Rheinau-Freistett

Tanzlokal in Rheinau-Freistett durch Brand zerstört

Stefan Bruder
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13. Mai 2014
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(Bild 1/6) ©Marco Avella

Bei einem Großbrand ist in der Nacht auf Dienstag das Freistetter »Metropol« zerstört worden. Trotz eines Großeinsatzes der umliegenden Feuerwehren beträgt der Schaden mehrere Hunderttausend Euro. Allerdings konnte ein Übergreifen des Feuers auf den rückwärtigen Bereich verhindert werden.

Am Morgen nach dem Großbrand wird das Ausmaß der Zerstörung deutlich, das das Feuer in dem einstöckigen Tanzlokal »Metropol« am Freistetter Ortseingang angerichtet hat: Durch die zersplitterten Fensterscheiben im Eingangsbereich kann man teils in den freien Himmel blicken, von der Decke und dem Inventar ist nicht viel übrig. Von oben rinnt Wasser ins Innere, ob Lösch- oder Regenwasser ist unklar.

Vom Schriftzug »Metropol« über dem Eingang stehen nur noch einzelne Buchstaben. Dagegen ist der rückwärtige, zweistöckige Wohnbereich verschont geblieben. Das ist vor allem das Verdienst der Feuerwehr, wie Rheinaus Stadtkommandant Thomas Beik am Dienstag auf Anfrage der Mittelbadischen Presse erklärte. »Mit einem massiven Technik- und Kräfteeinsatz« habe man erfolgreich verhindert, dass sich das Feuer, das im rückwärtigen Bereich des Tanzlokals ausgebrochen sei, auf den unbewohnten Wohnbereich ausgedehnt habe.

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Gegen 23 Uhr hatten Passanten am Montag bemerkt, dass aus dem Dach des Gebäudes Rauch aufstieg, kurze Zeit später schossen die Flammen durchs Dach. Die sofort alarmierte Feuerwehr, darunter mehr als 50 Mann der Abteilungen Freistett, Rheinbischofsheim und Linx, war kurze Zeit später mit zwei Drehleiterfahrzeugen vor Ort. Erst gegen 3 Uhr hatten die insgesamt 60 Wehrleute aus Rheinau, Achern und Kehl das Feuer gelöscht, so Beik. Danach wurde bis in den Morgen Brandwache gehalten, ehe die Kriminalpolizei den Einsatzort übernahm.

Der Schaden beträgt nach Angaben der Polizei »mehrere Hunderttausend Euro«. Die Brandursache ist bislang unklar. Das »Metropol« war zuletzt im Mai 2010 in die Schlagzeilen geraten, als Unbekannte bei laufendem Discobetrieb eine Handgranate auf den Parkplatz geworfen hatten. Damals hatte es erheblichen Schaden am Gebäude und an sieben Fahrzeugen gegeben, verletzt wurde jedoch niemand.

Kommandant Beik und seine Kollegen wurden am Dienstag übrigens kurz nach 9 Uhr zu einem weiteren Einsatz gerufen: Der vermeintliche Dachstuhlbrand in der Maiwaldsiedlung entpuppte sich zum Glück jedoch als »klassischer Kaminbrand«, bei dem es weder Personen- noch Gebäudeschaden gab, so Beik. Rund 30 Mann aus Freistett, Memprechtshofen und Achern waren dabei im Einsatz.

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