Mehr Internationalität und junges Image

Sasbachwalden orientiert sich an neuem Tourismuskonzept

Autor: 
Michael Karle
Lesezeit 2 Minuten
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15. September 2018

Der Hörchenberg in Sasbachwalden ist mit seinem Weitblick in die Rheinebene ein beliebtes Wanderziel für Touristen. ©Gemeinde Sasbachwalden

Qualitätstourismus und ein junges Outfit als »Schwarzwälder Blumen- und Weindorf« hat das neue Tourismuskonzept zum Ziel. Am Mittwoch verabschiedete es der Gemeinderat Sasbachwalden einstimmig.

Bürgermeisterin Sonja Schuchter erklärte, warum der Entwurf fürs neue Tourismuskonzept 2015/2016 zunächst gestoppt worden war. »Wir wollten die Chancen der sich entwickelnden Nationalparkregion aufnehmen.« Zudem habe man auch laufende Projekte integriert. Alexander Trauthwein, Leiter der Tourist-Info, führte an, dass ein Gast sich letztlich nur dann wohl fühlt, wenn sich auch der Bürger wohl fühlt. Alle Aktivitäten sollten beiden Gewinn bringen.

Gute Sprachkenntnisse

Stärken und Schwächen des Blumendorfs habe man ebenso beleuchtet wie die Zusammensetzung der Gäste. »Wir sind schon international und wollen das noch stärker in den Fokus nehmen«, sagte Trauthwein. 

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Deutlich zugenommen habe der Anteil der Gäste aus Holland, Belgien und der Schweiz, aus Spanien und Italien. Die damit verbundenen sprachlichen Herausforderungen müssten angenommen werden. Die Tourist-Info sei für englisch-, französisch- und spanischsprachige Gäste gut aufgestellt. Gastronomie und Herbergen biete man Unterstützung bei der Übersetzung von Speisekarten an. Allerdings gebe es hier auch noch Entwicklungsbedarf. Generell gefragt seien individuell zugeschnittene Angebote. Der Gast wolle zum Ort gehören, suche Qualität und besondere Erlebnisse.

Mit dem Markenkern »Schwarzwälder Blumen- und Weindorf« habe man eine gute Fortsetzung für das »Schwarzwälder Weindorf« gefunden. Landschaft und Panorama, Fachwerkdorf mit Blumenschmuck, Gastronomie und Kulinarik, Kultur und schließlich die Internationalität seien Stärken, fasste Schuchter zusammen. Zum jüngeren Outfit, sagt die Bürgermeisterin, trügen aktuell die Mountainbike-Strecke ebenso bei wie Angebote von Dinner-Jumping bis Wein-Caching. 

Mit dem geplanten Anima-Tierpark als einem Leuchtturmprojekt des Ortenaukreises und des Ortes wolle man auch für den Familienurlaub das Thema Natur noch klarer betonen. Mit den vielfältigen Attraktionen, auch dem beliebten Erlebnisbad, sei auch auf gute Pflege und ansprechendes Aussehen zu achten, so die Bürgermeisterin. 

Kritisch auseinandersetzen werde man sich auch hinsichtlich der Finanzen. Eine Umorganisation in Verwaltung und Tourismus habe bei gleichem Service eine Stelleneinsparung ermöglicht.

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