Weiteres Baugebiet

Oberachern wird mehr und mehr zum attraktiven Wohnort - prev

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15. Mai 2021
Wo einst Ziegel hergestellt wurden, soll ein Wohngebiet entstehen.

Wo einst Ziegel hergestellt wurden, soll ein Wohngebiet entstehen. ©Andreas Cibis

Das Areal der einstigen Ziegelfabrik Kegelmann in Oberachern soll zu einem Baugebiet werden. Der Gemeinderat stimmte am Montag für das Projekt.

Die Verwandlung Oberacherns von einem durch die Industrie geprägten Stadtteil zu einem attraktiven Wohnort, wie es Gebhard Glaser (Freie Wähler) bezeichnete, geht voran. Der Gemeinderat befasste sich am Montag mit dem Bebauungsplan für das Areal der ehemaligen Ziegelfabrik Kegelmann.
Damit ist neben der Umwandlung des früheren Lott-Areals nun ein weiterer ehemaliger Industriestandort dabei, zu einem Wohngebiet umfunktioniert zu werden. Auf dem ehemaligen Ziegelfabrik-Gelände sollen 14 Baugrundstücke entstehen.

Die Ziegelei sei früher für Mittelbaden sehr wichtig gewesen, betonte Karl Früh (CDU). Er verwies nochmals darauf, dass seiner Meinung nach die Baugrunstücke zu groß sind. Gebhard Glaser hält das vorgesehene Projekt für eine sinnvolle Nachnutzung.

Nur 20 Prozent bebaut

Die Industriebrache sei keine total bebaute Fläche gewesen, so Manfred Nock (ABL). Von den sechs Hektar seien 3,6 Hektar FFH-Fläche und von den restlichen 2,4 Hektar seien nur 20 Prozent bebaut gewesen.

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Manfred Nock wollte wissen, was mit dem Abstandsstreifen zwischen Industriebrache und FFH-Gebiet passiert. Das FFH-Gebiet werde man nicht tangieren, antwortete Bürgermeister Dietmar Stiefel. „Das ist Sache des Landes“, meinte er. Es habe aber schon Vorgespräche mit der unteren Naturschutzbehörde gegeben, den Abstandsstreifen betreffend. Um den soll sich wohl künftig die Stadtverwaltung kümmern. „Die Stadt soll das Heft des Handels in der Hand halten“, betonte der Bürgermeister. Übrigens geht Dietmar Stiefel davon aus, dass die alte Abbaufläche, wie es schon angedacht war, nicht aufgeschüttet, sondern sich selbst überlassen wird.

Es bewegt sich etwas

Um die Fläche besser zu nutzen, plädierte Manfred Nock dafür, in den Beschluss aufzunehmen, dass bevorzugt Doppelhäuser gebaut werden sollen. Dieser Passus fand bei zwölf Ja-Stimmen, einer Enthaltung und zwölf Nein-Stimmen aber keine Mehrheit.

Es sei gut, eine Industriebrache umzunutzen, wenn man eine Bebauungsfläche benötigt, betonte Martin Siffling (Grüne). Auch Alois Berger-Köppel hält das Projekt für gut und ist froh, dass sich in Oberachern in dieser Hinsicht etwas bewegt. Bei 18 Ja-Stimmen und sieben Enthaltungen stimmte der Gemeinderat für den Bebauungsplan.

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