Felix Liber übernimmt Geburtshilfe

Neue Abteilung für Frauenheilkunde in Achern gestartet

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red/hei
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07. Dezember 2018
Der neue Leiter der neuen Hauptabteilung Frauenkunde am Klinikum in Achern, Felix Liber, hat sich am Mittwoch offiziell vorgestellt (von links): Oberkirchs Bürgermeister Christoph Lipps, Ortenau-Klinikum-Geschäftsführer Christian Keller, Chefarzt Felix Liber, der Ärztliche Direktor Rüdiger Feik und OB Klaus Muttach.

Der neue Leiter der neuen Hauptabteilung Frauenheilkunde am Klinikum in Achern, Felix Liber, hat sich am Mittwoch offiziell vorgestellt (von links): Oberkirchs Bürgermeister Christoph Lipps, Ortenau-Klinikum-Geschäftsführer Christian Keller, Chefarzt Felix Liber, der Ärztliche Direktor Rüdiger Feik und OB Klaus Muttach. ©Ortenau Klinikum

Die im Oktober neu eingerichtete Hauptabteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Ortenau Klinikum in Achern hat jetzt auch offiziell einen ärztlichen Leiter. Chefarzt Felix Liber wurde am Mittwoch von Geschäftsführer Christian Keller in seine neue Aufgabe eingeführt. Liber war zuvor im Kehler Klinikum.

Der feierliche Charakter der Einführung von Felix Liber am Mittwoch wurde durch rund 50 Gäste, mehrere Grußwortredner und die Umrahmung durch Schüler und Lehrer der Musikschule Achern unterstrichen.

»Ihre spontane Bereitschaft zur Übernahme der Chefarzttätigkeit, macht es uns möglich, hier im Norden des Ortenaukreises weiterhin eine qualitativ hochwertige frauenmedizinische Versorgung sowie eine leistungsfähige Geburtshilfe zu gewährleisten«, dankte Keller dem neuen Chefarzt. Der in der Ukraine gebürtige Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, der bereits seit 2009 als Chefarzt am Ortenau Klinikum Kehl tätig war, bringe aus seinem Werdegang mit internationalen Stationen große Erfahrung in die neue Hauptabteilung ein, wie das Ortenau-Klinikum mitteilt.

Schwierige Bedingungen

Laut Keller könne unter den schwierigen personellen und versicherungstechnischen Rahmenbedingungen nur durch eine Zusammenlegung der drei bisherigen Abteilungen Achern, Kehl und Oberkirch in einer Hauptabteilung in Achern das gynäkologische und geburtshilfliche Angebot aufrechterhalten werden. Er sei sich sicher, dass die neue Hauptabteilung beste Voraussetzungen vorfinde.

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Oberbürgermeister Klaus Muttach sagte, dass sich die Zahl der Entbindungsabteilungen in Deutschland in den vergangenen 15 Jahren von fast 1000 auf 700 reduziert habe. »Die Struktur des Ortenau Klinikums muss so dezentral wie möglich sein und so zentral wie nötig.« Die Schaffung dieser neuen Hauptabteilung sichere die Möglichkeit einer familienfreundlichen Geburtshilfe neben der großen geburtshilflichen Abteilung am Krankenhaus in Offenburg, sagte Muttach. Er berichtete, dass der Krankenhausausschuss aktuell 2,4 Millionen Euro für die räumliche Aufrüstung am jetzigen Krankenhausstandort gebilligt habe, bis dann mit dem Neubau nochmals völlig neue, optimierte Voraussetzungen geschaffen würden.

Zum Wohle der Frauen

Glückwünsche für den neuen Chefarzt überbrachte auch der Oberkircher Bürgermeister Christoph Lipps. »Die Entscheidung für eine Hauptabteilung ist gefallen und ist nun zum Wohle der Frauen und Kinder mit Leben zu füllen«, sagte Lipps. Zur anstehenden Aufbauarbeit sagte auch er seine ganze Unterstützung zu.

Aus medizinischer Sicht beleuchtete Rüdiger Feik, Ärztlicher Direktor des Ortenau Klinikums Achern-Oberkirch, die Einrichtung der neuen Hauptabteilung. Die Integration der drei ehemaligen Standorte zu einer modernen Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe stelle eine besondere Herausforderung dar.

In seinen abschließenden Worten bedankte sich Chefarzt Felix Liber für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Die hohen Erwartungen wolle er mit seinem engagierten, hochqualifizierten Team aus Hebammen, Ärzten, Pflegekräften und Sekretariat erfüllen, wie es abschließend heißt. Als eine weitere tragende Säule für den Erfolg der Abteilung wolle er »eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Frauenärzten« pflegen.

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