Ortenau Klinikum Achern/Oberkirch

Personalrat fordert ein Ende der Debatte um Agenda 2030

Autor: 
red/aci
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11. September 2019
Der Personalrat Achern/Oberkirch des Ortenau Klinikums plädiert für ein Ende der Grundsatzdebatte.

Der Personalrat Achern/Oberkirch des Ortenau Klinikums plädiert für ein Ende der Grundsatzdebatte. ©Andreas Cibis

Der Personalrat Achern/Oberkirch des Ortenau Klinikums hat sich zu Wort gemeldet. Themen sind die Plakataktion und der Antrag der Kreistagsfraktionen zur Agenda 2030.

»Was wird hier eigentlich von wem gewünscht? Das ist hier die Frage! Fragt eigentlich mal einer die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche es schlussendlich betrifft?! Oder fragt uns einer, wie es uns bei diesem Theater geht?!« Der Personalrat Achern/Oberkirch hat auf die aktuelle Diskussion um die Agenda 2030 reagiert. 

»Wir als Mitarbeiter und Personalvertretung der Betriebsstellen Achern und Oberkirch wenden uns jetzt einfach mal vertrauensvoll an jene, welche es richten können, sollen und müssen. Es sind genügend Gutachten gelaufen und es wurde lange genug diskutiert. Es sollten jetzt endlich Taten folgen«, fordert der Personalrat. 

»Keine Diskussionen!«

Weiter heißt es: »Wir distanzieren uns ganz klar von niveaulosen Plakatierungen, welche auf fast schon kriminelle Art und Weise die Mitverantwortlichen der Agenda 2030 angreifen, jedoch keinerlei konstruktiven Beitrag leisten«.

Der Personalrat fordert »endlich die Umsetzung der Agenda 2030! Keine Diskussionen, Streitgespräche oder Presseartikel mehr, welche uns Mitarbeiter und die ganze Bevölkerung nur weiter verunsichern, jedoch keinerlei lösungsorientierte Inhalte anbieten.«

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Der Personalrat weist darauf hin, dass die Umstrukturierungen vor Ort bereits begonnen hätten. Über 140 Mitarbeitergespräche seien geführt worden. Es sei gelungen, den betroffenen Mitarbeitern einen neuen Wunscharbeitsplatz nach ihrer ersten oder zweiten Wahl zu erfüllen. Die Mitarbeiter seien unterstützt worden, die sich anderweitig orientieren wollen, auch wenn man keine Kolleginnen und Kollegen gerne ziehen ­lasse. 

»Umsetzung zögerlich«

Auch die Zusammenführung der Geburtshilfe mache entscheidende Fortschritte. Natürlich müsse noch Arbeit investiert werden. In den Bereichen der Medizinischen und Chirurgischen Klinik »raufen sich alle zusammen«, heißt es. 

Dringend sollte die Verlängerung der Öffnungszeiten der Ambulanz in Oberkirch umgesetzt werden. »Ebenso erwarten wir, dass für uns alle spürbar die Kurzzeitchirurgie in Oberkirch gestärkt wird. Ideen sind da, die Umsetzung ist zögerlich«, so der Personalrat.

»Wir wollen unsere Energie dazu verwenden, die Umsetzung Agenda 2030 sinnvoll voranzutreiben, denn hier sehen wir eine Perspektive für die Zukunft und wir wollen endlich in Ruhe arbeiten«, betont der Personalrat abschließend.

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