Lob für Jugendarbeit

Narro-Gruppe Oberkirch setzt auf den Nachwuchs

Autor: 
Peter Meier
Lesezeit 3 Minuten
Jetzt Artikel teilen:
14. Januar 2020

Ehrung langjähriger Mitglieder mit Obernarro Carmen Strack und ihrem Stellvertreter Klaus Kessler: (v. l.) Christoph Lipps, Verena Späth, Mathias Schwarz, Carmen Strack, Dominik Claus, Saskia Janke, Stefan Bosch, Susanne Ficht, Markus Zimmermann, Rainer Kimmig, Klaus Kessler. ©Peter Meier

Es war wieder ein intensives und erfolgreiches Vereinsjahr,  auf das die Narro-Gruppe bei ihrer Jahreshauptversammlung am  Freitagabend im Gasthof „Pfauen“ zurückblickte. Groß war die Freude über die neuen Vereinsräume im ehemaligen Casino.

Es war wieder ein intensives und erfolgreiches Vereinsjahr,  auf das die Narro-Gruppe bei ihrer Jahreshauptversammlung am  Freitagabend im Gasthof „Pfauen“ zurückblickte. Schwerpunkt war  natürlich wieder die Kampagne, in der sich die Narros wieder als fester,  unverwechselbarer Bestandteil der Oberkircher Fasnachtsfamilie  bewährten und auch bei zahlreichen Umzügen und Veranstaltungen das  närrische Brauchtum pflegten. Viel Lob gab es auch für die erfolgreiche  Jugendarbeit. 

Obernarro Carmen Strack begrüßte die zahlreichen Mitglieder und  Freunde der Oberkircher Fasnacht, unter ihnen Bürgermeister Christoph  Lipps, Vizepräsident Karl Hansert vom Ortenauer Narrenbund und  Oberzunftmeister Stefan Bosch von der Narrenzunft Oberkirch. In einem  Rückblick auf das abgelaufene Vereinsjahr erinnerte sie an einige  Höhepunkte der vergangenen Kampagne ein. Das Ziel, intensiv an der Pflege des Fasnachtsbrauchtums  mitzuwirken, umfasste die traditionellen Veranstaltungen  in Oberkirch, von den Staatsakten bis zur Verbrennung. Sehr stolz sei  man auf die Narro-Party, die zu einem Markenzeichen der Oberkircher  Fasent wurde. Nicht nur in der Kampagne waren die Narros aktiv. Die Weihnachtsfeier fand erstmals in den  eigenen Räumen im ehemaligen Casino statt. Der Erlös der Tombola in Höhe  von 555 Euro war wieder dem Verein für krebskranke Kinder bestimmt.  

- Anzeige -

Guter Zusammenhalt

Als sehr erfreulich schilderte Strack den Zusammenhalt der Narros und  die vorbildliche Arbeit der Kinder- und Jugendbetreuer Heidi Kern, Heike Claus-Chamand, Sandra Späth, Stefan Königstetter, Sarah Schwarz und  Annika Götz, derzeit zählt der Verein 25 Kinder und Jugendliche. 

In ihrem Tätigkeitsbericht erinnerte auch Katja Binder als Schriftführerin  in chronologischer Reihenfolge an die Aktivitäten der Narros im  vergangenen Jahr. Neben zahlreichen Umzügen wurde der Narro-Tanz an  Brauchtumsabenden präsentiert, dazu kam die Mitgestaltung der Fasent  in Oberkirch. Auf die Aktivitäten der Kinder- und Jugendgruppe ging  Annika Götz ein. Auftritte der Tanzgruppe gab es  unter anderem beim ONB-Kindertag und bei der Kinder- und der  Seniorenfasnacht. Dazu kam die Teilnahme am Ostereierschießen, der  Minigolfplatz und der Kletterpark Kenzingen wurden besucht, gebastelt  wurde vor Ostern und im Herbst. Auch bei den Tanzproben der Kids  waren die eigenen Räumlichkeiten hilfreich. Jens Königstetter legte  den Kassenbericht vor. „Die Oberkircher Fasent ist vielfältig, bunt und lebendig“, betonte  Bürgermeister Lipps in seinem Grußwort, sie habe eine 450 Jahre alte  Tradition, vermittle Lebensfreude und verbinde Menschen über  Generationen. Die Narro-Gruppe sei fester Bestandteil dieser  Fasentfamilie und biete das ganze Jahr über ein abwechslungsreiches  Programm. Er freute sich, dass es  mit den Räumen im ehemaligen Casino geklappt habe.  „Ehrenamtliches Engagement braucht Raum zur Entfaltung“, betonte er. Jetzt habe die Gruppe optimale Möglichkeiten. 

