Prunksitzung der Narrhalla Renchen

Start in die Kampagne mit Top-Programm

Autor: 
Peter Meier
Lesezeit 3 Minuten
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11. Februar 2019

(Bild 1/5) Mit viel Prunk präsentierte der Elferrat der Narrhalla einen urkomischen Can-Can. ©Peter Meier

»S'ledschde mol mit Prunk un Knall in dä ald Franz-Baschi-Hall« – unter diesem Motto stand die Prunksitzung der Narrhalla, mit der am Samstag die närrische Kampagne in Renchen eröffnet wurde. Es war das letzte närrisches Spektakel vor der Großsanierung in der Halle.

Narrhalla und Elferrat mit dem Dreigestirn Hubertus Schlack als Sitzungspräsident, Jürgen Nigey als Vize und Yven Dinger als Finanzpräsident war es wieder gelungen, ein tolles Programm zusammenzustellen. 
Nach der Eröffnung durch das Trommlercorps »Buzenia 11« unter Leitung von Daniel Schäfer folgte der Einmarsch aller Mitwirkenden,  umrahmt von der Stadtkapelle unter Leitung von Frank Beese. Dann führte Hubertus Schlack gemeinsam mit Rolf Schrempp durch das Programm. 

Elfer als »Fußballgötter«

Schwungvoll ging es los mit einem Tanz der Elfergarde, es folgte die Vorstellung des Elferrats durch Melanie Brandstetter und Daniel Schäfer als Prinzessin Buzenzi und Prinz Buzig, unterstützt durch Franka Gruber und Hofmarschall Markus Boschert als Symbolfigur »der tolle Buz«. Sie machten sich nicht nur Gedanken um die künftige Namensgebung der Halle, sondern präsentierten die Elfer als »Fußballgötter« mit Daniel Schäfer als neuem Libero. Dass es um den Nachwuchs der Narrhalla gut bestellt ist zeigte der Auftritt des Mini-Hofballetts. Die 30 Kinder zeigten einen temperamentvollen Tanz zu brasilianischen Samba-Rhythmen, den Ramona Banzhaf, Lara und Marlen Retsch sowie Leonie Wirth einstudiert hatten. 
Tradition hat auch der Auftritt des Bürgermeisters als Stargast. Gemeinsam mit Stefan Gutenkunst besang er die Renchener Fasnacht und trat dann auch symbolisch mit dem Schlüssel die Regentschaft an die Narren ab. 
Weitere Glanzpunkte setzten die Prinzengarde mit ihrem Gardetanz, Franka Gruber als »Die halbwilde Hilde« sowie die Lautstark-Frauen des SV Renchen. Unter dem Jubel des Publikums boten zwei Frauen aus Ottersweier »Scharfes Gemüse«, bis dann der Spielmannszug der Feuerwehr unter Leitung von Ute Weber den starken Schlusspunkt unter den ersten Teil des Programms setzten.
Die beiden »Schisser« Hans und Franz (Patrick Berger, Jochen Graf) bedauerten als Gänse, dass es bald mehr Museen als Gaststätten in Renchen gibt, als »Paulas« boten die Frauen des Paulaner-Clubs einen schwungvollen Tanz. Für Stimmung sorgte mit Gesang die  ortsübergreifende Formation »echte Schwarzwaldbube« mit Martin und Peter Spraul und Klemens Kammerer sowie Daniel Schäfer und die Galgenberghexen mit ihrer Zwergen-Hitparade mit diversen Schlagerstars. 

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Bald »Geisterstadt«?

Die »Lautstark-Mädels« des SVR begeisterten auch bei ihrem zweiten Auftritt: Mit Tanz und Gesang war »Zellulite« ihr Thema. Dann brachte die Prinzengarde einen gespenstisch-schönen Showtanz auf die Bühne, gefolgt von Rolf Schrempp, der als »Renchner Scherzejäger« wieder einiges an Missgeschicken aufbereitet hatte. Er brachte eine »Herzensangelegenheit« zur Sprache – die Leerstände im Ortskern mit dem Trend zur »Grimmelshausen-Geisterstadt«. 

»Can-Can« mit Knall

Den Schlusspunkt setzte der Tanz des Elferrats: »Prunk« bei einem urkomischen Can-Can und einem »Knall« zum Abschluss, der den Abriss der Halle akustisch symbolisierte. 

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