Definitionen des Wesentlichen

Theaterwerkstatt des HFG inszenierte »Der kleine Prinz«

Autor: 
Hannah Ziegler
Lesezeit 3 Minuten
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15. Juni 2018
Viel Applaus erhielt die Theaterwerkstatt des HFG für die Inszenierung der Erzählung »Der kleine Prinz«.

(Bild 1/2) Viel Applaus erhielt die Theaterwerkstatt des HFG für die Inszenierung der Erzählung »Der kleine Prinz«. ©Privat

»Alle großen Leute waren einmal Kinder, aber wenige erinnern sich daran.« Die Abenteuer des »Kleinen Prinzen« brachte die Theaterwerkstatt des Hans-Furler-Gymnasiums auf die Bühne. Die Kernaussage: »In allen Menschen steckt ein ›kleiner Prinz‹«.

Die Theaterwerkstatt I und die Bigband des Hans-Furler-Gymnasiums unter der Leitung von Aïsha Hellberg und Andreas Rauber luden mit ihrer Inszenierung der französischen Erzählung »Der kleine Prinz« von Antoine de Saint-Exupéry dazu ein, sich noch einmal in die Haut eines Kindes zu versetzen. Insgesamt 90 Schüler waren an der Entstehung des Theaterstücks beteiligt. Abgesehen von der Theaterwerkstatt I und der Bigband ermöglichten außerdem die Bühnenbild-AG, die Technik-AG und die Schreibwerkstatt die Aufführung. Für die Maske waren Schülerinnen unter der Leitung von Suzanne Knopfe zuständig und Elena Müller (Jahrgangsstufe 1) übernahm die Aufgabe der Souffleuse. 

Vor und nach dem Stück bot die Jahrgangsstufe 1 Getränke und Snacks an. Der kleine Prinz (Katharina Zerrer, Destiny Laffler, Rémy Monsallier, Eszter Avdili, Carla Räder, Lara Walter, Sára Backer, Linnéa Romier, Aina Gironella Coll) verlässt seine große Liebe, die Rose (Julia Spomer), und macht sich auf die Suche nach dem Wesentlichen. Dazu besucht er die unterschiedlichsten Planeten, die von großen Menschen bewohnt werden. Diese haben alle ihre eigene Definition vom Wesentlichen: Für die Ordnungsfanatikerin (Annika Isele) besitzt Sauberkeit den größten Wert, die Eitle (Lotta Betgen) glaubt an das Aussehen und der Laternenanzünder (Felix Kimmig) schreibt Befehlen die größte Wichtigkeit zu. 

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Die Schüler ließen sich von der Erzählung Saint-Exupérys inspirieren und bauten zusätzlich zu den im Buch erwähnten Begegnungen noch einige andere ein. Der kleine Prinz hat Schwierigkeiten, die großen Menschen und ihre Werte zu verstehen, bis er auf der Erde auf den klugen Fuchs (Maxima Gmeiner) trifft. Durch ihn erkennt der Prinz, dass das Wesentliche nicht für die Augen, sondern nur für das Herz sichtbar ist. Außerdem lernt er die Fliegerin (Sophie Ganter) kennen, welche ihn versteht wie niemand zuvor. Der kleine Prinz merkt jedoch, dass es an der Zeit ist, nach Hause zu seiner Rose zu reisen. Dazu lässt er sich von der Schlange (Mali Roth) vergiften, um seine körperliche Hülle zurückzulassen.  

Schüler zeigten ihr Talent

Die kleinen Prinzen sind immer wieder als große Menschen auf der Bühne zu sehen. Denn in allen Menschen steckt ein kleiner Prinz, auch wenn er in unserer Welt oft versteckt wird. »Alle großen Leute waren einmal Kinder«, heißt es in der Widmung der Erzählung. Und dies stellten die Schauspieler exzellent dar. Deshalb war die Inszenierung von Erfolg gekrönt: das zahlreich erschienene Publikum belohnte die Darsteller und alle Beteiligten mit einem begeisterten Applaus. Man war beeindruckt von dem Talent, das die Schülerinnen und Schüler gezeigt hatten.

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