Neuwahlen beim Verein Altenpflegeheime

Oberkircher Pflegeheim-Umbau soll 2023 fertig sein

Autor: 
red/pak
Lesezeit 3 Minuten
Jetzt Artikel teilen:
30. November 2021
Vorstand und Geschäftsführung des Vereins Altenpflegeheime Oberkirch e.V.: von links: Sabrina Lusch, Evi Ziegler, Pfarrer Markus Fischer, Bernhard Wolf, Kristiane Schmalfeldt, Pfarrer Roland Kusterer, Karl Bähr und Josef Leopold.

(Bild 1/2) Vorstand und Geschäftsführung des Vereins Altenpflegeheime Oberkirch e.V.: von links: Sabrina Lusch, Evi Ziegler, Pfarrer Markus Fischer, Bernhard Wolf, Kristiane Schmalfeldt, Pfarrer Roland Kusterer, Karl Bähr und Josef Leopold. ©Altenpflegeheime Oberkirch e.V.

Vorstandswahlen und der Umbau des Pflegeheims St. Josef standen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Vereins Altenpflegeheime Oberkirch e.V. Beim Umbau ist ein Punkt besonders herausfordernd.

Zum ersten Mal seit zwei Jahren konnten sich die Mitglieder des Vereins Altenpflegeheim Oberkirch treffen – unter strengen Abstands- und 2G-Bedingungen im großen Saal von St. Michael. Aufgrund der Pandemie fanden seit 2020 auch deutlich weniger Vorstandssitzungen statt. Der Gesamtvorstand wird jedoch vierteljährlich schriftlich anhand eines Quartalsberichts von der Geschäftsführerin der beiden Pflegeheime, Kristiane Schmalfeldt, über alles Wesentlich informiert.

Für den erkrankten Kassierer trug der dritte Vorsitzende, Josef Leopold, den Kassenbericht vor. Der Verein als alleiniger Gesellschafter der Wohnen und Pflege Oberkirch gGmbH erzielt in erster Linie Mitgliedsbeiträge und Spenden sowie Zuweisungen von der gGmbH als Einnahmen. Josef Leopold konnte ein zufriedenstellendes Ergebnis präsentieren.

Da sich alle Vorstandsmitglieder bis auf Gudrun Meier, die sich nach über 17-jähriger Zugehörigkeit zum Vorstand nicht mehr zur Wiederwahl stellte, bereit erklärten, in den kommenden drei Jahren im Vorstand mitzuarbeiten, konnte die Wahl zügig stattfinden. Vereinsvorsitzender ist kraft Satzung der katholische Pfarrer Markus Fischer. Zweiter Vorsitzender: Karl Bähr. Dritter Vorsitzender: Josef Leopold, Kassierer: Karl-Heinz Teuscher. Schriftführer: Bernhard Wolf. Beisitzer: Pfarrer Roland Kusterer, Sabrina Lusch, Evi Ziegler. Die Nachfolge für Gudrun Meier soll bei der nächsten Mitgliederversammlung geklärt werden.

- Anzeige -

Die Kasse wird künftig von Konrad Wittenauer und Werner Huber geprüft. Werner Huber tritt die Nachfolge von Karl Männle an, der sich altershalber nicht mehr zur Verfügung stellte. Männle war seit Gründung des Vereins als Kassenprüfer tätig. Pfarrer Fischer dankte ihm mit einem Weinpräsent.

Anhand einer Präsentation informierte Architekt Wisniowski über den derzeit voll in Gang befindlichen Umbau von St. Josef. Der Umbau ist in drei Bauabschnitte aufgeteilt und soll 2023 fertig sein. St. Josef werde dann ausschließlich topmoderne Einzelzimmer haben, heißt es in der Pressemitteilung des Vereins. Die große Herausforderung bestehe darin, dass der komplette Umbau im laufenden Pflegebetrieb stattfinden müsse. Es können deshalb in St. Josef derzeit auch nur noch 62 von zuvor 84 Betten belegt werden.
Kristiane Schmalfeldt, die Geschäftsführerin der Wohnen und Pflege Oberkirch gGmbH, unterstrich in ihrem Bericht, dass gerade der Umbau die Mitarbeiter neben der ohnehin schon herausfordernden Arbeit unter Corona-Bedingungen sehr stark belaste. Die Bewohner nähmen dies eher als „Abwechslung“ sehr geduldig auf.

