Appenweier Verkehrsschau im Juli

Themen aus Urloffen auf der Tagesordnung

Autor: 
Wolfgang Löhnig
Lesezeit 3 Minuten
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18. Juni 2018

Urloffens Ortschaftsrat setzte einige Themen auf die Tagesordnung der Verkehrsschau. ©Fritz Bierer

Im Juli findet in allen Appenweierer Ortsteilen eine Verkehrsschau statt. Mit den Urloffener Themen, die ins Programm aufgenommen werden, befasste sich der Ortschaftsrat in der Sitzung am Mittwoch. 

Ein neuralgischer Punkt  ist ein Verkehrsinsel in der Straßburger Straße, die oft wegen knapper Raumverhältnisse von Brummis, die aus der Güterstraße einfahren, auf der linken Seite umfahren wird. »Die Kurve lässt bei manchen Fahrzeugen keine andere Möglichkeit zu. Oft wird auch zu schnell gefahren. Deshalb haben Anwohner reklamiert«, informierte Ortsvorsteher Wendelin Huschle. Wegen der problematischen Verhältnisse soll das Thema bei der Verkehrsschau beraten werden. 
Parkzonen einzeichnen
In der Hauptstraße (beim Gasthaus Adler) behindern oft parkende Fahrzeuge den fließenden Verkehr. Das Ratsgremium war sich einig, prüfen zu lassen, ob aufgrund geringer Straßenbreite hier ein Halteverbot ausgesprochen werden kann. Ähnlich knapp gehe es in der Hauptstraße gegenüber der Ausfahrt aus der Wolfsgasse zu. Hier sei eine Ausfahrt mit großen Transportern nur unter Problemen möglich. Es wurde aber auch darüber diskutiert, ob man in der Hauptstraße, ähnlich wie beim Rathaus, Parkflächen einzeichnen sollte. Dann würden sich so manches Problem von selbst erledigen, so die einhellige Meinung im Ortschaftsgremium.
Einig war man sich auch, in der Verkehrsschau im Juli mit Nachdruck auf die Probleme in der Straßburger Straße hinzuweisen. Denn vor der Einmündung in die Hauptstraße gebe es eine Engstelle, deshalb sollte ein Halteverbot auf beiden Seiten eingerichtet werden. 
Nicht in den Themenkatalog aufgenommen wurde die Anbringung eines Spiegels beim Runzweg. Dies sei kein Thema für die Verkehrsschau. Man müsse mit angepasster Geschwindigkeit in die Güterstraße einfahren, so die Begründung der Ratsmitglieder. 

Kein Halteverbot

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Ähnlich eng sei es bei der Einfahrt Hainbuchenweg, erklärte Anke Fröhlich. Da müsste dann auch ein Spiegel angebracht werden. Der erst kurzfristig eingegangene Antrag auf ein Halteverbot für Lastwagen zwischen der Hanauer- und Jahnstraße wurde auch nicht weitere verfolgt. Dass hier Kühltransporter mit Kühlaggregaten parken, sei kaum zu verhindern. »Nutzungskonflikte wird es immer geben. Sollte man hier ein Parkverbot einrichten, würden die Beschwerden nur an anderer Stelle auftreten«, so ein Argument von Bürgermeister Manuel Tabor. 
Trotzdem, so Wendelin Huschle, bleibe man mit der Suche nach Parkflächen, auf denn Brummis mit Kühlaggregaten nachts nicht stören, am Ball.

Neue Schranken

Ein  Versuch, die Transporter bereits auf den Parkflächen der Autobahn zu parken, sei wegen des starken Lkw-Verkehrs negativ ausgegangen. Aber demnächst gebe es bei der Athletenhalle neue Schranken, man hoffe damit einen Teil des Problems beheben zu können. 
 

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