Aufforderung an die Stadt

Oberkircher Initiatoren fordern mehr Maßnahmen für Fahrradfahrer

red/nr
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04. März 2024
Mehrere Organisationen wünschen sich eine Fahrradstraße in Oberkirch.⇒

Mehrere Organisationen wünschen sich eine Fahrradstraße in Oberkirch.⇒ ©Gertrude Siefke/Stadt Offenburg

Eine Fahrradstraße könnte schon mehrere Probleme lösen

Oberkirch (red/nr). In einem Artikel in der Acher-Rench-Zeitung vom 24. Februar berichtet die Sprecherin der Stadtverwaltung Oberkirch von verschiedenen Maßnahmen zur Gestaltung und zum Verkehr in der Fußgängerzone. Unter anderem werden darin Verstöße gegen die Geschwindigkeitsregel von Radfahrern und radfahrerinnen angeprangert und ein rücksichtsvoller Umgang zwischen Fußgängern und Radfahrern eingefordert. Um diese Forderung zu unterstützen, habe die Stadt bereits im Oktober die Radkampagne "Mit Rücksicht läuft´s" gestartet. Das schreiben die Initiative Oberkirch Mobil, der Ortsverband Oberkirch Bündnis 90/Die Grünen, der ADFC Oberkirch und der Ortsverband des BUND in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Diese unterstützen demnach ausdrücklich diese Kampagne und Kontrollen in der Fußgängerzone, die einen rücksichtsvollen Umgang zum Ziel haben. "Wir bedauern jedoch sehr, dass die Stadtverwaltung für die Fußgängerzone bereits mehrmals mit einem Durchfahrverbot für Radfahrer gedroht hat, während Maßnahmen, die den Radverkehr in der Stadt sicherer und attraktiver machen könnten auf sich warten lassen", heißt es weiter.

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Bereits seit Jahren würden die Verfasser der Pressemitteilung Maßnahmen vorschlagen, "die auch die Fußgängerzone von Radverkehr entlasten würden. Erst im Januar hat Oberkirch mobil eine Prioritätenliste möglicher Maßnahmen mit Vertretern der Stadtverwaltung besprochen. So könnte zum einen ein deutlich sichtbarer Hinweis für aus Richtung Osten kommende Radfahrer auf Höhe des Modehauses Giessler auf die Durchfahrtmöglichkeit im Nordring bis zur Renchener Straße aufmerksam machen."

Sichere Durchquerung

Etwa würde die Einrichtung einer Fahrradstraße durch den Südring vom Westende bis zum Ostende der Fußgängerzone nicht nur dieser zugute kommen, sondern den Radfahrern eine schnelle und sichere Durchquerung der Innenstadt in Ost-/West-Richtung ermöglichen. Die Pläne eines Durchfahrverbots für Radfahrer konterkarieren zudem die Einrichtung von Radabstellanlagen und Versuche, den Einzelhandel in der Hauptstraße zu unterstützen.

"Darüber hinaus haben wir zahlreiche weitere Vorschläge für das gesamte Stadtgebiet in Kooperation mit Bürgern erarbeitet." Diese Vorschläge können auf der Homepage der Initiative Oberkirch mobil eingesehen werden. Die Initiatoren sind überzeugt, dass im innerstädtischen Radverkehr großes Potential zur Einsparung von CO2-Emissionen, zur Reduzierung von Verkehrslärm, zur Belebung der Fußgängerzone und nicht zuletzt zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer liegt: "Wir fordern deshalb die Stadtverwaltung dazu auf, die zahlreichen vorliegenden und diskutierten Maßnahmen zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur umzusetzen."

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