Achern / Oberkirch

Rückkehr des Luchses wird thematisiert

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red/RK
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16. März 2010
Oppenau (red/RK). Morgen, Mittwoch, 17. März, können interessierte Fachleute von 16 bis 19 Uhr Vorträge zu Wildkatze, Luchs und Bär erleben. Sie finden im Rahmen der Vortragsreihe »Wissenschaft Life« statt, mit der das Wissen laufender Forschungsarbeiten im Betreuungsbereich des Naturschutzzentrums an Fachpublikum weitergegeben werden soll. Im ersten Vortrag geht es um die aktuelle Situation von Luchs und Wildkatze in Baden-Württemberg. Micha Herdtfelder, Sabrina Streif, Stefanie Kraft, Sarah Veith (Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg/FVA) berichten. Seit vielen Jahren gibt es vereinzelte Hinweise auf die sporadische Anwesenheit des Luchses im Schwarzwald. Diese werden von den Wildtierbeauftragten der Landkreise im Rahmen des Luchs-Monitorings der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) überprüft und dokumentiert. Obwohl das Land noch weit von einer Luchs-Population entfernt ist, wird die mögliche Rückkehr gerade von Naturschutz, Landwirtschaft und Jagd kontrovers diskutiert. Die Lebensweise des Luchses, die Ergebnisse des Monitoring sowie das aktuelle Forschungsprojekt über Chancen und Herausforderungen bei einer Rückkehr werden im ersten Block des Vortrages thematisiert. Der zweite Vortrag beschäftigt sich mit der kleinen Schwester des Luchses, der Wildkatze. Sie konnte in den vergangenen zwei Jahren in der Rheinebene am Kaiserstuhl sowie bei Bühl sicher wieder nachgewiesen werden. Diese kleine Sensation wirft viele Fragen auf: Woher kommen die Tiere, wie ist das Raumverhalten in der stark zerschnittenen Landschaft und welche Konsequenzen ergeben sich aus der Anwesenheit dieser streng geschützten Art? Mitarbeiter der FVA werden in ihrem Vortrag auf diese Fragen eingehen. Im dritten Vortrag wird Projektleiterin und Diplom-Biologin Annika Lürßen den neu entstandenen Bärenpark Schwarzwald in Bad Rippoldsau-Schapbach vorstellen. Dabei wird zum einen an Missstände in der Haltung von Wildtieren herangeführt, zum anderen auch über die Verhaltensweisen der zurückkehrenden und ehemals heimischen Beutegreifer Bär, Wolf und Luchs aufgeklärt. Annika Lürßen möchte das Parkkonzept mit der Gemeinschaftshaltung von Bären und Wölfen sowie die Philosophie der Stiftung für Bären vorstellen. Als Wissenschaftlerin hat sie die Auswirkungen von verfügbarem Raum und sozialer Zusammensetzung bei Braunbären in großzügigen Gehegen untersucht. Wegen begrenzter Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung im Naturschutzzentrum unter • 07449/91020 erforderlich.
Oppenau (red/RK). Morgen, Mittwoch, 17. März, können interessierte Fachleute von 16 bis 19 Uhr Vorträge zu Wildkatze, Luchs und Bär erleben. Sie finden im Rahmen der Vortragsreihe »Wissenschaft Life« statt, mit der das Wissen laufender Forschungsarbeiten im Betreuungsbereich des Naturschutzzentrums an Fachpublikum weitergegeben werden soll. Im ersten Vortrag geht es um die aktuelle Situation von Luchs und Wildkatze in Baden-Württemberg. Micha Herdtfelder, Sabrina Streif, Stefanie Kraft, Sarah Veith (Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg/FVA) berichten. Seit vielen Jahren gibt es vereinzelte Hinweise auf die sporadische Anwesenheit des Luchses im Schwarzwald. Diese werden von den Wildtierbeauftragten der Landkreise im Rahmen des Luchs-Monitorings der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) überprüft und dokumentiert. Obwohl das Land noch weit von einer Luchs-Population entfernt ist, wird die mögliche Rückkehr gerade von Naturschutz, Landwirtschaft und Jagd kontrovers diskutiert. Die Lebensweise des Luchses, die Ergebnisse des Monitoring sowie das aktuelle Forschungsprojekt über Chancen und Herausforderungen bei einer Rückkehr werden im ersten Block des Vortrages thematisiert. Der zweite Vortrag beschäftigt sich mit der kleinen Schwester des Luchses, der Wildkatze. Sie konnte in den vergangenen zwei Jahren in der Rheinebene am Kaiserstuhl sowie bei Bühl sicher wieder nachgewiesen werden. Diese kleine Sensation wirft viele Fragen auf: Woher kommen die Tiere, wie ist das Raumverhalten in der stark zerschnittenen Landschaft und welche Konsequenzen ergeben sich aus der Anwesenheit dieser streng geschützten Art? Mitarbeiter der FVA werden in ihrem Vortrag auf diese Fragen eingehen. Im dritten Vortrag wird Projektleiterin und Diplom-Biologin Annika Lürßen den neu entstandenen Bärenpark Schwarzwald in Bad Rippoldsau-Schapbach vorstellen. Dabei wird zum einen an Missstände in der Haltung von Wildtieren herangeführt, zum anderen auch über die Verhaltensweisen der zurückkehrenden und ehemals heimischen Beutegreifer Bär, Wolf und Luchs aufgeklärt. Annika Lürßen möchte das Parkkonzept mit der Gemeinschaftshaltung von Bären und Wölfen sowie die Philosophie der Stiftung für Bären vorstellen. Als Wissenschaftlerin hat sie die Auswirkungen von verfügbarem Raum und sozialer Zusammensetzung bei Braunbären in großzügigen Gehegen untersucht. Wegen begrenzter Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung im Naturschutzzentrum unter • 07449/91020 erforderlich.

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