Lösung für ein Problem in Sicht

Nußbacher Feuerwehr erlebte ein ruhiges Jahr 2019

Autor: 
Peter Meier
Lesezeit 2 Minuten
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14. Januar 2020

hrungen bei der Freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Nußbach: von links Marcus Kohler, Tilo Wiegert, Christian Zerrer und Siegfried Welle. ©Peter Meier

Ein recht ruhiges Jahr hat die Nußbacher Feuerwehr hinter sich. Bei der Mitgliederversammlung am Freitag in der „Sonne“ deutete sich an, dass sich bald auch ein Wunsch der Feuerwehrmänner erfüllen könnte.

Lediglich sieben Einsätze musste die Freiwillige Feuerwehr Oberkirch, Abteilung Nußbach, im vergangenen Jahr absolvieren. Bei diesen Einsätzen habe sich die Abteilung als  kompetent und gut aufgestellt bewiesen, betonte Stadtbrandmeister Marcus  Kohler. Die Zusammenarbeit mit der Abteilung Bottenau im  Ausrückbereich bewährte sich. Bis Ende des Jahres könnte das  Raumproblem der Abteilung mit den Platzproblemen im Gerätehaus  gelöst sein, war Kohler zuversichtlich. 

Auswärts im Einsatz

In einem Rückblick erinnerte Abteilungskommandant Siegfried Welle an die fünf Brandeinsätze, von denen drei in Bottenau stattfanden, darunter eine Alarmübung auf  der Deponie Meisenbühl. Dazu kamen zwei technische Hilfeleistungen. Es habe eine intensive Probenarbeit gegeben, auch die Ausbildung sei sehr ernst  genommen worden, betonte der Abteilungskommandant. Er dankte allen Aktiven, dem Ausschuss mit seinen Stellvertretern Christian Haas und  Jochen Ell für die Unterstützung sowie der Abteilung Bottenau für die  gute Zusammenarbeit.

Schriftführer Tobias Schappacher legte den Jahresbericht  vor, der neben den sieben Einsätzen auch insgesamt 34 Proben in Erinnerung  rief, darunter drei Hochwasserproben. Für den Atemschutz gab es zudem  Proben auf der Atemschutzstrecke in Lahr und im Brandcontainer  Oberkirch. Das Leistungsabzeichen in Gold schafften Tobias Schappacher  und Sebastian Zimp­rich mit einer Gruppe der Feuerwehr Oberkirch. 

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Ein erfreuliches Ergebnis zeigte der Kassenbericht, den Jochen Ell  vorlegte. Ortsvorsteher Joachim Haas verwies auf die  intensive Probenarbeit und hohe Fortbildungsbereitschaft der Abteilung  sowie auf die gute Zusammenarbeit mit der Einsatzabteilung Bottenau. Wichtig sei vor allem, dass  alle Feuerwehrleute wohlbehalten von den Einsätzen zurückkehren.

 
Im  Hinblick auf die räumliche Ausstattung der Abteilung zeichne sich jetzt  eine Lösung ab, die noch in diesem Jahr umgesetzt werden soll, betonte  Haas. Gesamtkommandant Marcus Kohler war von Oberbürgermeister Matthias  Braun beauftragt worden, Lösungsmöglichkeiten zu  erarbeiten. Die gefundene Lösung werde zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt. 

Neue Alarmordnung

 Derzeit werde die Alarm-  und Ausrückordnung komplett umgestellt, berichtete er, künftig werde  nicht mehr in Löscheinheiten, sondern in Gruppen alarmiert. Auch der  Feuerwehrbedarfsplan werde neu konzipiert, um die Einsatzbereitschaft  der Wehr auch in Zukunft zu gewährleisten. Für die Vereinsgemeinschaft  bedankte sich Fredi Fies für das vorbildliche Engagement der Feuerwehr, bei der Mitgestaltung des Dorffestes ebenso wie bei  der Traditionspflege.

Info

Silbernes Ehrenzeichen für zwei Nußbacher Feuerwehrmänner

Bei der Abteilungsversammlung wurden zwei Nußbacher Feuerwehleute für 25 Jahre aktiven Dienst geehrt. Abteilungskommandant Siegfried Welle überreichte Tilo Wiegert und Christian Zerrer das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber. Gesamtkommandant Marcus Kohler ernannte Dominik Meier zum Hauptfeuerwehrmann, Christian Kirn, Michael Müller und Sebastian Zimprich zu Oberfeuerwehrmännern. 

Als „Probenkönig“ konnte Welle  Jochen Ell auszeichnen, dicht gefolgt von Peter Meister. Ein Präsent für vorbildlichen Probenfleiß erhielten außerdem Thomas und Andreas Benz, Christian Zerrer und Sebastian Zimprich.
 

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