Firma Bimmerle

Sasbacher Gemeinderat genehmigt 25 Meter hohen Brennturm

Autor: 
Roland Spether
Lesezeit 2 Minuten
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27. Juli 2021
Die Arbeiten für den Neubau eines Verwaltungsgebäudes mit Tiefgarage für die Firma Bimmerle haben begonnen. Der Gemeinderat befürwortete den Bau eines 25 Meter hohen Brennturms.

Die Arbeiten für den Neubau eines Verwaltungsgebäudes mit Tiefgarage für die Firma Bimmerle haben begonnen. Der Gemeinderat befürwortete den Bau eines 25 Meter hohen Brennturms. ©Roland Spether

Der Bau eines 25 Meter hohen Brennturms des Unternehmens Bimmerle im Industriegebiet Sasbach-West II hat das einstimmige Votum des Gemeinderats erhalten.

Damit verbunden war auch eine Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans, der lediglich eine Höhe von 22 Metern vorsieht. Bereits im Mai erhielt das Unternehmen die Baugenehmigung für den Neubau eines Bürogebäudes mit Tiefgarage, die Arbeiten hierzu sind derzeit im Gange. Öffentlich nicht angesprochen wurde, ob das Unternehmen seine Verwaltung nach Sasbach verlegt.

Bürgermeister Gregor Bühler (CDU) sprach in dem Zusammenhang von einem „Paradebeispiel für die Weiterentwicklung eines Unternehmens an einem Standort“. Seitens der Gemeinde gebe es eine sehr gute Kooperation mit dem Unternehmen und umgekehrt. Deshalb legte er den Gemeinderäten die beantragten Genehmigungen „besonders ans Herz“. Doch auch ohne diesen Wunsch gab es unter ihnen bezüglich des Vorhabens keine Diskussion. Bernhard Ringwald (CDU) regte aber an, den Unternehmen grundsätzlich mehr Möglichkeiten zu geben, in die Höhe zu bauen. Die Verwaltung werde diesen positiven Vorschlag prüfen, so der Bürgermeister.

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Vor der Beschlussfassung skizzierte Amtsleiterin Kerstin Burkart die bisherige bauliche Entwicklung der Firma Bimmerle nach der ersten Baugenehmigung im Januar 2014 für den Neubau einer Brennerei mit Tanklager auf. Es folgte der Bau einer Maischehalle, aktuell laufen die Bauarbeiten für das Bürogebäude mit Tiefgarage. Bei dem nun beantragten Neubau eines Brennturmes handele es sich um ein für die Firma „notwendiges Bauvorhaben, das für seine zukünftigen Betriebsabläufe unabdingbar ist, seine Wettbewerbsfähigkeit erhält und seine Brennereitechnik auf den neuesten Stand bringt“, so Burkart. Um den Standort zu stärken und auf dem internationalen Markt aktiver zu werden, müssten die länderspezifischen Grenzwerte und Gesetze eingehalten werden. „Dafür ist es notwendig, in die Weiterentwicklung der Brennereitechnik zu investieren. Die Anordnung und das Aufmaß dieser geplanten neuen Brennereitechnik sind verfahrenstechnisch und energetisch auf dem neuesten Stand“, so die Amtsleiterin.

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