Klassische Musik

Reihe „Kulturelles Oppenau“ startet mit Panufnik-Trio

Autor: 
Katharina Reich
Lesezeit 2 Minuten
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14. September 2021
Das Panufnik-Trio mit Artur Pacewicz am Klavier, Pawel Zuzanski an der Violine und Leonid Gorokhov am Cello eröffnete am Sonntagabend die Reihe „Kulturelles Oppenau“.

Das Panufnik-Trio mit Artur Pacewicz am Klavier, Pawel Zuzanski an der Violine und Leonid Gorokhov am Cello eröffnete am Sonntagabend die Reihe „Kulturelles Oppenau“. ©Katharina Reich

Oppenau ist am Sonntagabend in die Kultursaison gestartet. Mit dem Panufnik-Trio begann in der Günter-Bimmerle-Halle das Programm „Kulturelles Oppenau" - und zwar mit Musik von Beethoven, Schostakowitsch und Schubert.

Den Konzertabend in Oppenau begannen das Panufnik-Trio mit einem Quartett aus der Feder Ludwig van Beethovens. Artur Pacewicz am Klavier, Pawel Zuzanski an der Violine und Leonid Gorokhov, der statt der angekündigten Lynda Anne Cortis am Cello saß, lüfteten erst nach der Pause das Geheimnis, wer der Komponist der vier Sätze des ersten Stückes war, sodass das Publikum in der Pause Gesprächsstoff hatte.

Schostakowitsch komponiertenicht nur schreckliche Musik

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Den Komponisten Schostakowitsch kündigte Cellist Gorokhov mit einer Warnung an. Der Russe sei mit dem Vorurteil behaftet, er habe nur schreckliche Musik über schreckliche Dinge komponiert. Doch das stimme nicht. Kaum ein Komponist sei so neugierig und offen für Neues gewesen wie Schostakowitsch, weshalb sich in seiner Musik Zitate von Wagner, Liszt und Rossini fänden. Für das Oppenauer Publikum hatten die drei Musiker das Quartett Nummer acht im Gepäck, das man sich auch gut als Filmmusik für einen spannenden Stummfilm vorstellen könnte. Schaurige Sequenzen wechseln sich mit lieblichen, ja zärtlichen Tönen – immer aber mit dramatischem Einschlag.

Verspielte Schubert-Sätze

Nach der Pause stand Schubert auf dem Programm – und zwar mit dem Klaviertrio in Es-Dur, in dem sich der Komponist vor allem im ersten Satz Allegro von Beethoven inspirieren ließ. Die drei Musiker spielten die lange Version des Quartetts und nicht die sonst öfter aufgeführte Variante, die um 100 Takte gekürzt wurde. Im zweiten Satz Andante lässt Schubert die Musik seufzen. Der Satz in Moll ist beeinflusst von dem schwedischen Volkslied „Sieh die Sonne untergehen“. Nach dem Andante wirkte der dritte Satz Scherzando regelrecht verspielt, was auch an den Kanonklängen zwischen Streichern und Klavier lag.
Besonders anspruchsvoll hat Schubert den letzten Satz Allegro moderato komponiert. Wechselnde Takte und Tonarten meisterten die Musiker mit Perfektion und bescherten damit dem Oppenauer Publikum einen schönen ersten Konzertabend in dieser Saison.

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