Glasfaser kommt

Schnelleres Internet in Lautenbach ab Ende 2018

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red/RK
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02. März 2018
Spatenstich für die Verlegung von Glasfaserkabeln in Lautenbach: Thomas Steuerer, Baubegleiter der Deutschen Telekom, Patrick Hoffmann, Projektleiter des beauftragten Bauunternehmens Leonhard Weiss, Klaus Vogel, Regio-Manager Infrastrukturbetrieb der Telekom Deutschland GmbH, Bürgermeister Thomas Krechtler, Jürgen Schäuble, Baubegleiter der Deutschen Telekom und Hauptamtsleiter Bastian Knapp (von links)

Spatenstich für die Verlegung von Glasfaserkabeln in Lautenbach: Thomas Steuerer, Baubegleiter der Deutschen Telekom, Patrick Hoffmann, Projektleiter des beauftragten Bauunternehmens Leonhard Weiss, Klaus Vogel, Regio-Manager Infrastrukturbetrieb der Telekom Deutschland GmbH, Bürgermeister Thomas Krechtler, Jürgen Schäuble, Baubegleiter der Deutschen Telekom und Hauptamtsleiter Bastian Knapp (von links) ©Gemeinde Lautenbach

Mit einem Spatenstich am Donnerstag hat das Unternehmen Telekom den Ausbau von schnellen Internetanschlüssen im Renchtal fortgesetzt. Los ging es jetzt in Lautenbach mit den ersten Tiefbauarbeiten.

Insgesamt wird die Telekom in Lautenbach rund vier Kilometer Glasfaser verlegen und drei Verteiler mit moderner Technik  aufstellen. Das beauftragte Bauunternehmen Leonhard Weiss aus Göppingen wird für die Maßnahme zwei Baukolonnen abstellen, um die Fertigstellung zügig  voranzutreiben und die Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten, schreibt die Gemeinde Lautenbach in einer Pressemitteilung.

Der Baubeginn für schnelles Internet in Lautenbach bietet auch für das neue  Baugebiet Stockmatt/Hubmatten mit bis zu 40 Bauplätzen die Chance, die  Baugrundstücke mit Breitband zu versorgen.  Von dem Glasfaser-Ausbau profitieren rund 550 Haushalte ab Ende 2018. Das  maximale Tempo beim Herunterladen steigt nach Unternehmensangaben auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s.

Das hohe Tempo erfordere hohe Investitionen: Das Verlegen von Glasfaser koste rund 70 000 Euro pro  Kilometer.  »Ich freue mich, dass die Arbeiten in Lautenbach nun starten«, sagt Thomas Krechtler, Bürgermeister von Lautenbach. »Schnelle Internetverbindungen sind  aus dem Leben unserer Bürgerinnen und Bürger nicht mehr wegzudenken – privat  und geschäftlich. Sie sind ein wichtiger digitaler Standortvorteil.«

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»Jetzt wird gegraben«

»Die Planungen sind abgeschlossen, jetzt wird gegraben«, erklärte Klaus Vogel,  Regionalmanager der Deutschen Telekom, beim Spatenstich. »Wir werden die Beeinträchtigungen für  die Anwohner so gering wie möglich halten. Wir gehen immer in überschaubaren  Bauabschnitten vor.« Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler  wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorge für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen  (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein  elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel  zum Anschluss des Kunden übertragen.

Um die Kupferleitung schnell zu machen, kommt Vectoring zum Einsatz. Diese Technik beseitigt elektromagnetische  Störungen. Dadurch werden höhere Bandbreiten erreicht. Ab der zweiten  Jahreshälfte 2018 werde Super-Vectoring eingesetzt. Dann sind Geschwindigkeiten  von bis zu 250 MBit/s möglich. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am  MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.

Stichwort

Schnelles Internet

Interessenten können sich bereits für die neuen Anschlüsse registrieren lassen und erhalten eine Nachricht, sobald die schnelleren Anschlüsse gebucht werden können. Denn wer Ende 2018 das schnellere Internet nutzen will, muss neue Verträge abschließen oder bereits bestehende anpassen. Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich informieren: Neukunden: • 0800 330 3000; Telekom-Kunden: • 0800 330 1000; kleine und mittlere Unternehmen • 0800 330 1300. Die Anrufe sind kostenfrei.

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