Remmi-Demmi im Leimedreppler-Dorf Nesseried

Straßenfasent rund ums Rathaus war ein Renner

Autor: 
Nadine Dierle
Lesezeit 2 Minuten
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13. Februar 2018

(Bild 1/4) Die Nesselrieder »Leimedreppler-Fasent« rund ums Rathaus ist immer ein Besuchermagner. Einige hundert Narren und Zaungäste sorgten gestern Nachmittag für eine tolle Stimung. ©Nadine Dierle

Die Nesselrieder Straßenfasnacht war ein wahrlicher Höhepunkt im Narrenfahrplan. Bei bestem Wetter vergnügten sich einige hundert  Narren rund ums Rathaus – wie in alten Zeiten.

Das kaiserliche Sonnen-Wetter nutzten gestern viele Narren aus, den letzten Tag der »fünften Jahreszeit« gebührend zu feiern. Ob als ausgedehnter Spaziergang, mit dem Rad oder dem Auto – unzählige Besucher fanden den Weg nach Nesselried. Hier wurde die Straßenfasnacht wie in den Ursprüngen »rund ums Rathaus« gefeiert. Ofenfrischer Flammkuchen, Kesselfleisch und Sauwedel gehörten traditionell zum Speisenangebot.  

Mit "Gassehauern" eingeheizt

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Für ordentlich Stimmung sorgte der Musikverein mit seiner Guggemusik »Hoorig, hoorig isch die Katz« und weitere Gassenhauer heizten dem Publikum ein. Das tat auch der Nesselrieder Hof-DJ »Q« mit Partymusik. Nicht nur auf dem Rathausplatz, auch in der Stierstallbar, die die KLJB bewirtete, legte er in altbekannter Manier auf. Auch am wohl »kürzesten Umzug der Ortenau«, ebenfalls rund ums Rathaus, nahmen einige Gruppen teil. Gefordert war ein Schubkarren. Der »Club der ungemachten Neschter« war als Betthupferl unterwegs. »Die Heimatsuchenden« wollten als amerikanische Ureinwohner der Trump-Regierung entfliehen. 

"Bixe-Stammtisch" Sieger

Gut angenommen wurde auch die Preiskostümierung. Hier konnten Einzelpersonen oder Gruppen mit originellen Kostümen an den Start gehen. Den ersten Preis gewann der »Bixe-Stammtisch«. Die Damen hatten sich als Kinder-Überraschung verkleidet. Nach der Fasnachtsverbrennung klang die Straßenfasent hinter dem Rathaus und in der Stierstall-Bar aber erst in den frühen Morgenstunden aus.

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