1500 Hästräger zogen durch die Grimmelshausenstadt

Narrenparade als Abschluss und Höhepunkt

Autor: 
Peter Meier
Lesezeit 2 Minuten
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13. Februar 2018

(Bild 1/6) Das Rathausteam mit Pfarrer Faller als Ärzte und Schwestern. In die leere Förderschule soll eine Klinik rein, ist ihre Forderung. ©Peter Meier

Abschluss und Höhepunkt der Fasnacht in Renchen war gestern der Umzug. 60 Gruppen mit 1500 Hästrägern bildeten bei strahlendem Sonnenschein den  närrischen Lindwurm. Viele Zuschauer säumten die Hauptstraße und machten begeistert mit. 

Angeführt wurde der Umzug von der Stadtkapelle Renchen. Dahinter folgte eine bunte Vielfalt an Gruppen und Hästrägern von der Narrenzunft »Zimmeria Hornussia« Urloffen über die Dorfhäxe Brennet, die Bosensteiner Höllenknechte bis zu den Schnurris und Schlappgreten der Narrenzunft Oberkirch. Auch die neue Gruppe »Hopfenhexen« aus Ulm zog durch die Straßen. 

Viele freie Gruppen

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Mit dabei waren auch zahlreiche freie Gruppen, so die DRK-Gruppe aus dem benachbarten Wagshurst mit einem Themenwagen zu den Jamaika-Gesprächen. Auch die Stadtverwaltung war mit einer großen Gruppe als Ärzte und Krankenschwestern dabei. Unter dem Motto »Die Förderschule steht jetzt leer, da muss wieder ein Krankenhaus her«, hofften sie auf einen weiteren Standort als Ortenau-Klinikum. Auch Pfarrer Hermann Faller machte mit, immerhin war er in dem Gebäude, das bis 1960 als Krankenhaus diente, auf die Welt gekommen. 

Gastgeber zierten den Schluss

Für Musik und Stimmung sorgten auch die Musiker aus Ulm und der Fanfarenzug der Feuerwehr Renchen unter Leitung von Ute Weber. Für die Moderation war Vanessa Renner verantwortlich. Den Schluss des Umzugs zierten, angeführt vom »Tollen Buz« als Kultfigur und dem »Simplex«, die Renchener Zünfte und Gruppen: »Kibb`l-Schisser«, Galgenberghexen, Mini-Hofballett, Elfergarde und Prinzengarde sowie das Trommelcorps »Buzenia 11« sowie der Wagen mit den Elfern und dem Dreigestirn.
 

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