Stichwort

Hemdglunkerumzug findet statt

Der Hemdglunkerumzug, seit 1987 von den Narros  organisiert und durchgeführt, ruhte im vergangenen Jahr und wurde  schmerzlich vermisst. Nach Gesprächen mit der Narrenzunft soll er neu  aufblühen, anders als bisher. Die Zunft ist weiterhin für die Narrennacht  am Schmutzigen Donnerstag zuständig, ergänzend kommt wieder der  Hemdglunkerumzug hinzu, für den einige Vereine bereits ihre Teilnahme  zugesagt haben, ergänzt durch alle, die wieder im Nachthemd dabei sind.  Auf der Straße wird kein Eintritt verlangt, hier ist die Narrennacht frei,  Tanzbändel werden in den Lokalen verkauft. „Damit haben alle Familien  Gelegenheit, den Hemdglunkerumzug anzuschauen oder mitzulaufen“,  betonte Carmen Strack, davor oder danach haben sie natürlich auch die  Möglichkeit, sich so lange sie wollen in der Fressgasse aufzuhalten.m

Weitere Artikel aus der Kategorie: Achern / Oberkirch

vor 51 Minuten
Erschließung beginnt 2020
Bauen boomt in Kappelrodeck. Manchem Bürger wird es fast zu viel, wie es in der Ratssitzung am Montag hieß. Neues Bauland wird auch 2020 wieder erschlossen.
vor 3 Stunden
Kredite nötig
„Wir stehen alle dazu“, meinte Bürgermeister Uwe Gaiser zum schwierigen Oppenau Doppel-Haushalt 2020/2021. Der wurde im Gemeinderat einstimmig verabschiedet. In diesen beiden Jahren und auch noch 2023 wird er geprägt von den Baukosten für die Erweiterung der Franz-Rapp-Schule. Trotzdem sind aber...
vor 6 Stunden
Wütend auf die Regelung?
Da war jemand richtig wütend auf die Verkehrsregelung in der Johannesstraße. In der Nacht auf Samstag griff er oder sie zur Spraydose und machte zwei Einbahnstraßenschilder an der Oberacherner Straße mit schwarzer Farbe völlig unkenntlich. 
vor 8 Stunden
Gewerkschaftsortsverband Baden-Baden
Das Referat von Walter Greiner, Leiter der  EVG-Geschäftsstelle Karlsruhe, stand im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Ortsverbandes Baden-Baden der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft am Freitag im Sasbacher “Bürgerstübel”. 
vor 8 Stunden
Schloßfeldhalle Großweier
Die Geschichte von Pinocchio begeisterte die Zuschauer am Sonntag in der Schloßfeldhalle Großweier. Der unsterbliche Kinderbuchklassiker wurde von ausgebildeten Opernsängern spannend und effektreich in Szene gesetzt.
vor 8 Stunden
Yvonne Howald-Scheurer nun Vorsitzende 
Seit der Gründung des Freundeskreises Sasbach-Mapello am 22. Juni 1992 stand das Duo Johannes Allgöwer und Romeo Sauer an der Spitze des Freundeskreises. Nun kandidierten die beiden „Amici“ nicht mehr. 
vor 8 Stunden
Bilanz gezogen bei Hauptversammlung
Auf ein sehr intensives Vereinsjahr blickte der Musikverein Seebach in seiner Jahreshauptversammlung im „Kernhof“ zurück.
vor 8 Stunden
Große Ehrungsfeier
Es ist Brauch bei der Firma Busam Heizung-Klima-Sanitär, die jeweiligen Betriebsjubilare im Rahmen einer kleinen Feierstunde zu ehren. Doch jetzt gab es auch eine kleine Änderung
vor 8 Stunden
Verein aus Tiergarten-Haslach zog Bilanz
Über ein sehr bewegtes, arbeitsreiches Jahr mit den Kindern, das aber viel Spaß gemacht habe,  berichtete Chorleiterin Dagmar Doll bei der Mitgliederversammlung der Chorjugend Tiergarten-Haslach am Freitag in der „Schwarzwaldtanne“. 
vor 15 Stunden
Haushaltsplan 2020 steht
Die finanziellen Aussichten für Renchen trüben sich stark ein, das spiegelt der am Montag verabschiedete Haushaltsplan 2020 wider. Kämmerer Karl-Heinz Moll fürchtet gar, dass die Kommunalaufsicht das Zahlenwerk nicht genehmigen könnte.
vor 18 Stunden
Verzögerungen beim Erweiterungsbau
Eigentlich sollte das neue, über zehn Millionen Euro schwere Ganztagsgebäude der Realschule Oberkirch im Herbst 2020 fertig werden. Nun kommt es zu Verzögerungen, die den Druck auf die Stadt beim nächsten Bauabschnitt erhöhen.
vor 21 Stunden
Architekt nimmt Stellung
Zweieinhalb Jahre lang wird das Pflegeheim St. Josef im laufenden Betrieb umgebaut. Wie das funktioniert, erläuterte Architekt Stefan Wisniowski am Montag dem Oberkircher Gemeinderat. Stadträte vermissten eine energetische Sanierung. Doch die ist nicht so einfach umzusetzen.

Das könnte Sie auch interessieren

- Anzeige -