Abnahme der Jugendflamme

Renchtäler Jugendfeuerwehren zeigen Top-Leistung

Autor: 
Peter Meier
Lesezeit 2 Minuten
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15. November 2019

Beeindruckende Leistungen zeigten die Mitglieder der Jugendfeuerwehren aus dem Renchtal bei der Abnahme der Jugendflamme. ©Peter Meier

Die Nachwuchsarbeit der Feuerwehren des oberen Renchtals ist auf einem sehr guten Weg. Das zeigte sich eindrucksvoll, als am Samstag im Feuerwehrhaus Oppenau die Abnahme der Jugendflamme der Stufe eins durchgeführt wurde.
 

Beteiligt waren 45 Jugendliche der Jugendfeuerwehren aus Lautenbach, Oppenau und Bad Peterstal-Griesbach mit ihren 15 Betreuern. Insgesamt 14 Kameraden aus den drei Feuerwehren waren als Prüfer im Einsatz. Organisiert wurde die Abnahme von den Jugendfeuerwehrwarten Hubert Büchele (Lautenbach), Melanie Franz (Oppenau) und Frederik Discher (Bad Peterstal). Nach der Einweisung der Prüfer hatten die 45 Nachwuchskräfte, unter ihnen auch zehn Mädchen, an sieben Stationen ihre Grundkenntnisse und Fertigkeiten zu beweisen. So war ein Notruf richtig abzusetzen und ein Strahlrohr samt Funktion zu erklären, eine Schlauchleitung musste ausgelegt und wieder zusammengerollt werden. Ein Verteiler war zu erläutern, von fünf Knoten und Stichen waren drei zu zeigen, ein Unterflurhydrant musste aufgrund der Beschilderung aufgesucht und das Schild erklärt werden. Bei der letzten Station ging es um die erste Hilfe. Je nach Station wurden Punkte vergeben, maximal 75 waren erreichbar. Bestanden hatte die 1. Stufe der Jugendflamme, wer es auf 38 Punkte schaffte - und das gelang allen Teilnehmern.
Hubert Büchele war sehr erfreut über die Leistungen, 13 der Teilnehmer erreichten die Maximalzahl von 75 Punkten. Zum Abschluss der Aktionen zur Jugendflamme gab es noch ein Spiel mit der Kübelspritze.Nach dem Mittagessen fand in der Fahrzeughalle die Siegerehrung statt. Während Bürgermeister Meinrad Baumann im Verlauf des Vormittags die Wettkämpfe besucht hatte, kamen seine Kollegen Uwe Gaiser und Thomas Krechtler am Nachmittag, um Abzeichen und Urkunden auszuteilen, auch die Kommandos der drei Wehren waren dabei.
Gut gerüstet
„Wir haben seit dem Frühjahr für diese Aktion geübt“, rief Büchele in Erinnerung. Oppenaus Bürgermeister Gaiser erinnerte daran, dass es sich bei der Freiwilligen Feuerwehr um eine wichtige Gemeindeeinrichtung handelt. Die große Zahl junger Menschen bei der Abnahme der Jugendflamme zeige eindrucksvoll, dass die Wehren gut für die Zukunft gerüstet sind. „Ihr könnt stolz darauf sein, dass Ihr bereit seid, sich für die Mitmenschen und die Gemeinschaft einzusetzen“, wandte er sich an die Jugendlichen. „Ihr seid die Zukunft unserer Feuerwehren“, betonte auch sein Lautenbacher Amtskollege Thomas Krechtler. Es zeige sich immer wieder, dass ein Großteil der aktiven Feuerwehrleute über die Jugendfeuerwehren gewonnen wurde.

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