Bad Peterstal-Griesbach

Starkregen-Schaden in der Leopoldstraße wird untersucht

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19. August 2019

Im Rahmen der Sanierung der Leopoldstraße waren auch die Abwasserrohre erneuert worden, wie das Archivfoto zeigt. Die Ursachenforschung, wodurch die Schäden nach einem Starkregen in Bad Peterstal entstanden sind, läuft noch. ©Rüdiger Knie

Durch ein Starkregenereignis wurde  ein Stück der Leopoldstraße in Bad Peterstal unterspült, Dabei drang in zwei Hauskeller Abwasser ein. Jetzt läuft die Ursachenforschung.

»Durch ein Starkregenereignis wurde am Mittwoch, 7. August, ein Stück der Leopoldstraße unterspült, deshalb haben wir den beschädigten Straßenbereich umgehend auf 10 km/h beschränkt. Überdies drang in zwei Hauskeller Abwasser ein«, teilte Bad Peterstal-Griesbachs Bürgermeister Meinrad Baumann auf ARZ-Anfrage mit. Dies sei vor der Straßensanierung nicht vorgekommen.

Für die betroffenen Hauseigentümer, so Baumann, sei das ärgerlich. Unbefriedigend könne es sein, wenn Grundstückseigentümer auf ihre Rückstausicherungspflichten verwiesen werden. Geregelt sind die Haftungsbeschränkungen der Gemeinde in der örtlichen Abwassersatzung (https://gemeinde.bad-peterstal-griesbach.de/rathaus/ortsrecht/). Baumann verweist explizit auf die Paragrafen 20 und 47.

»Dabei lassen wir es natürlich nicht bewenden«, stellt der Bürgermeister fest. Seit 8. August sei die Gemeindeverwaltung in der Sache aktiv. »Ich will sehr bald wissen, was die Ursache ist, wer verantwortlich ist und vor allem, wir wollen den Schaden schnellstmöglich beheben. Und zwar so, dass sich so etwas nicht wiederholt.« Das sei eine technische Frage für Ingenieure, Bausachverständige und Handwerker und daraus folgend eine rechtliche Frage, mit der sich auch Versicherungen beschäftigen würden. »Ich hatte bereits zweimal das planende Ingenieurbüro vor Ort, natürlich auch den Kanalmeister und alle, die irgendetwas fachlich beitragen können«, erklärt Baumann. 

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Untersuchung läuft

Die Ursache sei aber noch unklar und die Schadensanamnese durch das Ingenieurbüro sei mit Hochdruck am Laufen. Überdies werde der Kanal von der Leopoldstraße 1 bis 12 komplett befahren, ein Teil davon sei bereits gemacht. Der Rest werde in dieser Woche untersucht. Es werde alles unter die Lupe genommen: Schächte, Kanäle, Zu- und Abläufe, hydraulische Gegebenheiten und Dimensionierungen.

»Bewusst verzichten wir auf jedwede öffentliche Spekulation, sondern arbeiten zügig an einer nachhaltigen Lösung im direkten, engen Dialog mit den beteiligten Vertragspartnern«, sagt Baumann.  

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