Ottenhöfen

Neue Höfnerbrücke nach siebenmonatiger Bauzeit freigegeben

14. November 2017
&copy Hilmar Walter

Nach rund siebenmonatiger Bauzeit wurde die neu gebaute Höfnerbrücke in Ottenhöfen für den Verkehr freigegeben. Ganz abgeschlossen ist das Vorhaben damit aber noch nicht.

Nachdem an der neuen Höfnerbrücke Anfang voriger Woche der Asphalt eingebaut worden war, wurde sie am Donnerstag von Bürgermeister Hans-Jürgen Decker, den Vertretern des Planungsbüros RS in Achern, der Baufirmen und dem örtlichen Bauhofleiter mit dem Durchschneiden des Absperrbandes für den Verkehr freigegeben. Die Gemeinde habe sich anstatt einer Sanierung für den Neubau der Höfnerbrücke entschieden, was sich aus heutiger Sicht als richtige Entscheidung erwiesen habe, blickte der Rathauschef zurück. 

Nach einer intensiven Planungsphase sei am 18. April die Baustelleneinrichtung erfolgt und die beiden Behelfsbrücken Ost und West seien installiert worden. Bis man an den eigentlichen Abbruch und den Neubau herangehen konnte, sei viel Vorarbeit notwendig gewesen. Die Versorgungsleitungen wie Strom, Wasser Gas und Telekommunikation habe man zunächst von der alten Brücke weg und dann in den neuen Brückenkörper zurück verlegen müssen. Dabei sei  der Arbeitsbereich durch die Acher, den Bahnübergang, die Landstraße 87, die Zufahrten zum Salzhallenglände, Feuerwehrgerätehaus und Bauhof sehr eingeschränkt gewesen. 

Knifflige Baustelle

So habe die Verkehrsführung während der Bauzeit im Vorfeld viel Kopfzerbrechen bereitet. Es habe sich aber gezeigt, dass die gemeinsam erarbeitete Verkehrsführung im Einbahnverfahren mit zwei Behelfsbrücken die richtige Lösung gewesen sei. Nur selten habe es wesentliche Verkehrsbehinderungen gegeben. Heute, so der Bürgermeister, könne man nach einer gerade sieben-monatigen Bauphase die neue Höfnerbrücke freigeben. Die Gemeinde sei dankbar, dass dieses Projekt mit einer Bausumme von über 800 000 Euro, dank der Landeszuschüsse realisiert werden konnte. 

Die offizielle Feier zum Neubau der Brücke solle im Frühjahr stattfinden, wenn auch die Beschrankung des Bahnübergangs fertiggestellt sei und die Restarbeiten wie den Rückbau der Behelfsbrücken, die Anpassung der Bachmauern und der Geländeanschlüsse sowie die Anbindung der Fußgängerwege erledigt seien, erklärte Decker. Die heutige Verkehrsfreigabe solle den wichtigen Schritt im Bauzeitenplan dokumentieren. 

Hans-Jürgen Decker dankte dem begleitenden Ingenieurbüro RS in Achern mit Franz Doll für die Planung und Josef Serrer für die Bauleitung und technische Unterstützung. Sein Dank galt auch den beiden beteiligten Baufirmen, der ortsansässigen Firma Huber-Bau und der Firma Meurer-Bau aus Lahr, die für einen reibungslosen Ablauf gesorgt und hier sehr gut zusammengearbeitet hätten. 

Franz Doll vom Ingenieurbüro RS, Alois Huber von der Firma Huber-Bau und Georg Hornung von der Firma Meurer-Bau lobten übereinstimmend die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten, so dass das Bauwerk termingerecht fertiggestellt werden konnte. 

Autor:
Hilmar Walter

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