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Rheinauer Jugendgemeinderat organisiert eine Künstlermesse

Autor: 
Ellen Matzat
Lesezeit 2 Minuten
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09. November 2017
Die Jugendgemeinderäte Lena Herr, Josefine Kopf, Tabea Decker, Lea Seifried und Louisa Zimmer (von links) freuen sich auf die etwas andere Künstlermesse.

Die Jugendgemeinderäte Lena Herr, Josefine Kopf, Tabea Decker, Lea Seifried und Louisa Zimmer (von links) freuen sich auf die etwas andere Künstlermesse. ©Ellen Matzat

Um Gleichaltrigen eine Plattform für ihr künstlerisches Werken zu bieten, ruft der Rheinauer Jugendgemeinderat die »Art’n’Sound« ins Leben. Ob die Künstlermesse einmalig veranstaltet wird, bleibt abzuwarten. 

Der Jugendgemeinderat lädt auf morgen, Samstag, zur ersten »Art’n’Sound«, einer Messe für junge Künstler, ein. Diese findet bei freiem Eintritt von 13 bis gegen 20 Uhr im Foyer der Stadthalle statt. »Wir wollen eine Plattform für Jugendliche in unserem Alter bieten, auf der sie zeigen können, was sie machen«, erklärt Sprecherin Lea Seifried. Viele Bekannte der Jugendgemeinderäte seien junge Künstler, denen man die Möglichkeit zum Ausstellen bieten wolle.

Als Sprachrohr 

Die Idee wurde auf dem Bildungsseminar des Jugendgemeinderates geboren. Das Projekt entwickelte das Gremium mit der Stadtkultur und der Jugendarbeit. »Das hilft dem Jugendgemeinderat, sich auch im Bereich Kunst als Sprachrohr der Rheinauer Jugend einzubringen«, erklärt Jugendreferent Sven Weber-Sieb. »Das Interesse ist da, wir haben einige Künstler, die etwas ausstellen wollen«, freut sich Seifried. Darunter sind neben klassischen Zeichnungen auch Fotografien, Street-Art, Modedesign und Malerei im Allgemeinen zu sehen. 

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Für viele der jungen Künstler zwischen 14 und 21 Jahren aus fast allen Rheinauer Schulen ist es die erste Ausstellung. Daneben werden ein paar Auszüge des Nakala-Charity-Events von Nils Langenbacher und Sandrigo Zoilo sowie andere Werke der beiden Künstler präsentiert. Ein weiteres Highlight ist Lifepainting der Offenburger Künstlerin Emesa. Sie sprüht Frauenköpfe verbunden mit Geschichten aus der klassischen Street-Art. Die musikalische Abrundung macht DJ Miseur Namean. 

Wenn alles gut läuft, könnte die »Art’n’Sound« eine fortlaufende Veranstaltung werden. Eine Arbeitsgruppe bereitete die Messe vor, bei der Durchführung legt der gesamte Jugendgemeinderat Hand an. Josefine Kopf telefonierte im Vorfeld die Künstler ab und zu hören, was sie zum Ausstellen benötigen. Jeder Künstler bekommt seinen Stellplatz. Abgerundet wird die Messe mit einer Food-Area. 

Zum Verweilen wird eine Lounge-Ecke angeboten. »Wir sind guter Dinge, hier eine Bereicherung für Rheinau zu schaffen«, ist Sven Weber-Sieb überzeugt.

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