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Sasbacher Lenderschüler lernen drei Wochen lang USA kennen

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08. Dezember 2018
Von der Lender nach New York – ein beeindruckender Trip war das für 15 Lenderschüler. Länger blieben sie auch an der Rangeview Highschool in Aurora/Colorado.

Von der Lender nach New York – ein beeindruckender Trip war das für 15 Lenderschüler. Länger blieben sie auch an der Rangeview Highschool in Aurora/Colorado. ©Heimschule Lender

Lenderschüler haben ihre amerikanischen Freunde in Aurora, Colorado, besucht und ihnen dabei die deutsche Kultur nähergebracht. Ihre Gastgeber der Rangeview Highschool in Aurora brachten den Schülern im Gegenzug Bräuche, Land und Leute näher.

Beide Seiten konnten bei ihrer Begegnung mit vielen Vorurteilen aufräumen. Während der drei Wochen in den USA konnten die Lenderschüler mit ihren Lehrern Stefanie Walz und Jürgen Weber viele wertvolle Erfahrungen machen und ihre sprachlichen Fähigkeiten ausbauen. 

Ein zentraler Aspekt für interkulturelles Lernen ist das selbstständige Erleben fremder Kulturen. Die Fachschaft Englisch der Heimschule Lender hat mit der Rangeview Highschool und der Brighton Highschool gleich zwei Partnerschulen in den USA, mit denen es im jährlichen Wechsel einen erfolgreichen Schüleraustausch gibt. 

Im Big Apple

Bevor die 15 Lenderschüler herzlich von ihren Gastfamilien aufgenommen wurden, standen spannende Tage in New York auf dem Programm, unter anderem mit dem Besuch des 9/11 Memorials oder des Museums für Moderne Kunst. Dennoch blieb genügend Zeit, die Stadt auch auf eigene Faust zu erkunden und die schiere Größe und das schnelle Leben der Metropole aufzusaugen. 

In Colorado besuchten die Schüler mit ihren Austauschpartnern den Unterricht, stellten in Präsentationen ihr Heimatland, Traditionen und Bräuche vor und führten ein interkulturelles Tagebuch, in dem sie Erlebnisse festhielten und reflektierten.

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Riesiges Land

Neben dem obligatorischen Besuch von Denver, der Hauptstadt des Bundesstaats Colorado, stand auch ein mehrtägiger Ausflug nach Mesa Verde, einem Nationalpark im Südwesten Colorados, auf dem Programm. Dort konnten die Schüler in archäologischen Workshops der indigenen Bevölkerung auf die Spur kommen. Auch die landschaftlich reizvolle Fahrt war schon ein Highlight an sich, dabei wurde vielen der Schüler bewusst, wie groß die Vereinigten Staaten wirklich sind. Eine fast zehnstündige Busfahrt ohne überhaupt Colorado zu verlassen, veranschaulichte dies deutlich.

Neben einem Familienwochenende mit vielen Ausflügen, Sportveranstaltungen oder einem Thanksgiving-Abschiedsessen wurde insbesondere in Gesprächen mit den Gastgebern deutlich, dass trotz vieler kleiner Unterschiede und in Zeiten von zunehmender Isolation die Gemeinsamkeiten der Kulturen überwiegen und die transatlantische Freundschaft weiterhin Bestand hat. 

Gegenbesuch im Juni

Im Juni 2019 steht dann schon der viel erwartete Gegenbesuch der amerikanischen Freunde an. Die Schüleraustauschbegegnung wurde unter anderem aus Mitteln des German American Partnership Program (GAPP) des Auswärtigen Amts gefördert und durch den Pädagogischen Austauschdienst (PAD) des Sekreteriats der Kultusministerkonferenz unterstützt.

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