Die Mitarbeiter seien nach fast zwei Jahren Pandemie vor dem bevorstehenden Winter schon teilweise sehr erschöpft, so Schmalfeldt. Trotzdem seien alle froh, dass der Umbau jetzt zügig vonstatten gehe und St. Josef nach Fertigstellung ein nach den neuesten Standards bestens aufgestelltes Haus in Toplage von Oberkirch sein werde. Die Geschäftsführerin ist froh, dass beide Einrichtungen voll belegt, die meisten Bewohner sowie die Mitarbeiter geimpft sind und vor allem zum Zeitpunkt der Sitzung kein Coronafall vorlag.

Weitere Artikel aus der Kategorie: Achern / Oberkirch

Ursula Friese im Weinberg an der Ahr.
vor 2 Stunden
Nach der Flutkatastrophe
Die Familie Männle unterstützt Winzer im von der Flutkatastrohe heimgesuchten Ahrtal. Und ist überwältigt von der unendlichen Dankbarkeit der betroffenen Menschen.
Die Corona-Pandemie hat für einen Langlauf-Boom gesorgt. Im Gegensatz zum Alpin-Ski können die Sportler auf die Loipen, falls Ski-Lifte pandemiebedingt nicht öffnen dürfen.
vor 5 Stunden
Oberkirch
Mitten in der Skisaison sind Ski für klassischen Langlauf und die passenden Schuhe ausverkauft. Nachschub kommt wohl erst wieder im Herbst. Ansonsten sind die Lieferprobleme in den anderen Bereichen weniger gravierend.
Die neuen Jugendleiterinnen Sabrina Huber (links) und Marie Souillard erhielten vom Appenweierer Musikverein-Chef Jürgen Löffler eine kleine Anerkennung für ihre gute Arbeit.
vor 7 Stunden
Rückblick 2021
Bilanz kann sich sehen lassen: Trotz schwieriger Rahmenbedingungen war 2021 für den Appenweierer Musikverein ein Jahr, das sich sehen lassen kann.
Um die Biodiversität am Fautenbach zu verbessern, wurde auf Mösbacher Gemarkung ein Laichgewässer angelegt und eine umfangreiche Pflanzung von Gehölzen vorgenommen.
vor 7 Stunden
Gehölze gepflanzt
An der Kreisstraße zwischen Mösbahc und Waldulm wurden ökologische Verbesserungen erreicht. Durch Gehölze soll das Gewässer gegenüber dem Rad- und fußweg abgeschirmt werden.
Der geschäftsführende Vorstand der Oberkircher Winzer, Markus Ell, plädiert dafür das Beste aus der aktuellen Situation zu machen.
vor 7 Stunden
Nachgefragt bei Markus Ell
Die Sehnsucht auf ein Leben ohne Corona ist groß. Wir haben Menschen gefragt, was sie während der-Einschränkungen vermissen, was ihnen Hoffnung macht und worauf sie sich nach dem Ende freuen. Heute: Markus Ell, geschäftsführender Vorstand der Oberkircher Winzer eG.
Eine Änderung des Bebauungsplans „Unterwasser-Wolfersbach“ soll in der Ottenhöfener Wolfsmatt zusätzlichen Wohnraum schaffen.
vor 7 Stunden
Bebauungsplan
Der Gemeinderat Ottenhöfen will in der Wolfsmatt eine Innenverdichtung durch Aufstockungen betreiben. Die Einbringung des Haushalts 2022 wurde um eine Woche vertagt.
Unter Dach und Fach: Bürgermeister Stefan Hattenbach und Integrations- und Gemeinwesenbeauftragte Birgit Schneider unterzeichnen mit Regionaldirektor Thomas Becker (Evangelische Heimstiftung) und Hausdirektor Patrick Vilmin (Haus am Marktplatz) den Mietvertrag für Räume im „Haus am Marktplatz“.
vor 7 Stunden
Gemeinwesenarbeit wird intensiviert
Die Gemeinde Kappelrodeck intensiviert ihre Gemeinwesenarbeit, und das nicht ohne Grund: „Die Stärke von Gemeinde wie Kappelrodeck und Waldulm ist eine funktionierende, lebendige Gemeindegesellschaft.
Das alte Feuerwehrhaus beherbergt gleichzeit Probe- und Lagerräume für Sasbachwaldener Vereine.
vor 14 Stunden
Sasbachwalden
Das alte Sasbachwaldener Feuerwehrhaus entspricht modernen Anforderungen in vielen Punkten nicht. Deshalb muss die Gemeinde muss nun Geld in die Hand nehmen.
Auch der Winterdienst ist Teil der kritischen Infrastruktur: Der Bauhof Oberkirch hat bereits Pläne für den Notfall ausgearbeitet.
vor 17 Stunden
Vom Bauhof bis zur Feuerwehr
Mit Krisenplänen und Hygienemaßnahmen rüsten sich Unternehmen und Institutionen der kritischen Infrastruktur im Renchtal für die Omikron-Variante. Wie gut sind sie auf die neue Infektionswelle vorbereitet?
Bei der geplanten Erweiterung des Diersheimer Kieswerks will der Rheinauer Gemeinderat künftig enger in das Genehmigungsverfahren eingebunden werden. Das wurde am Mittwoch in der Ausschussitzung zur Haushaltsplanung 2022 deutlich.
vor 18 Stunden
Im Rheinauer Verwaltungsausschuss
Der Ausschuss für Verwaltung und Finanzen billigte am Mittwoch den Haushaltsplanentwurf 2022. Für Diskussionen sorgte dabei ein Antrag zum Kiesabbaukonzept – der aber zurückgezogen wurde.
Die Bändchenaktion von „Achern aktiv“ als Impf- oder Genesenennachweis wurde sehr gut angenommen und wird weitergeführt, von 26 000 Bändchen liegen noch 7000 bereit – hier Alexandra Neubert vom Kaufhaus Peters (rechts) und Stefanie Rohrer mit ihren Kindern.
vor 23 Stunden
Bewährte Veranstaltungen sind geplant
Im Frühjahr sollen die drei bewährten Veranstaltungen stattfinden: Bauernmarkt, verkaufsoffener Sonntag und „Mille Fleurs“. Die Acherner Armbändchen haben sich bewährt.
Bis zum über 1000 Meter hohen Schliffkopf reicht das Glasfasernetz, dessen Ausbau im Höhengebiet durch die gemeinde- und landkreisübergreifende Kooperation der Gemeinden Seebach und Baiersbronn mäglich wurde, von links Markus Benkeser, Bürgermeister Michael Ruf (Baiersbronn), Bürgermeister Reinhard Schmälzle (Seebach), Heiko Fahrner und Georg Friedmann.
20.01.2022
Glasfaseranschluss in Betrieb
Die Bürgermeister Michael Ruf (Baiersbronn) und Reinhard Schmälzle (Seebach) drückten am Dienstag zur Inbetriebnahme des Glasfaseranschlusses den roten Knopf auf 1025 Metern Höhe.

