Steinhof-Aktion

Oberkircher Spenden-Marathon kommt krebskranken Kindern zugute

Autor: 
Peter Meier
Lesezeit 3 Minuten
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19. Juli 2019
Das Team des Fördervereins für krebskranke Kinder: auf den Bikes von rechts Klaus Müller, Christoph Lipps, Markus Ell und Weinprinzessin Melina Sauer.

Das Team des Fördervereins für krebskranke Kinder: auf den Bikes von rechts Klaus Müller, Christoph Lipps, Markus Ell und Weinprinzessin Melina Sauer. ©Melina Sauer

Am Samstag führte das Gesundheitszentrum Steinhof bereits zum 12. Mal den Indoor-Cycling-Marathon »1000 Kilometer für Freiburg« durch. Der Erlös aus Startgeldern und Spenden war  wieder für den Fördervereins krebskranker Kinder bestimmt.
 

tion machte Christian Meier im Jahr 2007, sein Nachfolger im Steinhof, Matthias Rapp, knüpfte nahtlos an  diese Tradition an. Zusammen mit seinem Helferteam hatte er auf dem Parkplatz vor dem Gesundheitszentrum mehrere große Pavillons aufgebaut, in dem Teilnehmer von 16 Firmen, Einrichtungen und Verwaltungen zugunsten krebskranker Kinder in die Pedale traten.

Unter dem  Motto »1000 Kilometer für Freiburg« wurde bei dem Teamwettbewerb kräftig gestrampelt. Jede  Mannschaft bestand aus vier Akteuren, jeder von ihnen musste 12,5 Kilometer »zurücklegen«, und das  natürlich so schnell wie möglich. Die Addition der einzelnen Zeiten ergab das Gesamtergebnis des  Teams und entschied damit über Sieg und Platzierung. »Mit der Beteiligung bin ich wieder sehr zufrieden«, betonte Matthias Rapp. Ihn freute nicht nur die  Zahl, es waren auch interessante Teams am Start.

So war wie schon im Vorjahr ein Promi-Team des  Fördervereins dabei, es startete als gemischte Mannschaft und setzte sich aus Oberkirchs  Bürgermeister Christoph Lipps, WG-Geschäftsführer Markus Ell und Stadelhofens Ortsvorsteher Klaus Müller zusammen, anstelle von Handball-Ikone Martin Heuberger kam diesmal Weinprinzessin Melina  Sauer zum Einsatz. In der Klasse 160 plus mussten die vier Fahrer zusammen zumindest 160 Jahre alt  sein. 

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Im vergangenen Jahr hatten Peter und Heinz Spissinger, Hermann Busam und Bernd Rendler mit  300 Jahren eine sagenhafte Alters-Bestmarke erreicht. Diesmal startete man als »Team 300+«, und  obwohl Peter Spissinger urlaubsbedingt fehlte und für ihn Gerhard Hund zum Einsatz kam, schraubten  die vier, zwischen 75 und 77 Jahre alt, die neue Höchstmarke auf volle 304 Jahre. »Wenn wir gesund  bleiben sind wir nächstes Jahr wieder dabei«, versicherte Rendler. Das Team stellte eindrucksvoll  unter Beweis, dass diese Veranstaltung nicht nur für Rennrad-Sportler, sondern für alle da ist, die sich sportlich aktiv betätigen und gleichzeitig einen Beitrag für einen guten Zweck leisten wollen.

Gewinner: Förderverein

Ab 10.30 Uhr begannen die Starts, alle halbe Stunde schwangen sich dann drei oder drei Teams  gleichzeitig auf die Bikes. Die Siegerehrung findet in den nächsten Tagen im Steinhof statt, da werden  auch die Gewinner bekanntgegeben und die Pokale verteilt. »Der eigentliche Gewinner allerdings ist  und bleibt der Förderverein«, fasste Matthias Rapp zusammen.

Diesmal kamen durch die Aktion  weitere 4000 Euro zusammen. Bernd Rendler dankte Rapp und seinem Team im Namen des  Fördervereins dafür, dass diese Aktion zugunsten des Fördervereins krebskranker Kinder fortgesetzt  wird. »Bei uns fließt jeder Euro direkt in die Förderung krebskranker Kinder«, betonte Rendler, der  Cycling-Marathon leiste hier einen wichtigen Beitrag.

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