Appenweier

Neues DRK-Heim: Spenden gesucht

Autor: 
Wolfgang Löhnig
Lesezeit 2 Minuten
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24. November 2016

Ilona Vogt (Zweite von links) tütet eifrig mit ihren fleißigen Helfer Briefe ein. Sie sollen Spenden für das neue DRK-Heim bringen. ©Löhnig

Mit Feuereifer machten sich Mitglieder des DRK-Ortsverbandes Appenweier an das Eintüten von Briefen, mit denen sie eine finanzielle Unterstützung der Einwohner von Appenweier und Nesselried beim Bau des dringend erforderlichen Zentrums für den Bevölkerungsschutz erbitten.

Hinter dem Feuerwehr-Gerätehaus soll das kleine DRK-Zentrum, bestehend aus Garagen und einem Schulungsraum, entstehen. Mit ihm soll der Bevölkerungsschutz in den Gemeinden Appenweier samt Ortsteilen sowie Willstätt, Renchen und Wagshurst dauerhaft sichergestellt werden.

Zum Opfer fallen

Seit Jahren ist in Appenweier  eine Teileinsatzeinheit (SAN-Mitte) mit fünf Fahrzeugen an verschiedenen Standorten untergebracht. Zum Teil stehen die Fahrzeuge im Geräteraum der Feuerwehr, die anderen stehen in den Nebengebäuden zum Rathaus. Wenn diese Garagen im kommenden Jahr möglicherweise der Spitzhacke zum Opfer fallen, gibt es für die beim Rathaus I untergebrachten Fahrzeuge keine Unterstellmöglichkeit mehr. Nicht nur der Gebäude-Abbruch droht, für eine weitere Unterstellmöglichkeit wurde Eigenbedarf angemeldet. 

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Auch die Vereinsgruppierungen sind über den Ort verstreut, so die Vorsitzende Ilona Vogt. Die DRK-Jugend ist im Schwarzwaldkindergarten untergebracht, die Seniorentanzgruppe im Pfarrheim, die Bereitschaft bei der Feuerwehr. Dabei hat das DRK vielschichtige Aufgaben zu erledigen: Sanitätswachdienst bei Sport- und kulturellen Veranstaltungen, die Organisation von Blutspende-Terminen, das DRK kümmert sich um die Senioren, ist aber auch beim Ferienprogramm engagiert und bietet Erst-Hilfe-Kurse für Erwachsene an. 
Neuerdings hat das DRK Appenweier Vereinsvertreter in die Bedienung von Defibrillatoren eingeführt. Der Standort Appenweier hat für SAN-Mitte den Vorteil, dass die Helfer bei Bedarf auf schnellstem Weg auf der Autobahn einsatzbereit sind.  Die Kosten für die in Fertigbauweise zu erstellenden Garagen und den Schulungsraum belaufen sich auf 200 000 Euro, diese werden vom Kreisverband und von der Gemeinde bezuschusst. Teile der Investition werden durch Kredite abgedeckt. Das DRK wendet sich in einem Schreiben, das die Einwohner demnächst in ihrem Briefkasten finden werden, auch an die Bevölkerung, den Ortsverein durch Spenden bei seinen großen Aufgaben zu unterstützen. 
Wenn die Planung abgeschlossen ist, noch muss der Naturschutz zustimmen, weil der Bauplatz zwar unmittelbar bei der Feuerwehr angesiedelt ist, sich aber trotzdem im Außenbereich befindet,  können die Gebäude innerhalb eines Vierteljahres Bauzeit erstellt werden. Das  freut  die rund 15 Mitglieder des Ortsvereins. Sie warten dringend auf  eine baldige bessere Unterbringung ihres (Orts-)Fahrzeugs mit Hänger und der Fahrzeuge der SAN-Mitte.

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