Mühldeichgenossenschaft zog Bilanz

Oberkircher Bachschlenker soll nicht mehr austrocknen

Autor: 
Peter Meier
Lesezeit 2 Minuten
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15. Dezember 2019

So wie momentan soll der Bachschlenker künftig auch im Hochsommer Wasser führen. ©Peter Meier

Der Wasserstand am Oberkircher Bachschlenker soll im kommenden Jahr mit einer neuen Anlage gesteuert werden. Die Mühldeichgenossenschaft befasste sich in der Verbandsversammlung am Mittwoch darüber hinaus auch mit den Verbandsfinanzen.
 

Von Dienstag bis Freitag, 4. bis 7. August, findet am Oberkircher Mühlbach der Bachabschlag 2020 statt. Vorgesehen sei in diesem Zeitraum die Erneuerung der Messpegel bei der Tiefgarage und bei den Stadtwerken, damit die Wasserspiegellage optimaler gesteuert werden kann. In diesem Zusammenhang ging Tiefbau-Sachgebietsleiter Frank Bohnet bei der Verbandsversammlung der Mühldeichgenossenschaft auf den Bachschlenker ein. Dessen Aufenthaltscharakter soll verbessert werden, indem der Bachschlenker auch im Sommer Wasser führt und damit Gelegenheit zur Abkühlung und zum Plantschen bietet. 

Stadt plant 20 000 Euro ein: Manuelle Lösung wäre zu aufwendig

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Mit einem festen Einbau zur Aufstauung durch einen Tafelschütz aus Holz war das nicht zu gewährleisten und mit viel Arbeit für den Bauhof verbunden, da der Tafelschütz immer wieder von Hand eingestellt werden musste. Jetzt wurden im Haushalt 20000 Euro eingestellt, damit ein motorgesteuerter, wasserstandsabhängiger Schutz einen Wasserstand von zehn bis 20 Zentimetern auch im Hochsommer gewährleisten soll. Die Anlage soll gemeinsam mit der Firma Koehler entworfen werden und bis zum Sommer fertig sein, so Bohnet. Möglicherweise sei vorher noch ein weiterer Bachabschlag notwendig, falls eine Rahmenkonstruktion eingebaut werden müsse. Ansonsten fallen während dem Bachabschlag die üblichen Reparaturen am Kanalbett und an den Uferbefestigungen an. Johannes Bär von der Firma Koehler regte an, den Zustand der Bohlen beim Einlaufbauwerk von der Rench her zu überprüfen. 

2018 war nicht außergewöhnlich

„Im Jahr 2018 gab es für uns keine außergewöhnlichen Ereignisse“, betonte Verbandsvorsitzender Peter Bercher im Rückblick. Das zeigte auch die Jahresrechnung, die von Verwaltungsgeschäftsführerin Anita Birk vorgelegt wurde. Einstimmig wurde von den Verbandsmitgliedern auch die Haushaltssatzung für das Jahr 2020 beschlossen, die erstmals nach den Grundsätzen des Neuen Kommunalen Haushalts- und Rechnungswesen (NHKR) erstellt wurde. Der Ergebnishaushalt sieht demnach Erträge und Aufwendungen von je 10 100 Euro vor. Die Genossenschaft verfügte laut ihrer Eröffnungsbilanz über 46 000 Euro Basiskapital.

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