Rheinau-Freistett

Realschule Rheinau stellt sich Schülern und Eltern vor

Autor: 
Peter Meier
Lesezeit 3 Minuten
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05. März 2016
Einen Einblick in den Schulalltag erhielten die künftigen Fünftklässler und ihre Eltern in den Fachräumen. Dabei durften sie auch Blütenblätter mit der Stereolupe untersuchen.

Einen Einblick in den Schulalltag erhielten die künftigen Fünftklässler und ihre Eltern in den Fachräumen. Dabei durften sie auch Blütenblätter mit der Stereolupe untersuchen. ©Peter Meier

Gut besucht war der Infoabend der Realschule am Mittwoch. Im neuen Schuljahr tritt der neue Bildungsplan in Kraft und damit verändern sich nicht nur die Inhalte der Fächer und deren Bezeichnung, sondern auch ein paar Rahmenbedingungen. Die Klassen fünf und sechs werden in der Orientierungsstufe zusammengefasst, in der die Schüler individuell gefördert werden. In der Kursstufe (Klassen 7/8) werden die Jugendlichen in verschiedenen Niveaustufen unterrichtet. In der Realschuloberstufe (Klassen 9/10) kann nach Klasse 9 bei Bedarf der Hauptschulabschluss erworben werden, was zuvor nur extern durch die Hauptschulfremdenprüfung möglich war. 

»Weiter nachgefragt«

Damit wollte die Landesregierung auf den Schwund der Werkrealschulen in manchen Regionen reagieren, betonte Rektor Gebhard Glaser. Rheinau sei diesbezüglich »mit einer gut funktionierenden Werk­realschule, die weiterhin nachgefragt wird«, nicht betroffen. Viele Realschüler besuchen nach der Mittleren Reife ein berufliches Gymnasium und erwerben dort das Abitur. Glaser und Konrektorin Christel Göttlich zeigten auf, wie vielseitig sich das Angebot der Realschule darstellt, beispielsweise mit bilingualem Zug, Sportprofil und Schulsanitätsdienst. Auch die Schulsozialarbeiterin Nina Beck stellte sich und ihre Arbeit vor.

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Zu Beginn wurde die Begrüßung der Gäste in der Mensa durch die Bläsergruppe des Schulorchesters unter Leitung von Patrick Groß und einem Englisch-Abc-Rap der Klasse 5c untermalt. Danach durften die Kinder in Gruppen die Realschule erkunden. Die SMV unter Regie der Verbindungslehrer Joachim Ballweg und Iris Wetzel-Schönewolf führte die Kinder durch die abwechslungsreichen Stationen. Die Naturwissenschaften Biologie, Chemie und Physik konnten sie experimentell bei Sebastian Klein, Kerstin Kern und Sandra Börsig im neuen NWA-Saal kennenlernen. Im neuen Technikraum durften sie mit Thorsten Brandt und Johannes Schneider einen Holzkreisel bauen. Bei Stephanie Busch konnte ein Erdkunderätsel gelöst werden. In der Schulküche durften die Kinder mit Silke Kraft Käsefüße backen. Bastelarbeiten mit Wolle fertigten die Kinder im Ganztagshaus mit Karin Liomin und den Ganztagsbetreuerinnen.

Musikalischer Abschluss

Rektor Glaser, Konrektorin Göttlich und Karla Bischof führten die Eltern in Gruppen durch die Schule. So lernten diese die AG-Angebote durch Joachim Petry und Herbert Salzer kennen, wobei die Sportlehrer Oliver Kist und Tino Bau näher auf das Sportprofil eingingen. Das bilinguale Angebot wurde von Michael Muffler, Linda Meyer und Anna Bender näher erläutert. Die Möglichkeiten der sogenannten »Whiteboards« präsentierte Fabian Knapp. In der Aula waren der Schulsanitätsdienst und der Förderverein, der die Bewirtung übernahm, vertreten. Hier fand der Abschluss mit einem Auftritt des Schulchors statt. 

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