Rückbau des Friedhofsparkplatzes

Straßenübergang am Mösbacher Ortsausgang 2020 geplant

Autor: 
Roland Spether
Lesezeit 3 Minuten
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16. November 2019

Die Querungshilfe auf Höhe des Parkplatzes beim Mösbacher Friedhof kommt. Gelder sind vorgesehen und die Planung ist nach Auskunft der Ortsvorsteherin „top“. ©Roland Spether

Der Mösbacher Ortschaftsrat diskutierte in seiner Sitzung am Dienstag über die Baumaßnahmen im Doppelhaushalt 2020/21. Unter anderem steht der Bau eines Straßenübergangs am Ortsausgang in Richtung Oberachern auf der Agenda der Stadt Achern.
 

„Gelb ist die beste Farbe, das ist für Mösbach bereits finanziert“. Die „Farbenlehre“ von Oberbürgermeister Klaus Muttach und die auf der Maßnahmenliste für den neuen Doppelhaushalt 2020/21 mit gelb markierten Positionen nahmen die Mösbacher Ortschaftsräte in der Sitzung am Dienstag gerne entgegen. Denn damit verbunden war die Zusage, dass diese Maßnahmen noch 2019 finanziert und realisiert werden. Dazu gehört etwa das letzte der vier Klassenzimmer in der Schule, um das Geruchsproblem zu beseitigen. 

Millionenbetrag fehlt

Erfreulich aus Mösbacher Sicht war bei dem Besuch von OB Muttach, Bürgermeister Dietmar Stiefel und Kämmerer Rolf Schmiederer, dass die wesentlichen und von den Ortschaftsräten auch angemeldeten Positionen mit „Grün“ markiert waren und damit in die Entwurfsplanung zur weiteren Beratung und Beschlussfassung im Gemeinderat mit aufgenommen wurden. Dieser hat über viele Wünsche aus den Ortsteilen zu entscheiden. Er muss auch gerechte Prioritäten setzen und schauen, wie das Ganze trotz des hohen Finanzbedarfs von 27,7 Millionen Euro – es fehlen 18,6 Millionen Euro – in den nächsten beiden Haushaltsjahren realisiert werden kann.

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Mit Priorität „1“ für 2020 versehen ist der Bau der Querungshilfe am Ortsausgang in Richtung Oberachern und damit verbunden der Rückbau des Parkplatzes beim Friedhof sowie die Verlängerung des Rad- und Gehwegs entlang der Böschung. Hierfür sind 150.000 Euro eingeplant. Die Pläne dafür seien „top“, so Ortsvorsteherin  Gabi Bär. Dies werde eine sichere und gute Lösung auf der Höhe des Parkplatzes. 

Neue Toilettenanlage

Größte Priorität hatten auch die Neugestaltung der Toilettenanlage und des Foyers in der Dreikirschenhalle, neue Türen für die Garagen und die Halle sowie die Sanierung der Lüftung (Gesamtsumme 260.000 Euro). Die dringend nötige Sanierung der Außenfassade des Heimatmuseums (20.000 Euro) soll ebenfalls 2020 vorgenommen werden. Dafür wurde der neue Anstrich für die Schule (60.000 Euro) auf das Jahr 2021 verschoben. In der Schule sollen aber verschiedene Sicherheitsmaßnahmen im Bereich Treppenhaus und Geländer kindgerecht umgebaut werden. 

Nicht auf der Maßnahmenliste stand der mögliche Kauf des Gasthauses Linde in der Ortsmitte im Einmündungsbereich der Waldulmer Straße in die Renchtalstraße. OB Muttach betonte auf Nachfrage von Bär, dass ein „Grundstückstopf“ von 730.000 Euro vorgesehen sei und der Erwerb der „Linde“ seitens der Stadt auch „mitbedacht“ werde und aus diesem Topf finanziert werden könnte. Das Gebäude sei kein „Pflichtkauf“, aber die Stadt sehe, dass es durch den Erwerb auch Entwicklungsmöglichkeiten gebe. 

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