Verkehrsschau-Ergebnisse

Rheinbischofsheim prüft Schutzstreifen für Radler an L 75

Autor: 
Ellen Matzat
Lesezeit 3 Minuten
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19. Mai 2018
Zwischen Bäckerei und Hofgut sollte eine Tempo 30-Zone eingerichtet werden, lautete ein Vorschlag im »Bischemer« Rat. Das Gremium hatte sich aber beim Lärmaktionsplan gegen eine Tempodrosselung auf der L 75 ausgesprochen.

Zwischen Bäckerei und Hofgut sollte eine Tempo 30-Zone eingerichtet werden, lautete ein Vorschlag im »Bischemer« Rat. Das Gremium hatte sich aber beim Lärmaktionsplan gegen eine Tempodrosselung auf der L 75 ausgesprochen. ©Matzat

Mit den Ergebnissen der jüngsten Verkehrsschau befasste sich am Donnerstag der Rheinbischofsheimer Ortschaftsrat. Dabei ging es auch um die Frage, ob die Hauptstraße Schutzstreifen für Radfahrer erhalten sollte
 

Die Ergebnisse der Verkehrsschau waren am Donnerstag Thema im Ortschaftsrat. Entlang der Hauptstraße (L 75) prüfe die Stadt beidseitige Fahrradschutzstreifen. Damit wäre kein Parken mehr auf der Fahrbahn möglich. Dafür ist eine Mindestbreite von 7,7 Metern erforderlich, die Stadt wird die Straße vermessen. »Da können wir uns dann nochmal Gedanken darüber machen, ob wir das wollen oder nicht«, sagte Ortsvorsteher Robert Reifschneider. 

Starker Parkdruck

Bereits eingerichtet sind die Grenzmarkierung und das Parkverbot an der L 75 vor Haus Nr. 231 gegenüber der Bäckerei. Dort behinderten parkende Fahrzeuge Fahrer aus der Karlsstraße. Weiter geprüft wird, ob am Knoten Hauptstraße/Gumpen beleuchtete Poller aufgestellt werden können. Durch die Gaststätte besteht starker Parkdruck und es wird beidseitig geparkt. Die Sackgasse »Am Gumpen« erschließt einen landwirtschaftlichen Betrieb. Der Landwirt kann bei parkenden Fahrzeugen nicht in die Straße einfahren. Auf der südlichen Straßenseite sind bereits Grenzmarkierungen aufgetragen. 

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Bereits mit Halteverbotsschildern versehen ist der Knoten Kirchstraße/Lindenplatz/Schloßplatz bei Haus Nr. 3. Der Bereich liegt in der Tempo 30-Zone. Durch Bank und Ladengeschäfte herrscht starker Parkdruck. Der Parkplatz hinter der Halle ist frei. »Aber der fällt ja jetzt irgendwann weg«, meinte Reifschneider mit Blick auf die geplanten Container für die Grundwassersanierung.  Auch am engen Schlossplatz wurde vor dem Haus Nr. 3 eine Grenzmarkierung mit Halteverbot angeordnet. Für das Parkverbot in der Kirchstraße sind Schilder aufzustellen. Der starke Parkdruck in der Oberdorfstraße zwischen Haus Nr. 19 und 41 war bereits Thema der jüngsten Verkehrsschau. Der gesamte Bereich könne nicht mit einem Parkverbot belegt werden, hieß es. Das Landratsamt regte eine erneute Prüfung durch die Feuerwehr an, um abschnittsweise Parkverbote festlegen zu können. Da vom Rad-/Fußweg kommende Radfahrer die Vorfahrt in die Straße »Am Schießrain« oft missachten, wurde empfohlen, den Bewuchs am Klärwerk für die bessere Sicht der Radfahrer zurückzunehmen. Weiter könne die Stadt prüfen, ob eine beleuchtete Umlaufsperre angebracht sei. Mit dem Zeichen »Vorfahrt achten« soll die Unterordnung des Radweges verdeutlicht werden. 

Einwände überprüfen

In der Bärengasse wurde um das Pflegeheim ebenfalls eine Grenzmarkierung mit Halteverbot angeordnet. An der Fußgängerampel berichtete die Stadt von Rotlicht-Verstößen. Laut Straßenbauamt ist sie gut erkennbar. Zusätzlich Gefahrenzeichen sollen auf beiden Straßenseiten markiert werden. Die Einwände der Anwohner, dass die Lichtzeichen zwischen 12 und 14 Uhr in Fahrtrichtung Süden durch Sonnenblendung kaum zu erkennen seien, werden geprüft. 

Klaus Berger schlug eine Tempo 30-Zone von der Bäckerei bis zum Hofgut vor. Das Gremium hat sich bei der Umsetzung des Lärmaktionsplans gegen eine Geschwindigkeitsbeschränkung ausgesprochen. 

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