Hauptversammlung

Seebacher Feuerwehr blickt auf schwieriges Jahr zurück

Autor: 
Redaktion
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22. Juli 2021
Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Seebach (von links): Bürgermeister Reinhard Schmälzle mit den Geehrten Wilhelm Bohnert, Albert Huber, Pascal Koppenhöfer, Philipp Straub, dem Beförderten Steffen Schnurr und Kommandant René Schneider.

Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Seebach (von links): Bürgermeister Reinhard Schmälzle mit den Geehrten Wilhelm Bohnert, Albert Huber, Pascal Koppenhöfer, Philipp Straub, dem Beförderten Steffen Schnurr und Kommandant René Schneider. ©Freiwillige Feuerwehr Seebach

Ehrungen und Beförderungen standen unter anderem auf der Tagesordnung der Seebacher Feuerwehr-Hauptversammlung. Bürgermeister Reinhard Schmälzle lobte den Einsatz im vergangenen Winter.

Auf ein, vor allem coronabedingt, nicht einfaches Jahr blickte am Samstag die Freiwillige Feuerwehr Seebach zurück. Bei der Jahreshauptversammlung, die aufgrund der Pandemie nun schon einige Male verschoben worden war, verlas Joachim Dörflinger den Tätigkeitsbericht. Von März 2020 bis Juli 2021 fanden insgesamt neun Proben, eine Spätjahreshauptprobe sowie 20 Gerätedienste statt. Der Feuerwehrausschuss tagte acht Mal, und 16 Mal waren die Kameraden im Einsatz. Unter anderem musste man zu einem schweren Forstunfall ausrücken, die Person wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes von der Feuerwehr Seebach betreut.

Im winterlichen Schneetreiben unterstützte man die Polizei bei der Verkehrsabsicherung auf der Schwarzwaldhochstraße im Bereich Mummelsee und Seibelseckle sowie bei der Straßensperrung im Ortskern.

Die Seebacher Feuerwehr zählt 37 aktive Mitglieder, neun in der Altersabteilung sowie 17 in der Jugendabteilung.

„Durch die Pandemie und die Einschränkungen des öffentlichen Lebens, mussten im vergangenen Jahr viele Proben abgesagt werden“, so Kommandant René Schneider. Einzig das Rollskirennen und das Kinderferienprogramm konnten unter speziellen Bedingungen durchgeführt werden.

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„Durch die Klimaveränderung werden die technischen Hilfeleistungseinsätze wohl in den nächsten Jahren zunehmen“, prognostizierte der Kommandant. Beim Sturm „Sabine“ im Februar blieb man zum Glück weitestgehend verschont. Auch vom Starkregen mit Hagel im Juni habe man hier nicht so viel mitbekommen. „Schaut man nach Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sieht man, was Starkregen anrichten kann.“

Schneider bedankte sich für den Einsatz, auch den am Feuerwehrhaus, wo in Eigenleistung 550 Stunden investiert wurden, um den Dachboden für die Jugendfeuerwehr auszubauen. Diese entwickele sich prächtig, betonte Jugendwart Christian Fühner.

Auch bei der Fahrzeugbeschaffung sei man vorangekommen. So berichtete René Schneider, dass ein neuer Mannschaftstransportwagen, kurz MTW, bereits bestellt wurde und Ende nächsten Jahres geliefert werde.

Dank für die Hilfe

„Die Feuerwehr muss ausrücken, auch wenn es schwere Einsätze sind, siehe gerade in den Hochwassergebieten. An diese Menschen denken wir jetzt. Ich hoffe, dass es bei uns nie so schlimm eintreten wird“, sagte Bürgermeister Reinhard Schmälzle. Trotz Pandemie habe man versucht, die Proben stattfinden zu lassen. „Einsätze müssen gefahren werden, trotz Corona.“ Schmälzle bedankte sich auch nochmals für die Hilfe in der schwierigen Situation im vergangenen Winter, als alle vom Flachland in die Berge strömten, um in den Schnee zu fahren. Hier habe man es gut hinbekommen, die Verkehrsmassen zu kontrollieren.

Steffen Schnurr wurde anschließend zum Oberlöschmeister befördert. Das Feuerwehrehrenzeichen in Bronze bekamen Philipp Straub und Pascal Koppenhöfer für 15 Jahre aktiven Dienst überreicht. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Albert Huber und Wilhelm Bohnert geehrt. Bei Bohnert gibt es noch einen kleinen Zusatz, denn er ist seit 50 Jahren im aktiven Dienst der Feuerwehr Seebach, was das „Feuerwehrehrenzeichen in Gold in besonderer Ausführung“ mit sich bringt.

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