Barrierefrei

Neue Pavillon zur Rast am Radweg Ottenhöfen-Seebach

Berthold Gallinat
Lesezeit 2 Minuten
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11. November 2023
Ein Rastpavillon steht am Radweg zwischen Ottenhöfen und Seebach, bei der Einweihung (von links): Melanie Steinlein (Tourist-Info Ottenhöfen), Michael Heizmann (Leader Ortenau), die Bürgermeister Reinhard Schmälzle und Hans-Jürgen Decker sowie Beate Maier (Tourist-Info Seebach).

Ein Rastpavillon steht am Radweg zwischen Ottenhöfen und Seebach, bei der Einweihung (von links): Melanie Steinlein (Tourist-Info Ottenhöfen), Michael Heizmann (Leader Ortenau), die Bürgermeister Reinhard Schmälzle und Hans-Jürgen Decker sowie Beate Maier (Tourist-Info Seebach). ©Berthold Gallinat

Der Radweg zwischen Seebach und Ottenhöfen ist beliebt, zumal er auch mit Rollatoren gut nutzbar ist. Nun ist ein Pavillon entstanden, für den gerade im Sommer einige dankbar sein werden.

Beide Gemeinden haben auf dem Radweg von Ottenhöfen nach Seebach mit Förderung der Leader-Regionalentwicklung ein interkommunales Projekt verwirklicht, von dem Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer profitieren werden.

Zwischen Ottenhöfen und Seebach wurde direkt am Radweg auf einem befestigten Rastplatz ein beschaulicher Pavillon errichtet, der als Anlaufpunkt genutzt werden kann und an heißen Sommertagen Schatten bietet.

Eine Freude gemacht

„Damit haben wir gleich mehreren Leuten eine Freude gemacht“, sagt Michael Heizmann, Geschäftsstellenleiter von Leader Ortenau. Seebachs Bürgermeister Reinhard Schmälzle ergänzt: „Der Pavillon rundet den Rastplatz perfekt ab, er wird sicher von vielen genutzt werden. Den Radweg befahren ja nicht nur Radfahrer, es begehen ihn auch Spaziergänger. Ältere können ihn gut mit dem Rollator nutzen und da der Zugang zum Pavillon barrierefrei ist, ist ihnen der auch zugänglich.“

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Schmälzle dankt den Besitzern für das Grundstück zum Bau des Rastplatzes und erinnerte an die Namensgeber Katharina und Wilhelm Huber und an deren soziales Engagement, weshalb der Radweg von Ottenhöfen nach Seebach nach ihnen benannt wurde.

Ottenhöfens Bürgermeister Hans-Jürgen Decker freut sich: „Schön, dass wir das interkommunal umsetzen konnten, das Ottenhöfener Bauunternehmen Huber hat unentgeltlich die Pflasterung bewerkstelligt. Sie war nicht Bestandteil unseres interkommunalen Projekts.“

Melanie Steinlein, die Leiterin der Tourist-Information Ottenhöfen, hatte das Projekt von der Antragstellung bis zur Abrechnung gemanagt. Das Projekt musste in den wenigen Monaten seit Juni über die Bühne gehen. Insgesamt kostete die Maßnahme 20.000 Euro, zu 80 Prozent wurde sie über Leader gefördert. Noch fehlen im Pavillon die Sitzgelegenheiten, aber sie kommen demnächst hinein.

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