Museum Rheinau

Neue Ausstellung zeigt Messer aus aller Herren Länder

Autor: 
Karin Bürk
Lesezeit 2 Minuten
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18. Mai 2018
Scharfe Sonderausstellung im Rheinauer Museum: Messer und sonstige Waffen sind auf Stellwändern thematisch beziehungsweise nach der Herkunft sortiert.

Scharfe Sonderausstellung im Rheinauer Museum: Messer und sonstige Waffen sind auf Stellwändern thematisch beziehungsweise nach der Herkunft sortiert. ©Karin Bürk

Messer aus aller Herren Länder zeigt die am Dienstag eröffnete Sonderausstellung des Museums Rheinau. Die Leihgaben von Diersheims Malermeister Horst Schäfer sind erstmals beim Pfingstjahrmarkt am Montag zu sehen.

 Das Museum Rheinau in der Freistetter Hauptstraße ist ein echtes Schmuckstück und bietet dem Besucher Einblicke in die Urzeit, das Mittelalter sowie in das Leben und die Traditionen der vergangenen Jahrhunderten bis in die frühe Neuzeit. Dazu passt die neue Sonderausstellung »Das Messer – von der Steinzeit in die Gegenwart«, eine Leihgabe von Malermeister Horst Schäfer aus Diersheim.

In dessen Abwesenheit eröffneten am Dienstagabend Stefan Hagemeister und Bürgermeister Michael Welsche die Sonderausstellung. Der Rathauschef dankte in seinem Grußwort Stefan Hagemeister und dessen ehrenamtlichen Helfern für ihr Engagement. »Das Museum erfüllt die Stadt  mit Leben und ist eine große Bereicherung.« 

Stets Neues zu sehen

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Die stets wechselnden und themenbezogenen Sonderausstellungen machen das Museum für alle Besucher, auch für diejenigen, die es schon mehrfach erkundet haben, interessant. Es gibt immer wieder Neues zu entdecken, wie diese Messersammlung. Für die Ausstellung hat Horst Schäfer die Sammlung nach Kontinenten und Ländern sortiert, so dass es beispielsweise eine Stellwand mit landestypischen Messern aus Asien und eine mit Exponaten aus Afrika mit den Waffen der Massai gibt, wo er schon selbst war. Weitere Stellwände sind mit landestypischen Gebrauchsmessern aus Südamerika, Frankreich, Spanien und Russland bestückt. Selten sind die Knochenmesser, die, wie Schäfer vermutet, aus der Karibik stammen. Weiter gibt es Bajonette, Seitengewehre und Kampfmesser aus den Weltkriegen zu bewundern. Er schätzt seine Sammlung auf über 300 Exemplare. 

Das Aufstellen der Stellwände machte allen Beteiligten große Mühe, denn durch das enge Treppenhaus konnten die Wände nicht transportiert werden; auch die Fenster waren zu klein. Es musste alles auseinander und oben im Ausstellungsraum wieder zusammen gebaut werden. Aber die Arbeit hat sich gelohnt. Die Ausstellung ist interessant und sehenswert.

◼ Am Pfingstmontag, 21 Mai, können Besucher von 10 bis 17 Uhr erstmals die Ausstellung, die bis 22. Juli zu sehen ist, beim Pfingstjahrmarkt anschauen. Wie der Museumsverein mitteilt, können an diesem Tag aus organisatorischen Gründen kein Kaffee und Kuchen angeboten werden.

Hintergrund

Zum Rheinauer Museum

Der Museumsverein wurde 1988 im Zuge der Neugestaltung des Museums der Stadt Rheinau gegründet. Die Betreuung übernehmen ausschließlich ehrenamtliche Vereinsmitglieder.  Stefan Hagemeister leitet seit fast zehn Jahren den Museumsverein. Er ist Polizeioberkommissar und war schon immer geschichtlich interessiert. 1996 wechselte er zur Polizei nach Rheinbischofsheim, arbeitete ihre Geschichte auf, veröffentlichte über den Historischen Verein eine Broschüre und organisierte in dem Freistetter Museum eine Sonderausstellung. 

Sein Herz für das Rheinauer Museum teilt er mit seinem Haupthobby: seinem Fachwerkhaus aus dem Jahre 1771. kb

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