Oberkirch/Offenburg

»Oberkircher Lesepaten« erhalten Sozialpreis

Autor: 
red/RK
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29. November 2016
Sozialpreis für die »Oberkircher Lesepaten« überreicht: von links Vorstand Clemens Fritz, Karin Baumann (Johann-Wölflin-Schule Oberkirch), Donata Apelt-Ihling (Initiatorin Lesepaten), Beate Kuhn-Nepita (Kinderschutzbund Oberkirch), Markus Dauber (Vorstandsvorsitzender), Andreas Herz (Vorstand)

Sozialpreis für die »Oberkircher Lesepaten« überreicht: von links Vorstand Clemens Fritz, Karin Baumann (Johann-Wölflin-Schule Oberkirch), Donata Apelt-Ihling (Initiatorin Lesepaten), Beate Kuhn-Nepita (Kinderschutzbund Oberkirch), Markus Dauber (Vorstandsvorsitzender), Andreas Herz (Vorstand) ©Volksbank in der Ortenau

Das Projekt »Oberkircher  Lesepaten«, unterstützt vom Kinderschutzbund Oberkirch, ist der Sieger des erstmals ausgelobten Preises der Volksbank Offenburg für soziales Engagement, einer der höchst dotierten Sozialpreise in Baden-Württemberg.

»Und der Gewinner ist…« – wie bei einer Oskar Verleihung und spannend bis zum Schluss war die Preisverleihung des »Herzenssache«-Preises anlässlich des Mitglieder- und Kundenforums der Volksbank in der Ortenau. Unter tosendem Applaus wurde der Gewinner bekannt gegeben. Sichtlich stolz und gerührt nahmen Donata Apelt-Ihling, Karin Baumann – die Initiatorinnen und Leiterinnen des Projekts »Oberkircher Lesepaten« sowie Beate Kuhn-Nepita vom Kinderschutzbund Oberkirch, die das Projekt eingereicht hatte, neben dem Pokal, einer vom Schirmherr Wolfgang Schäuble unterschriebenen Urkunde auch einen Scheck über 5000 Euro für kommende Projekte entgegen.

Eine externe Jury hatte aus 48 eingereichten sozialen Projekten drei Projekte nominiert: Amsel-Kontaktgruppe Ortenau, Bernd Wiedemer mit dem Rollstuhltennis-Projekt und »Oberkircher Lesepaten«.

Das Projekt »Oberkircher Lesepaten«, das Kinder und Asylbewerber bei der Sprachförderung unterstützt, hat die Jury aufgrund  der positiven, langanhaltenden Ausstrahlungs- und Multiplikationseffekte überzeugt. »Kinder sind unser aller Zukunft, die ihnen vermittelten Werte werden uns morgen tragen. Den Kindern Aufmerksamkeit und Zeit zu schenken, andere Kulturen gleichzeitig einzubinden, ist eine ganzheitlich durchdachte Initiative«, so die Juroren. Der Volksbank in der Ortenau liege die soziale Verantwortung für Menschen und Organisationen, die Hilfe und Unterstützung brauchen und die oft nur durch ehrenamtlich tätige Mitmenschen geleistet werden kann, am Herzen, heißt es in einer Pressemitteilung der Bank.

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»Alle hätten es verdient«

»Ausgehend von der eigenen positiven Erfahrung wollten wir in diesem Jahr mit unserem Preis Herzenssache anderen ebenso anerkennenswerten Projekten und ehrenamtlichem Engagement eine Bühne bieten«, so Markus Dauber, Vorstandsvorsitzender der Volksbank in der Ortenau: »Wir freuen uns, dass so viele bemerkenswerte Projekte eingereicht wurden. Den Preis verdient, hätten sie alle.« Wer mehr über drei nominierten Projekte und Inhalte erfahren möchte, findet ein Kurzvideo auf der Hompage unter:

www.volksbank-ortenau.de/wir-fuer-sie/engagement/soziales/herzenssachepr...  

Stichwort

Die Jury und ihre Begründung

Jurymitglieder waren: Helena Gareis (Koordinatorin Kinder- und Jugendhospizdienst Ortenau), Thomas Baumgärtler (Hochschule Offenburg),  Dirk Döbele (Geschäftsführer Vinzentiushaus Offenburg GmbH), Achim Feyhl (Vorstandsvorsitzender Lebenshilfe Offenburg-Oberkirch), Clemens Fritz, Volksbank in der Ortenau. Die Jury war der Meinung:

◼ Lesen bildet. Bildung stärkt Kommunikation und Selbstbewusstsein. Mithin hilft das mehr Verstehen beim Abbau von Barrieren im Kopf. 

◼ Lesen ist die Voraussetzung für Bildung und Kommunikation. Der Mensch wird so zum Teilnehmer in gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Fragen. Der Kinderschutzbund schafft mit seinem Angebot und den vielen ehrenamtlichen Helfern die Grundlagen dafür. 

◼ Wer in Kinder aller Schichten investiert, wird die Gesellschaft positiv verändern. Ein nachhaltiges Projekt, das den persönlichen Wortschatz erweitern und die Freude am lebenslangen Lesen ermöglichen kann. 

◼ Gerade vorlesen und lernen die richtigen Worte zu finden, ist die Voraussetzung für ein gutes Miteinander. 

◼ In einer Welt voller schnelllebiger Medien ist das Vorlesen nicht nur entschleunigend, es fördert wertvolle Beziehungen. Der dabei erlebte Kontakt zueinander ist ein schätzenswertes und förderungswürdiges Gut. 

◼ Lesen ist der Schlüssel zu Bildung und Integration. Der Kinderschutzbund liefert mit seinem Konzept des Lesepaten einen unschätzbaren Beitrag für die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen und zu deren Einbindung in unsere Gesellschaft und Kultur.

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