Pause zum Sanieren genutzt

Ortsgeschichtler richten in Önsbach das Haus Hund her

Autor: 
Peter Meier
Lesezeit 2 Minuten
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27. Oktober 2020

Schick sieht es aus, das Heimatmuseum Haus Hund in Önsbach. Kein Wunder, der Verein für Ortsgeschichte hat auch die Fassade saniert. ©Peter Meier

Der Verein für Ortsgeschichte Önsbach hat im Sommer die Fassade seines Heimatmuseums Haus Hund hergerichtet. Das sieht man. 

In der Sportheimgaststätte veranstaltete der Verein für Ortsgeschichte Önsbach seine Hauptversammlung.

Das Vorstandsteam Andreas Weber, Klaus Fischer und Harald Weber erinnerte an die vielfältigen Aktionen des Vereins. Höhepunkte waren der Brauchtumstag und das Schlachtfest 2019. Gut angenommen wurde auch die Sommerveranstaltung „Iss gemeinsam“ im Pfarrsaal.

Erstmals gestaltete der Verein den Wiehennentag am 15. August 2019. Andreas Weber führte dabei eine Kräuterwanderung, im Haus Hund wurden  Sträuße gebunden, die später vor dem Gottesdienst verteilt wurden. Gelungen war auch die Fasnachtsveranstaltung mit dem befreundeten Historischen Verein Diersheim. Neben regelmäßigen Cego-Abenden gab es ab Herbst 2019 erstmals wöchentliche Spielenachmittage.

In der Kooperation Verein/ Schule gab es zahlreiche Aktionen rund um den Schulgarten, die in der Schulküche beim gemeinsamen Kochen von Kartoffelgerichten ihren Abschluss fanden.

Der Sommer 2020 war geprägt von Sanierungen an der Fassade des Heimatmuseums Haus Hund. Laut Klaus Fischer wurden fast 700 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet. 

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Im Kassenbericht war Klaus Fischer mit den Einnahmen und Ausgaben zufrieden.

Ortsvorsteherin Christine Rösch zollte dem Verein Respekt für die zahlreichen Aktivitäten und besonders für die gelungene Renovierung des Gebäudes. In einer Ergänzungswahl für einen ausgeschiedenen Beisitzer wurde Alfred Lienhard einstimmig neu gewählt. Harald Weber dankte dem Ehrenvorsitzenden Gerhard Bär für seine Forschungsergebnisse zur „Bärensippe“, die in gedruckter Form zu erwerben sind.

Vieles fiel aus

Im Ausblick bedauerte Klaus Fischer den Wegfall vieler Aktivitäten durch Corona. Geplant ist für den Januar ein Schlachtfest, dieses Mal vermutlich als To-go-Veranstaltung.

Der Ehrenvorsitzende Gerhard Bär dankte seinen drei Nachfolgern und regte an, auch bei der jüngeren Generation das Interesse an der Vergangenheit zu wecken. Als Besitzer des Schulgarten-Geländes bedankte sich Klaus Bär.

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