Bildungspolitsche Sprecherin der Grünen in Appenweier

Sandra Boser bekommt Einblick in Gemeinschaftsschule

Autor: 
Stephanie Rohn
Lesezeit 2 Minuten
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12. März 2018

Politikerin in der Gemeinschaftsschule Appenweier, von links: Laura Klawonn (Rektorin), Ludwig Kornmeier (Bürgermeister-Stellvertreter), MdL Sandra Boser, Marianka Vogt (stellvertretende Elternbeirats-Vorsitzende), Joshua (Schüler), Stefanie Hautkappe (Lernbegleiterin), Emma (Schülerin), Steffen Bach (Lernbegleiter) und Enya (Schülerin). ©Stephanie Rohn

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Landes-Grünen aus dem Wahlkreis Lahr/Wolfach, Sandra Boser, besuchte am Freitag die Appenweierer Gemeinschaftsschule. Die Landtagsabgeordnete bekam interessante Einblicke.
 

Unterrichtsbesuche, eine theoretische Einführung in das Konzept der Schwarzwaldschule durch die Lernbegleiter, einen Rundgang durch das Schulgebäude oder Erzählungen der Schüler – die Landtagsabgeordnete Sandra Boser bekam am Freitagvormittag einen echten Rundum-Einblick in die Gemeinschaftsschule Appenweier.
Seit 2014 ist die Schwarzwaldschule Appenweier eine Gemeinschaftsschule im Aufbau. Aktuell bestehen jeweils zwei Klassen in den Klassenstufen fünf bis sieben. Die einzelnen Lerngruppen umfassen maximal 28 Schüler. An der Schule unterrichten Lehrkräfte aller Schularten: des Gymnasiums, der Realschule und der Hauptschule/Werkrealschule. 
Im ersten Teil des vorbereiteten Programms bekam Sandra Boser die Möglichkeit, in den alltäglichen Unterricht an der Schule hineinzuschnuppern. Im Anschluss stellten die Sechstklässler ihre Lernräume vor. So hat hier jeder seinen eigenen individuellen Lernplatz. Außerdem erklärten sie, welche Methoden im gemeinsamen Unterricht angewandt werden. 

»Individuelles Lernen«

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Nach der praktischen Einführung stellten die beiden Lernbegleiter Stefanie Hautkappe und Steffen Bach das »Individuelle Lernen« an der Schwarzwaldschule vor. Bach ging dabei auf die stufenweise Bearbeitung der jeweiligen Themen mit Hilfe eines Lernkompasses ein. Er informierte, wie die Lernenden individuell auf den drei unterschiedlichen Niveaus arbeiten können (grundlegendes, mittleres und fortgeschrittenes Niveau).  Stefanie Hautkappe stellte das »Lerncoaching« vor. Dazu gehören unter anderem regelmäßige Einzelgespräche zum Ermitteln des Wissensstandes sowie eine Analyse. 

Beeindruckt von digitalen Medien

Die stellvertretende Grünen-Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende des Arbeitskreises Bildung zeigte sich beeindruckt von der Ausstattung mit digitalen Medien in Appenweier. Die I-Pads würden im Schulalltag, so Hautkappe, breitgefächert genutzt, etwa für Inputvideos, Lehrervorträge oder für »Learning apps«. Auch das eigens für die Schule ausgearbeitete Lernkonzept überzeugte Sandra Boser, jedoch wünschte sie sich mehr Vernetzungsmöglichkeiten der Gemeinschaftsschulen im Land, um gegenseitig profitieren zu können. 
Auch die vier Schüler Enya, Emma, Marius und Joshua stellten der Politikerin ihre Schule aus eigener Sicht vor und beantworteten geduldig alle Fragen. 
Im anschließenden Austausch war man sich einig, dass die neue Schulart zwar noch in den »Kinderschuhen« steckt, aber inzwischen schon fest im Bildungsangebot integriert ist. 
So gesehen wird in Appenweier Pionierarbeit geleistet. Eine reizvolle Perspektive für Schülerinnen, Schüler und Pädagogen.

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