Platz 1 beim Kreiswettbewerb

Ulm ist "Dorf mit Zukunft": Das sagt Ortsvorsteher Boldt

Autor: 
Kerstin Handsteiner
Lesezeit 2 Minuten
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12. Oktober 2017

(Bild 1/2) ©Fritz Bierer

Ulm hat beim Kreiswettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft« den 1. Preis erhalten. Was der Erfolg für den Ort bedeutet, worauf er zurückzuführen ist und wie man sich im Bierdorf nun auf den Landesentscheid vorbereitet, darüber spricht Ortsvorsteher Roland Boldt im Interview mit der Acher-Rench-Zeitung.

Was sagen Sie zum Erfolg Ihres Ortes?

Roland Boldt: Die Freude ist natürlich sehr groß. Ulm hat bereits 2008 bei der letzten Teilnahme ein sehr gutes Feedback erhalten. Für uns ist dieser Erfolg die Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit in den letzten 15 bis 20 Jahre in unserem Dorf. Die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Vereinen, Firmen und Organisationen sowie allen ehrenamtlichen Helfern wurde hier gewürdigt.

Hatten Sie damit gerechnet?

Boldt: Wir blicken schon mit etwas Stolz auf die letzten Jahre zurück. Nach dem zweiten Platz 2008 haben wir auf dieser Basis in unserem Dorf weitergearbeitet und dabei den Fokus auf »Unser Dorf hat Zukunft« gelegt. Durch diese Arbeit hat unser Dorf gewonnen – unabhängig von der Platzierung.

Worauf führen Sie den Erfolg zurück?

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Boldt: Die Basis liegt sicherlich viele Jahre zurück. Hierbei möchte ich mich auch bei meinen beiden Vorgängern Gottfried Walz und Peter Spraul bedanken. Gemeinsam wurden nachhaltig viele Projekte umgesetzt, wie der Umbau der Ullenburghalle 2002, die Sanierung des Feuerwehrhauses, Sportheims und der Kirche, das Pfarrmättle, der Kaierspielplatz, der Wohnmobilstellplatz, die Anpflanzung des Kreisverkehrs, das aktive Vereinsleben und aktuell das altersgerechte Wohnen in der Ortsmitte, um nur einige Projekte zu nennen. Nicht zu vergessen die Vorbereitungen auf das Jubiläumsfest »Ulm 2020«.

Ulm wird nun den Ortenaukreis im Landesentscheid 2018 vertreten. Wie geht’s für Sie nun weiter?

Boldt: Wir werden uns in den nächsten Wochen im Ortschaftsrat Gedanken machen, wie und in welchem Umfang wir uns auf den Landesentscheid vorbereiten. Sicherlich werden wir hier auch die Beratung und Tipps von Hans-Jörg Haas vom Landratsamt und Michael Würth vom Regierungspräsidium einfließen lassen. Seitens des Ortschaftsrates gibt es bereits viele Ideen, zum Teil wurden diese bereits begonnen oder sollen in den nächsten Monaten umgesetzt werden. Parallel laufen die Vorbereitungen auf unser Jubiläumsfest, diese gilt es mit den Aktivitäten zum Landesentscheid unter einen Hut zu bringen.

Wie schätzen Sie die Ulmer Chancen beim Landesentscheid ein?

Boldt: Das ist eine schwierige Frage, wir wollen nicht auf die anderen Teilnehmer-Gemeinden schauen und dann ein Ranking erstellen. Wir konzentrieren uns auf unser Dorf und wollen uns von unserer besten Seite zeigen.

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