Das könnte Sie auch interessieren

- Anzeige -
  • Von Pkw bis Lkw, von Verbrenner bis Elektroantrieb, von Kauf bis Miete: Bei S&G in Offenburg bleibt kein Fahrzeugwunsch offen.
    18.01.2022
    Kaufen, leasen, finanzieren oder mieten:
    Mit einem Innovationsschub sondergleichen treibt Mercedes-Benz seine Modellentwicklung weiter voran. Wie groß die Auswahl an Pkw und Nutzfahrzeugen aus unterschiedlichen Antriebswelten ist, zeigt sich am Offenburger Standort des ältesten Mercedes-Benz Partners der Welt.
  • S&G Mercedes-Benz und smart in Offenburg erfüllt jeden Service-Wunsch, zu jedem Anlass. Der passende Wunschtermin kann auf der Homepage www.sug.de direkt selbst gebucht werden.
    30.12.2021
    Bei S&G in Offenburg bleibt kein Wunsch offen
    Woran erkennt man ein Autohaus mit wirklich gutem Pkw-Service? An kompetenten Werkstattleistungen mit klaren Ansprechpartnern, fairen Konditionen, Wartung und Reparatur nach Herstellervorgaben oder am 24h-Notdienst? Lauter starke Gründe, sich für S&G zu entscheiden.
  • Hydro Extrusion Offenburg GmbH: Das Team mit 240 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sucht Verstärkung!
    20.12.2021
    Hydro Extrusion Offenburg GmbH: Werden Sie Teil des Teams!
    Wenn Sie sich für Aluminium entscheiden, entscheiden Sie sich für ein starkes, langlebiges und unendlich recycelbares Material: ein Baustein für eine klimafreundliche Kreislaufwirtschaft und eine moderne Gesellschaft – und Sie werden Teil einer nachhaltigeren Zukunft.
  • Markus Roth führt das Unternehmen in zweiter Generation und ist für die Kunden da.
    18.12.2021
    Erfolgreiches Miteinander - das Autohaus Roth sagt "Danke"!
    Mit geballtem Know-how und Rundum-Service steht das Autohaus Roth seinen Kunden seit mehr als 40 Jahren zur Seite. Die Erfolgsgeschichte an den Standorten Offenburg, Oppenau und Achern ist eng mit Kundentreue und dem engagierten Einsatz der Mitarbeiter verknüpft.