Traditioneller Katharinenball der Feuerwehr Renchen

Nach den Ehrung wurde Theatergruppe aktiv

Autor: 
Bellinda Baum
Lesezeit 3 Minuten
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07. Dezember 2017

(Bild 1/3) Ehrung der Spielleute, vorn von links: Markus Schneider, Julia Huschle, Jule Wurth, Desirée Brenn, Gabi Glauner, Sarah Birk, Patricia Baum, Ute Weber, Bürgermeister Bernd Siefermann; hinten von links: Boris Brandstetter, Francesca Gruber, Stefanie Kirn, Manuel Neumann, Wendelin Huschle und Melanie Brandstetter. ©Bellinda Baum

Beim traditionellen Katharinenball der Feuerwehr Renchen am Samstag wurden langjährige Aktive und auch Spielleute des Spielmannszuges geehrt. Ein Höhepunkt war auch der Auftritt der Theaterspielgruppe. 

Kommandant Boris Brandstetter und der Spielmannszug unter der Leitung von Stabführerin Ute Weber eröffneten gemeinsam den Katharinenball in der Festhalle. Musikalischer Auftakt war  der »Nechledil-Marsch« aus der Operette »Wiener Frauen«. Beim »Petatricatnici« war dann erstmals das neue Xylophon des Spielmannszugs zu hören. Jule Wurth führte als Moderatorin durch das Programm des Balls.
Feuerwehr-Verbandsvorsitzender Michael Wegel ehrte die Feuerwehrmänner – 25 Jahre: Patrick Winkler; 40 Jahre: Thomas Kräßig und Daniel Treyer. Seit 25 Jahren ist Jürgen Kautz Ausbilder im Ortenaukreis. Nach dem »Can Can« wurden auch Aktive des Spielmannszuges für langjährige Mitgliedschaft geehrt – 10 Jahre: Gabi Glauner, Manuel Neumann, Julia Huschle, Jule Wurth, Sarah Birk; 30 Jahre: Desirée Brenn, Francesca Gruber, Stefanie Kirn; 40 Jahre: Patricia Baum und Wendelin Huschle. Bürgermeister Bernd Siefermann betonte in seinem Grußwort, wie gut der Führungswechsel in der Feuerwehr gelungen sei und dass die Mannschaft voll und ganz hinter dem neuen Konzept stehe. Er lobte die Zusammenarbeit und das außerordentliche, ehrenamtliche Engagement, dasdie Renchner Feuerwehr zeige.
Mit dem Lied »Poupée de cire, poupée de son«, das 1965 den Eurovision Song Contest gewonnen hatte, erreichte das Konzert des Spielmannszuges seinen Höhepunkt. Auch hier war das neue Xylophon integriert und ergänzte das ohnehin schon rasante Stück um spannende Akzente.
Schwank in zwei Akten
»Alles in Butter« hieß der Schwank in zwei Akten, den die Theatergruppe des Spielmannszuges und der Feuerwehr aufführten. Unter der Regie von Patricia Baum wurde eine Verwechselungsgeschichte vom Allerfeinsten aufgetischt. Die Regisseurin hatte wieder einmal ein »Händchen«  für die Besetzung der Rollen bewiesen. 
Thomas Ott glänzte bei seinem ersten Auftritt als Theaterspieler in der Rolle des Wilhelm und Melanie Brandstetter spielte die Wilma, die am liebsten ihren Teddybären mit nach Mallorca genommen hätte. Barbara Schrempp mimte die verrückte Tochter Heike, die keine Lust auf Haushalt sondern viel mehr aufs Theaterspielen und ihren Siggi hatte. Als Heikes Freund und Aushilfs-Sekretärin Sieglinde machte Tobias Schackowsky eine Top-Figur in Frauenkleidern und hohen Schuhen. Wendelin Huschle spielte wie schon so oft den verliebten Oberbuchhalter Kasimir. Die »echte Aushilfe« Michi, die aufgeregt versuchte, den Durchblick zu bekommen, wurde von Patricia Baum gespielt. Abgerundet wurde das Stück durch die Rollen der bissigen Haushälterin Fränzi (Bellinda Baum), die als Dauerjungfrau lieber heimlich Liebesromane liest als den Boden zu putzen und der neugierigen Nachbarin Frau Nagel (Ute Weber), die ihre Vorliebe für heimische Schnäpse vertuschte und sich für die beste Freundin der Familie hielt. Sybille Scalisi half d als Souffleuse und Luise Berger und Nadine Stumpf kümmerten sich um das passende Aussehen.

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