Kappelrodeck/Offenburg

Offenburger Studenten liefern Ideen für Achertäler Gewerbe

Hilmar Walter
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23. Juli 2016
Von der Hochschule in Offenburg stammen die Studenten, die gute Lösungsvorschläge für ein drängendes Problem des Achertäler Gewerbes gemacht haben.

Von der Hochschule in Offenburg stammen die Studenten, die gute Lösungsvorschläge für ein drängendes Problem des Achertäler Gewerbes gemacht haben. ©Archivfoto: Iris Rothe

Offenburger Hochschulstudenten haben sich Gedanken darüber gemacht, wie das Gewerbe im Achertal tüchtige Lehrlinge für sich gewinnen kann. Die beiden Gewerbevereine sind hochzufrieden mit den Vorschlägen der Studenten.

ie Initiative stammte von Georg Bohnert, Vorsitzender des Gewerbevereines Ottenhöfen-Seebach: Die beiden Gewerbevereine Kappelrodeck und Ottenhöfen-Seebach haben die einmalige Chance erhalten, dass Master-Studenten der Unternehmenskommunikation von der Hochschule Offenburg für sie Vorschläge für ein gemeinsames Konzept für die Suche nach Auszubildenden sowie die Präsentation der Mitgliedsbetriebe entwickeln.

2015 haben die Gewerbevereine Kontakt mit Prof. Christopher Zerres aufgenommen und angefragt, ob die Hochschule die Vereine auf der Suche nach Lehrlingen unterstützen könnte. Der Professor sagte spontan zu. Im März begann dann ein Kurs Unternehmenskommunikation des Master-Studiengangs, in den dieses Projekt integriert wurde. Zur Bearbeitung des Projekts fanden sich sechs Studentengruppen. Die Gruppe Ausbildung, Silvia Decker, Martina Schneider, Georg Bohnert, Pedro Frascoia, Bernd Stumpp und Joachim Kasper, war Ansprechpartner für die Studenten.

Höchst professionell

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Nach intensivem Gedankenaustausch der Studenten mit dem Arbeitskreis wurden am 17. Juni die Arbeiten in der Hochschule Offenburg vorgestellt. Der Arbeitskreis war begeistert von der Vielzahl an »sehr interessanten Vorschlägen«. Die Energie, die die Studenten investiert hatten, sei unbezahlbar, die Ergebnisse seien höchst professionell und vielversprechend, hieß es aus dem Achertal.

Als Dankeschön haben die Gewerbevereine die Studenten mit ihrem Professor Anfang dieser Woche zur Weinprobe im Winzerkeller Hex vom Dasenstein eingeladen. Die Weinprobe wurde rege genutzt, um sich auszutauschen. Die Ideen der Studenten sollen in den nächsten Monaten konkretisiert und in die Praxis umgesetzt werden.

Dem Dank an den Professor und die Studenten für die »aktive Wirtschaftsförderung« schloss sich auch Bürgermeister Stefan Hattenbach an. Georg Bohnert erläuterte noch den Fortgang des Projekts und lud die Vereinsmitglieder dazu ein, daran mitzuarbeiten.

Zum Abschluss erhielten alle Studenten von Joachim Kasper eine Kappler Hexenflasche. Der Geschäftsführer des Winzerkellers Hex vom Dasenstein, Marco Köninger, erklärte noch, dass es diese Flasche seit 1962 gibt und sie erst vor drei Jahren einen großen Marketingpreis in den USA gewonnen habe.

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