Städtepartnerschaft

Rheinau und Gambsheim fiebern der Unterzeichnung entgegen

Autor: 
Ellen Matzat
Lesezeit 2 Minuten
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25. Mai 2019
Gambsheims Bürgermeister Hubert Hoffmann (links) und sein Rheinauer Amtskollege Michael Welsche – hier mit dem Drahtesel auf der neuen Radwegbrücke über den Rhein – unterzeichnen im Juni offiziell eine Städtepartnerschaftsurkunde.

Gambsheims Bürgermeister Hubert Hoffmann (links) und sein Rheinauer Amtskollege Michael Welsche – hier mit dem Drahtesel auf der neuen Radwegbrücke über den Rhein – unterzeichnen im Juni offiziell eine Städtepartnerschaftsurkunde. ©Ellen Matzat

Mit einem großen Festwochenende am 22. und 23. Juni wollen Rheinau und Gambsheim ihre langjährige Freundschaft mit einer Städtepartnerschaft besiegeln. Dazu wird die neue Fuß- und Radwegbrücke über den Rhein eingeweiht.

Das »Rendezvous am Rhein« beginnt am Samstag, 22. Juni, mit dem offiziellen Festakt, bei dem die Bürgermeister Michael Welsche und Hubert Hoffmann die Städtepartnerschaft beurkunden. »In beiden Städten wurden bereits die Gemeinderatsbeschlüsse eingeholt«, erklärt dazu der Rheinauer Rathauschef. Danach kann mit einem »Freundschaftswein« auf die Jumelage anstoßen werden. Das genaue Programm soll nächste Woche vorgestellt werden. Sicher ist bisher, dass das Jumelage-Orchester, bestehend aus allen vier Rheinauer  Musikvereinen sowie dem aus Gambsheim mit über 100 Musikern und die deutsch-französische Feuerwehr auftreten. Ein deutsch-französischer Chor, eine deutsch-französische Theatergruppe sowie weitere Gäste runden das Programm ab. 

Feuerwerk am Abend

»Es treten nur Kooperationen aus beiden Städten auf, denn dies ist unter anderem Sinn und Zweck des Festes«, erklärt Welsche. Er hofft, dass diese Kooperationen nachhaltig wirken, die Vereine oder Institutionen auch nach dem Fest in Kontakt bleiben und damit die Jumelage noch intensiver leben als bisher. Ein weiterer Höhepunkt ist das um 23 Uhr stattfindende Feuerwerk. 

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Für den Sonntag organisiert das Département Bas-Rhin ab 9 Uhr ein »Veló-Fest«, das um 9.15 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst beginnt. Um 10 Uhr werden Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Verkehrsminister Winfried Hermann erwartet, um die neue Fuß- und Radwegbrücken offiziell zu eröffnen. Bis 12 Uhr ist dazu ein Rahmenprogramm geplant. 

Parallel läuft das »Veló-Fest«, zu dem auf beiden Rheinseiten je zwei Rundkurse ausgeschildert sind, die sich mit der neuen Brücke als Mittelpunkt miteinander kombinieren lassen. Die Fischtreppe hat ebenfalls ihre Pforten geöffnet und es kann auch ein Blick in das Wasserkraftwerk der CERGA geworfen werden. Am Nachmittag sorgen deutsche und französische Bands für Unterhaltung. Eine Ausstellung über die Rheinauer und Gambsheimer Freundschaft sowie den Brückenbau rundet das Programm ab. Dazu steht ein großes Festzelt bereit. 

Symbolischer Akt

»Mit der Städtepartnerschaft und dem symbolischen Akt bauen wir einen Leuchtturm, mit dem wir motivieren wollen, diese deutsch-französische Freundschaft noch mehr zu leben, und wollen damit in Europa ein Zeichen setzen«, so Welsche. Die Städtepartnerschaft dürfte recht einzigartig sein, weil es sich um direkt aneinandergrenzende Nachbarn handelt. Außerdem gebe es wohl keinen geeigneteren Ort, einen Freundschaftsvertrag mit Handschlag direkt auf der Grenzlinie, wo früher gekämpft wurde, zu besiegeln. 

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