Erste Sitzung seit einem Jahr

Rheinaus Seniorenrat plant auch für 2021 einen Mit-Mach-Tag

Autor: 
Julia Brunner
Lesezeit 2 Minuten
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02. Oktober 2020

Für die katholische Kirche nimmt Rita Ell (Foto) den Platz von Silvia Heidt im Seniorenrat ein. ©Julia Brunner

Erstmals seit einem Jahr tagte am Dienstag wieder der Seniorenrat. Bürgermeister Welsche lobte das Engagement in Corona-Zeiten.

Der Rheinauer Seniorenrat zog am Dienstag eine gemischte Bilanz des vergangenen halben Jahres. Bürgermeister Michael Welsche dankte für das Engagement trotz Corona: „Sie waren aktiv und haben sich gekümmert, obwohl der Rat seit einem Jahr nicht mehr offiziell getagt hat.“ So habe sich der Rat besonders mit den Themen „Betreuung von Senioren daheim“ und „Nachbarschaftshilfe“ befasst. Auch beim Stadtradeln sei er sehr aktiv.

Besonders gelobt wurde der Senioren-Mit-Mach-Tag am 1. März. Sprecher Antonius Schley gefiel vor allem die Bewirtung durch die Landfrauen und das vielfältige Angebot. Neben dem Wunsch, auch 2021 wieder einen Mit-Mach-Tag anzubieten, wurden Verbesserungsvorschläge zusammengetragen. So soll es keinen großen Stuhlkreis mehr geben und damit mehr Platz für Bewirtung geschaffen werden. 

Zuschuss beantragt

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Bürgermeister Welsche begrüßte die Bereitschaft des Seniorenrats, einen weiteren derartigen Tag auszurichten. „Die Frage ist, ob man das coronabedingt machen kann“, gab er aber zu bedenken. Aktuell sei der 19. September als Ausrichtungstag in Überlegung. Der Seniorenrat beschloss, 2000 Euro für die Veranstaltung zu beantragen und im Frühjahr einen Arbeitskreis für den Termin zu gründen.

Silvia Heidt vertritt ab sofort für Rita Ell die katholische Kirche im Seniorenrat. Der Gemeinderat hatte zuvor bereits beschlossen, dass Ell in den Seniorenrat zustoßen kann. Bürgermeister Welsche verpflichtete sie nun.

Ab sofort hat der Seniorenrat zwei offizielle Sprecher. Dafür wurde die Geschäftsordnung geändert. Angeregt hatte die Änderung Renate Kimmer-Hurst, die bisher als Sprecherin tätig war. Der stellvertretende Sprecher Antonius Schley vertritt nun mit ihr den Rat. „Das haben wir eigentlich auch schon beim Senioren-Mit-Mach-Tag im Frühjahr so gemacht, aber jetzt werden wir es auch offiziell in die Satzung schreiben“, so Kimmer-Hurst. 

Auch die Öffentlichkeitsarbeit will der Seniorenrat verbessern. Renate Kimmer-Hurst, Antonius Schley, Reinhard Dietrich, Ruth Ilbach, Werner Sänger und Hildegard Aßmus erklärten sich bereit, dem neuen Arbeitskreis Öffentlichkeit beizutreten. Ziel soll es sein, das Potenzial des Internets besser zu nutzen. Ein besonderes Augenmerk soll auf dem Bewerben von eigenen Internetkursen für Senioren liegen. Zudem soll der Rat besser nach außen repräsentiert werden. Dazu gehöre auch, andere Seniorenräte und den Kreisseniorenrat auf die Arbeit in Rheinau aufmerksam zu machen. Ferner sollen wieder vermehrt Beiträge der Senioren im Amtsblatt erscheinen.

Info

Eingeschränkte Kontakte

Der Seniorenrat bedauert, dass in diesem Jahr nicht mehr Ausflüge und Vorträge stattfinden konnten. „Wir hatten vieles geplant, aber es ging eben nicht“, sagte Antonius Schley. 
Immerhin konnte der kleine Arbeitskreis „Kommunikation mit dem Elsass“ die Beziehungen nach Frankreich aufrecht erhalten. Monique Bourgoin berichtete, dass ein Treffen mit Senioren in Gambsheim geplant gewesen sei, es aufgrund von Corona jedoch aktuell nicht möglich sei, mit den Elsässern zusammenzu- kommen. „Der Altersdurchschnitt der Gruppe aus dem Elsass liegt bei über 80 Jahren – dementsprechend zurückhaltend sind sie momentan gegenüber einem Treffen“, so Bourgoin.

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