Nach Renovierung

Oberkircher Ölberg-Kunstwerk erstrahlt in neuem Glanz

Autor: 
Roman Vallendor
Lesezeit 2 Minuten
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24. Juli 2019
Der Vorsitzende des Historischen Vereins Oberkirch, Horst Schneider (vorne, 2. von rechts) und Pfarrer Lukas Wehrle (rechts) übergaben den renovierten Ölberg seiner Bestimmung.

Der Vorsitzende des Historischen Vereins Oberkirch, Horst Schneider (vorne, 2. von rechts) und Pfarrer Lukas Wehrle (rechts) übergaben den renovierten Ölberg seiner Bestimmung. ©Roman Vallendor

Zahlreiche Mitglieder des Historischen Vereins Oberkirch und die Bildhauer-Familien Michael und Tobias Huber nahmen am Montag an der offiziellen Übergabe des renovierten Ölbergs an der Südseite der Stadtkirche St. Cyriak teil.

Der Ölberg stammt aus dem 18. Jahrhundert.  Er war eine Stiftung des 1777 verstorbenen Franz Xaveri Joseph Stephan Fischer, fürstbischöflicher Hofrat und Amtsschreiber in Oberkirch. Der Ölberg  stand schon an der Fassade der alten Pfarrkirche, die in der ersten Hälfte der  1860er Jahre durch die heutige Kirche ersetzt worden ist. Der Mitgliedergruppe  Oberkirch des Historischen Vereins Mittelbaden war es ein Anliegen, den Ölberg  wieder besser zur Geltung zu bringen.  Sie hat die Glasscheibe deshalb durch eine nicht spiegelnde Scheibe ersetzen  und die Beleuchtung erneuern lassen, außerdem die Figuren durch die Firma  »huber art« renovieren lassen.

Renovierung bezahlt

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Der Vorsitzende des Historischen Vereins, Horst  Schneider, nannte den Grund der Stiftung, die aber für den Verein  eine weniger erfreuliche Seite aufzeigte. Der Historische Verein Oberkirch  steht nach fast einhundertjährigem Bestehen vor seiner Auflösung zum Ende des  Jahres.  Die Mitglieder waren sich einig, die finanziellen Restmittel des Vereins in die Renovierung des Ölbergs zu investieren. Laut Schneider soll die  Mitgliederversammlung im September im »Almstüble« in Ödsbach die  Vereinsauflösung besiegeln. 

Pfarrer Lukas Wehrle freute sich über die »kleine  stattliche Runde«, die bei der Übergabe dabei war. Er dankte im Namen des  Stiftungsrats der Kirchengemeinde für die Renovierung des spätbarocken  Kunstwerks, einem »wertvollen Symbol für die Vergangenheit der alten Kirche«,  wie er es nannte.  Die Darstellung des Ölbergs vermittle drei Kernbotschaften des christlichen Glaubens: erstens die schlafenden Jünger, zweitens Christus  auf den Knien, drittens der Engel mit dem Kelch.

Zur Verschönerung trug auch  Pfarrer Hermann Huber bei, der den Himmel mit Sternen versah. Willi Bächle,  Mitglied des Historischen Vereins, würdigte in Reimform die Aktivitäten von Horst Schneider, Fritz Heermann, Irmgard Schwancke, deren »Wissensdurst« für  die Renovierung des Ölbergs geweckt worden sei. Ein Schild am Ölberg weist auf  den Stifter und auf die Renovierung durch den Historischen Verein Oberkirch im  Jahr 2019 hin.

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