Städtepartnerschaftsfeier

Rheinauer und Gambsheimer Vereine bereichern Festwochenende

Autor: 
Ellen Matzat
Lesezeit 2 Minuten
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25. Juni 2019
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Das 150 Musiker starke Jumelage-Orchester hatte am Sonntagabend seinen großem Auftritt.

(Bild 1/2) Das 150 Musiker starke Jumelage-Orchester hatte am Sonntagabend seinen großem Auftritt. ©Ellen Matzat

Mit viel Tamtam feierten am Sonntag nach der offiziellen Besiegelung der Städtepartnerschaft (wir berichteten am Montag) rund 600 Besucher im großen Festzelt. Das Programm gestalteten dabei Rheinauer und Gambsheimer Vereine und Institutionen.

Als Auftakt sang der Freistetter Realschulchor mit dem Grundschulchor aus Gambsheim unter der Leitung von Anne-Catherine Schluz, Céline Berling und Annette Kleitsch den »Echorap« sowie das stimmungsvolle »Champs Elysées«. »Wir sind hier, weil auch uns die Freundschaft verbindet«, begrüße die Gambsheimer Bibliothekarin Patricia Maechling die Gäste. Mit Muriel Patitdemange und Verena Kowarsch aus der Bibliothek Rheinau lasen die Drei Passagen aus dem »Kleinen Prinzen«, in denen es um die Bedeutung von Freundschaft ging. 

Mit Jumelage-Bezug

Schönes fürs Auge boten die seit über 25 Jahren befreundeten »Tanzgruppe Hanauerland« und die »Sunneblueme vun Gambse« mit den Elsässer Tänzen »Seebacher Kerwe-Danse« und »La Salamandre« sowie aus Deutschland »Drei Rhinländerle« und »Gumbinner«. Einen besonderen Bezug zur Jumelage hatte die Neuschöpfung des Tanzes »In der Nachbarschaft« von 2009. Die zwölf Paare deckten mit Felix Kieger (11) und Francoise Heintz (81) eine Altersspanne von 70 Jahren ab.

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Unter der Leitung von Caro Weber und Sven Urban boten sowohl die Turnerriege der Mädchen als auch die der jungen Männer, hier als »Blues Brothers«, eine ebenso atemberaubende wie witzige Show. Unter der Regie von Willi Durban und Claudine Ecker präsentierten die Theatergruppe des Gemischten Chores Freistett und die Elsässer Bühne von Gambsheim im Elsässer Dialekt den Sketch »Das Menschenaquarium«. Die 60 Stimmen starke Sängerkooperation des Sängerbundes Helmlingen (Leitung Almut Grißtede) und des Kirchenchores St. Cécile des Gambsheim (Leitung Jacky Wenger) sangen außer der Europahymne »Freude schöner Götterfunken« auch Stücke wie »Le Chant de Saisons« oder »Bettelmanns Hochzeit«. 

Die durch Hermann Kiefer entstandene Freundschaft des Freistetter Obst- und Gartenbauverein und der »Societe des Arboriculteurs de Gambsheim« stellten die Vorsitzenden Rolf Reichlin und Albert Scheiber vor. Herzlich gelacht werden durfte bei dem etwas anderen Schnittkurs. 

Höhepunkt des Abends war sicher das 150 Musiker starke Jumelage-Orchester mit den Musikkapellen aus Freistett (Leitung Roland Wolf), Diersheim (Simon Mathis), Rheinbischofsheim (Lilia Gonzalez), Linx (Mark Sven Heidt) und Gambsheim (Remy Abraham). Jede Kapelle brachte zwei zur Jumelage passende Stücke mit. Mit stehenden Ovationen wurden Musiker und Dirigenten gefeiert. 

Wunderschön anzusehen war auch das 15-minütige große Feuerwerk direkt am Rhein. 

Hintergrund

Zum Programm am Sonntag

Der Sonntag begann mit einem Gottesdienst mit den die vier Geistlichen Pastoralreferent Martin Wetzel, Curé Irénée Valache, Pfarrerin Dagmar Bertram und Pasteur Claude Conderea. Nach der Freigabe des Radweges wurde ein buntes Programm geboten. 

Beim Fahrradfest »Fête du vélo« wurden vier Touren angeboten. Außerdem konnten bei freiem Eintritt die Fischtreppe, das Wasserkraftwerk und die Schleusen besucht werden. 

Für die Unterhaltung im Zelt sorgten Virginie Schaeffer, Jaw Drop und »Park & Ride«. Eine Ausstellung mit der Historie der deutsch-französischen Freundschaft der Rheinauer und Gambsheimer Archivare sowie dem Canal Gambsheim rundeten das Programm ab. em

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