ein Stück voller fröhliche Leichtigkeit und  Unbeschwertheit. Eines der farbenreichsten Beispiele für die Orchesterliteratur des 20. Jahrhunderts  ist die Suite »The Planets« des englischen Komponisten Gustav Holst, von ihm brachte der Musikverein  die feierliche »Jupiter Hymn« zum Vortrag.  Das »Air« von Johann Sebastian Bach  gehört mit seinen lang  gehaltenen Akkorden zu den bekanntesten Stücken der klassischen Musik, von Dizzy Stratford, einem  der Könige der Blasorchestermelodien, spielte das Orchester »Wonderful Invention« und bedankte  sich für den begeisterten Beifall der Besucher mit Zugaben.

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